{"id":3769,"date":"2019-01-15T07:06:45","date_gmt":"2019-01-15T06:06:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=3769"},"modified":"2019-02-02T07:25:24","modified_gmt":"2019-02-02T06:25:24","slug":"unterwegs-zur-grunen-landesschrifttumskammer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=3769","title":{"rendered":"Unterwegs zur gr\u00fcnen Landesschrifttumskammer"},"content":{"rendered":"<p>In der DDR-Literatur wurde Anfang der achtziger Jahre ein Begriff zum gefl\u00fcgelten Wort, der in Besinnung auf Immanuel Kant das Bild eines freien, gleichberechtigten und nicht bevormundenden Diskurses zwischen Autor, Text und Empf\u00e4nger verbreitete: der des \u201em\u00fcndigen Lesers\u201c. In der BRD\u2013Kulturpolitik gibt ein SPD-Kultursenator vor, auf die M\u00fcndigkeit der Bibliotheksnutzer in Bremen zu vertrauen, und erkl\u00e4rt zugleich, dass Medien, die \u201eeindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen\u201c sind, weder \u201eaktiv \u00fcber das Lektorat bestellt noch auf Kundenwunsch f\u00fcr die Stadtbibliothek erworben\u201c werden: Gemeint sind die Verlage Antaios, Manuscriptum, Orion-Heimreiter, Jungeuropa und Kopp. Hat sich unsere Demokratie auf dem Niveau der DDR-Diktatur anno 1970 eingependelt?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<div id=\"attachment_3770\" style=\"width: 541px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/JF-Stand-auf-der-Frankfurter-Buchmesse.jpeg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3770\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3770  \" title=\"JF-Stand auf der Buchmesse Frankfurt. Quelle: http:\/\/www.taz.de\/picture\/3085463\/948\/Anne-Dedert-rechte-verlage-frankfurter-messe-hinten-im-rechten-eckchen-dpa.jpeg\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/JF-Stand-auf-der-Frankfurter-Buchmesse.jpeg\" alt=\"JF-Stand auf der Buchmesse Frankfurt. Quelle: http:\/\/www.taz.de\/picture\/3085463\/948\/Anne-Dedert-rechte-verlage-frankfurter-messe-hinten-im-rechten-eckchen-dpa.jpeg\" width=\"531\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/JF-Stand-auf-der-Frankfurter-Buchmesse.jpeg 948w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/JF-Stand-auf-der-Frankfurter-Buchmesse-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 531px) 100vw, 531px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3770\" class=\"wp-caption-text\">JF-Stand auf der Buchmesse Frankfurt. Quelle: http:\/\/www.taz.de\/picture\/3085463\/948\/Anne-Dedert-rechte-verlage-frankfurter-messe-hinten-im-rechten-eckchen-dpa.jpeg<\/p><\/div>\n<p>Ruchbar wurde die Zensur nach einer Anfrage des Gr\u00fcnen Kulturdeputierten Robert Hodonyi, der den Bremer Kultursenator Carsten Sieling bereits im August aufgefordert hatte, den Umgang der Bibliothek mit den Publikationen \u201erechter Verlage\u201c zu untersuchen. Darin fragt er auch, ob und wie Publikationen aus rechten Verlagen \u201ekontextualisiert\u201c sprich gekennzeichnet werden. Als der Bericht, zugleich eine Sitzungsvorlage, drei Monate sp\u00e4ter vorliegt, springt nur ein einziges und nat\u00fcrlich linkes Medium drauf an: die <em>taz<\/em>, bei der Hodonyi selbst zwei Jahre Redakteur war (was der normale Leser nicht erf\u00e4hrt). Und die thematisiert nat\u00fcrlich nicht, dass sich Bremens Gr\u00fcne damit aus dem demokratischen Grundkonsens verabschiedet haben. Im Gegenteil: unter Schlagzeilen wie \u201eGeh\u00f6ren B\u00fccher aus rechten Verlagen ins Bibliotheksregal?\u201c oder \u201eWird so eine demokratische Diskussion erm\u00f6glicht oder gef\u00e4hrliche Ideologie erst verbreitet?\u201c macht sie sich mit solch offenkundigem Gesinnungsfaschismus auch noch gemein.