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Archiv für die 'Massenmediales' Kategorie

Vor 25 Jahren starb der hochdekorierte DDR-Volksschriftsteller Erwin Strittmatter. Danach wurde er grausam enttarnt: als SS-Mann, Stasi-Spitzel und Familientyrann. Nicht nur „Ole Bienkopp“ bleibt.

Während der Berliner Islam-Konferenz fand sich auch Blutwurst auf dem Büfett. Muslime ventilierten, Medien kritisierten. Fazit der Debatte: „Wer die Blutwurst nicht ehrt, ist in Deutschland verkehrt.“

Die Frage „Welches Schweinder‘l hätten’S denn gern“ machte Robert Lembke zum Fernseh-Kultstar. Er starb vor 30 Jahren – und wurde danach als unbekanntester Jude Deutschlands verunglimpft.

Können oder sollen deutsche Unternehmen politisch Stellung beziehen? Welchem Imagegewinn steht welcher Umsatzverlust bei wem gegenüber? Die Marketingbranche ist gespalten, die Kunden nicht.

Aus Brechts „So wie es ist, bleibt es nicht“ machte er „So wie es bleibt, ist es nicht“: Heiner Müller. Der wichtigste deutsch-deutsche Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts würde jetzt 90.

Günter Schabowski war der SED-Parteisoldat, der vor 30 Jahren die Mauer öffnete. Und einer der Wenigen, der sich zu moralischer Schuld bekannte und dafür mit Gefängnis büßte. Jetzt würde er seinen 90. feiern.

Seit Goethes „Werther“ hat kaum ein Buch der Weltliteratur so stilbildend gewirkt: J.D. Salingers „Der Fänger im Roggen“. Ein einziger Roman verschaffte dem Autor, der jetzt 100 Jahre würde, Weltruhm.

Seit 50 Jahren erscheint „Asterix“ auf Deutsch. Offiziell. Davor gab es eine pseudopatriotische Episo-de, danach geahndete politische Lizenzverstöße. Der deutsche Jubiläumssekt perlt nicht recht.

Ist der Global Compact for Migration verpflichtend oder eine reine Absichtserklärung; ist Migration per se gut oder eine Gefahr für unsere Art zu leben? Dazu sprach Klaus Kelle mit mir in seiner Radioshow – wer sie verpasste, kann sie hier nachhören.

Ich bin nun seit fast zwei Dutzend Jahren Mitglied im Deutschen Journalisten Verband DJV. Kein Wunder als Gründungsredakteur dreier mitteldeutscher Privatsender (zweimal Radio, einmal Fernsehen) und langjähriger Journalistenausbilder, der auch heute noch als Freier schreibt. Umso entsetzter nehme ich die „Dresdner Erklärung“ des DJV-Verbandstags zur Kenntnis, laut der es nicht vereinbar sei, gleichzeitig Mitglied des DJV sowie einer politischen Partei zu sein, welche die Pressefreiheit und die ungehinderte Ausübung des Journalistenberufs einschränken will. Ich bin in der AfD. Und stolz darauf. Dann schließt mich doch aus!

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