<\/p>\n<p><strong>\u201enicht einmal das kleine Einmaleins der Demokratie beherrschen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der Bericht legt zun\u00e4chst drei Dinge offen. Zum ersten gibt es keinen entsprechenden \u201eUmgang\u201c: unter den rund 550.000 Titeln in der Stadtbibliothek hat es lediglich der Kopp-Verlag geschafft, vier seiner B\u00fccher in das Angebot der Bremer Gesinnungsfestung zu schleusen; darunter Stefan Schuberts \u201eDie Destabilisierung Deutschlands\u201c. Darin w\u00fcrden \u201ekrude Verschw\u00f6rungstheorien als kritische\u00a0Recherche\u201c verkauft. Dass das Buch \u00fcberhaupt zu haben ist, liegt aber an seinem Erscheinen auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Denn damit Kunden gefragte Titel m\u00f6glichst schnell in den Regalen f\u00e4nden, gelte f\u00fcr diese und andere Listen die sogenannte \u201eStanding Order\u201c, eine Art Dauerauftrag, auf dessen Grundlage gelistete B\u00fccher direkt an die Bibliothek geliefert werden.<\/p>\n<p>Zum zweiten wird der totalit\u00e4ren Forderung der Gr\u00fcnen zwar eine klare Absage erteilt: \u201eEine Kennzeichnung \u201arechter\u2018 oder \u201alinker\u2018 Literatur erfolgt nicht. Die Stadtbibliothek Bremen wird keine Extra-Pra\u0308sentationen einf\u00fchren, da dies die Kontextualisierung durch den Fachbestand ad absurdum f\u00fchrt\u201c, hei\u00dft es in dem Bericht. \u201eDie Medien aus den o.g. rechten Verlagen stehen im Fachbestand der Bibliotheken in einem hinreichenden Kontext anderer Titel zur Politik, Geschichte und Soziologie und Sozialwissenschaften.\u201c<\/p>\n<p>Zum dritten aber wird eben erkl\u00e4rt: \u201eF\u00fcr den Umgang mit rechten Publikationen und anderen fragw\u00fcrdigen Inhalten gibt es kein Patentrezept und keine Norm.\u201c Ein umfassendes Informationsangebot schlie\u00dfe auch kontrovers diskutierte Titel ein. Das Statement best\u00e4tigt zwar jenes der Bibliotheksverb\u00e4nde vom Mai 2016, die sich f\u00fcr Meinungsvielfalt und Informationsfreiheit in Bibliotheken einsetzen und \u201einsbesondere die Bereitstellung von gesellschaftlich und politisch kontrovers diskutierten Werken in ihren Mitgliedsbibliotheken, die einen politisch, weltanschaulich und religi\u00f6s ausgewogenen Bestand und ein vielf\u00e4ltiges Spektrum an Meinungen gew\u00e4hrleisten\u201c, bef\u00fcrworten.<\/p>\n<div id=\"attachment_3771\" style=\"width: 330px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Kopp-Buch.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3771\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3771\" title=\"Kopp-Buch. Quelle: https:\/\/images-na.ssl-images-amazon.com\/images\/I\/51QqrlGzSxL._SX318_BO1,204,203,200_.jpg\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Kopp-Buch.jpg\" alt=\"Kopp-Buch. Quelle: https:\/\/images-na.ssl-images-amazon.com\/images\/I\/51QqrlGzSxL._SX318_BO1,204,203,200_.jpg\" width=\"320\" height=\"499\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Kopp-Buch.jpg 320w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Kopp-Buch-192x300.jpg 192w\" sizes=\"(max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3771\" class=\"wp-caption-text\">Kopp-Buch. Quelle: https:\/\/images-na.ssl-images-amazon.com\/images\/I\/51QqrlGzSxL._SX318_BO1,204,203,200_.jpg<\/p><\/div>\n<p>Auf einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Bibliothekartags im Juni bekr\u00e4ftigen die progressiven Verbandskr\u00e4fte im Juni, das Bibliotheken die informationelle Grundversorgung garantieren m\u00fcssten, wozu auch Werke aus rechten Verlagen geh\u00f6rten. So schaffte beispielsweise die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam einen gro\u00dfen Schwung an \u201erechten B\u00fcchern\u201c an, darunter Werke von Kopp und Antaios.<\/p>\n<p>Das Statement best\u00e4tigt aber auch, dass die Stadtbibliothek Bremen meint, sie k\u00f6nnte die M\u00fcndigkeit der B\u00fcrger im Mund f\u00fchren und dennoch f\u00fcr sich entscheiden, welche Publikationen sie gerade einmal f\u00fcr fragw\u00fcrdig oder rechts erkl\u00e4ren will. Oder dar\u00fcber, dass dieselben Personen der Ansicht sind, individuelle W\u00fcnsche an das Sortiment stellten eine Gef\u00e4hrdung von Meinungsfreiheit \u201eim Grundsatz\u201c dar. Wie wirr kann man eigentlich sein, zumal bei der <em>taz<\/em>, die sich f\u00fcr diese Agenda instrumentalisieren l\u00e4sst, ohne die zur Rede stehenden, angeblich verschw\u00f6rungsideologischen B\u00fccher \u00fcberhaupt gelesen zu haben?<\/p>\n<p>Denn in der Annotation der Stadtbibliothek wird zu Schuberts Buch informiert: Mit Beispielen unterstreiche der Autor seine \u00dcberzeugung, dass Deutschland \u201eislamistisch unterwandert\u201c w\u00e4re. \u201eDie Ursache sieht er in der angeblichen Tatenlosigkeit der Bundesregierung, die sich amerikanischen Interessen gebeugt habe\u201c, hei\u00dft es dann aber in der linken Zeitung. Diese Aussage ist inhaltlich jedoch vollkommen falsch, da in dem Buch keinerlei Zusammenhang zwischen Islamisierung und dem Handeln der Bundesregierung nach amerikanischen Interessen hergestellt wird. \u201eGesinnungskontrolle, durchgef\u00fchrt von Leuten, die offenkundig nicht einmal das kleine Einmaleins der Demokratie beherrschen\u201c, emp\u00f6rt sich Stefan Klein auf <em>sciencefiles.de<\/em>.<\/p>\n<p><strong>\u201eWeniger Anma\u00dfung tut hier dringend not\u201c<\/strong><\/p>\n<p>In Bremen finanzieren die Steuerzahler somit eine Bibliothek, in der sich die Angestellten, die von den Steuerzahlern gleich mit finanziert werden, dazu aufschwingen, denen, die sie finanzieren, vorzuschreiben, was sie zu lesen und was sie vor allem nicht zu lesen haben. In der Kultursitzung Ende November behauptet Barbara Lison, Direktorin der Bremer Stadtbibliothek, keck: \u201eEine Zensur findet nicht statt\u201c. Warum au\u00dfer den vier Kopp-Werken kein Text sonst entleihbar ist, verschwieg sie aber. Bibliotheken sind aber nicht dazu gegr\u00fcndet worden und werden mit Sicherheit auch nicht dazu finanziert, Zensur auszu\u00fcben und die Bev\u00f6lkerung zur richtigen Lekt\u00fcre zu erziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<div id=\"attachment_3772\" style=\"width: 610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bibliothek-Bremen.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3772\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3772 \" title=\"Bibliothek Bremen. Quelle: https:\/\/www.weser-kurier.de\/cms_media\/module_img\/5584\/2792217_1_articledetailpremium_FTK3046.jpg\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bibliothek-Bremen.jpg\" alt=\"Bibliothek Bremen. Quelle: https:\/\/www.weser-kurier.de\/cms_media\/module_img\/5584\/2792217_1_articledetailpremium_FTK3046.jpg\" width=\"600\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bibliothek-Bremen.jpg 1000w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Bibliothek-Bremen-300x135.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3772\" class=\"wp-caption-text\">Bibliothek Bremen. Quelle: https:\/\/www.weser-kurier.de\/cms_media\/module_img\/5584\/2792217_1_articledetailpremium_FTK3046.jpg<\/p><\/div>\n<p>Und in Bremen finanzieren die Steuerzahler einen gr\u00fcnen Kulturdeputierten, f\u00fcr den jedes Buch aus einem rechten Verlag \u201eein Buch zu viel\u201c ist und der sich lieber in der Bibliothek informieren will, als einen rechten Verlag durch Buchkauf finanziell zu unterst\u00fctzen. Denn Hodonyi erkl\u00e4rt, die Stadtbibliothek gehe einen \u201enachvollziehbaren, sehr guten Weg\u201c, weil keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit sei, dass sie \u201erechte Titel nicht selbstst\u00e4ndig einkaufe\u201c. Und \u00fcberhaupt geh\u00f6re es zur Strategie der neuen Rechten, in den politischen Kanon einzusickern \u2013 also auch in Bibliotheken pr\u00e4sent zu sein. Seine Parteikollegin Kai Wargalla\u00a0regte gar an, Titel nicht ungepr\u00fcft in den Bestand zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Aber \u201ewarum sollten im Gegenzug nicht auch Publikationen irgendwie linksgerichteter Verlage auf den Pr\u00fcfstand, und welche w\u00fcrden die Gr\u00fcnen als solche betrachten?\u201c, fragt Iris Hetscher im <em>Weserkurier<\/em> und kritisiert die herablassende Haltung, die \u201eNutzerinnen und Nutzer offenbar f\u00fcr nicht besonders helle\u201c zu halten: \u201eEin merkw\u00fcrdiges Menschenbild offenbart sich da, eins, das anderen abspricht, kritisch lesen und denken zu k\u00f6nnen. Weniger Anma\u00dfung tut hier dringend not.\u201c Solche Abschottungsaktionen seien geradezu D\u00fcnger f\u00fcr Verschw\u00f6rungstheorien.<\/p>\n<p>Sie merkte v\u00f6llig zu Recht an, dass es niemand etwas angehe, dass gerade diese vier Titel gut nachgefragt werden: \u201eAuch die Gr\u00fcnen und andere Berufs-Besorgte nicht, die immer gleich den Satz \u201awehret den Anf\u00e4ngen\u2018 im Mund f\u00fchren, wenn es um Publikationen geht, die \u201arechts\u2018 oder \u201apopulistisch\u2018 sind \u2013 und diese Vokabeln werden ja immer h\u00e4ufiger, immer schneller, immer lauter als Urteil gesprochen. Genau definiert sind sie schon lange nicht mehr, sie sind in einen schwammartigen Zustand \u00fcbergegangen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<div id=\"attachment_3773\" style=\"width: 574px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/B\u00fccher-in-Gesinnungsketten.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3773\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3773 \" title=\"B\u00fccher in Gesinnungsketten. Quelle: https:\/\/ef-magazin.de\/media\/assets\/article\/2018\/11\/shutterstock_50695834.jpg.940x450_q75_box-0%2C487%2C4288%2C2542_crop_detail.jpg\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/B\u00fccher-in-Gesinnungsketten.jpg\" alt=\"B\u00fccher in Gesinnungsketten. 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Denn: \u201eEs geht weder die taz noch die Gr\u00fcnen etwas an, was in B\u00fccherregalen \u00f6ffentlicher Bibliotheken steht\u201c, schimpft Klein berechtigt weiter. \u201eSo lautet die einzige Antwort, mit der man diesem pr\u00e4tenti\u00f6sen Anspruch, den Lesestoff von B\u00fcrgern kontrollieren zu wollen, begegnen kann. Wo leben wir eigentlich, wenn Halbgebildete aus einer gr\u00fcnen Partei meinen, sie k\u00f6nnten dar\u00fcber entscheiden, welche B\u00fccher andere zu lesen bekommen? Im Faschismus.\u201c Das klingt be\u00e4ngstigend. Und ist es auch.<\/p>\n<p><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D3769&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alarm in Bremens Bibliotheken: Ein Gr\u00fcner fragt nach der Kennzeichnung \u201erechter\u201c B\u00fccher, die B\u00fccherei schafft von sich aus keine \u201erechten\u201c Texte an. Das ist Gesinnungsfaschismus.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5,7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3769"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3769"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3769\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3775,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3769\/revisions\/3775"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3769"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3769"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3769"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}