{"id":4184,"date":"2019-07-18T09:33:59","date_gmt":"2019-07-18T08:33:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4184"},"modified":"2019-07-06T15:56:54","modified_gmt":"2019-07-06T14:56:54","slug":"ein-grosser-sprung-fuer-die-menschheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4184","title":{"rendered":"\u201eein gro\u00dfer Sprung f\u00fcr die Menschheit\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Zugegeben: das Reiseziel war nicht unbedingt attraktiv.\nKeine Atmosph\u00e4re, kein Sauerstoff, daf\u00fcr viele Krater, noch mehr Staub, dazu\nTemperaturschwankungen zwischen + 130 \u00b0C tags und \u2212160 \u00b0C nachts. Un\u00fcblich war\ndazu, dass die Ankunft der gerade drei Reisenden von fast 600 Millionen Menschen\nlive bestaunt und bejubelt wurde. Und zu allem \u00dcberfluss mussten sich die Astrotouristen\nnach ihrer R\u00fcckkunft aus Furcht vor unbekannten Mikroorganismen in eine\nQuarant\u00e4ne von siebzehn Tagen begeben \u2013 doppelt so lang, wie die Reise dauerte.\nDoch das war allen Beteiligten egal: vor 50 Jahren, am 20. Juli 1969, gl\u00fcckten mit\ndem Raumschiff Apollo 11 die erste Landung von Menschen auf dem Mond und ihr erster\nSpaziergang auf dem Erdtrabanten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mission erf\u00fcllte die Aufgabe, die Pr\u00e4sident John F.\nKennedy 1961 der Nation erteilt hatte: Noch vor Ende des Jahrzehnts einen\nMenschen zum Mond und wieder sicher zur\u00fcck zur Erde zu bringen. Das war nicht\nnur eine ingenieurtechnische Meisterleistung, die den Menschen aus seinem\nbisherigen Lebensraum heraus in v\u00f6llig neue Dimensionen brachte, sondern auch\nein politischer Erfolg &#8211; in der hei\u00dfen Phase des Kalten Krieges war die\nBeherrschung des Weltraums Teil des Wettr\u00fcstens und im Kampf der Systeme ein\nwichtiger Eintrag ins kollektive Ged\u00e4chtnis der Menschheit: F\u00fcr kurze Zeit wehte\nauf dem Mond das amerikanische Banner, gehisst vor weltweitem Publikum.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Planungen dazu hatten vier Jahre zuvor begonnen. Im\nJanuar 1969 wurde die Besatzung vorgestellt: Kommandant Neil Armstrong und\nPilot Edwin \u201eBuzz\u201c Aldrin im Landemodul \u201eEagle\u201c, komplettiert von Michael\nCollins, der im Kommandomodul zur\u00fcckbleiben sollte. Armstrong war ein Kampf-\nund sp\u00e4terer Testpilot der Navy, der seinen Flugschein vor der Fahrerlaubnis\nmachte, Aldrin und Collins Kampfpiloten der Air Force. Alle waren 39 Jahre alt\nund bereits einmal mit Gemini-Schiffen im Weltraum gewesen. Zum Zeitpunkt ihrer\nAuswahl war die Mannschaft noch nicht davon \u00fcberzeugt, die erste bemannte\nMondlandung zu absolvieren: Die Mondlandef\u00e4hre war bis dahin noch nicht bemannt\nim Weltraum getestet worden. Als Tr\u00e4gerrakete sollte eine 2940 Tonnen schwere,\n110 Meter hohe Saturn V fungieren; entworfen unter der Leitung der beiden\ndeutschen Ingenieure Wernher von Braun und Arthur Rudolph. Die Vorbereitungen\nverliefen ohne jeden Zwischenfall.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"540\" height=\"304\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mond1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4166\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mond1.jpg 540w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mond1-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><figcaption>Die Crew der Apollo 11: Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin E. Aldrin. Quelle: https:\/\/img.zeit.de\/wissen\/2012-08\/bg-mondlandung-bilder\/33534144-540&#215;304.jpg <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Apollo 11 startete am 16. Juli 1969 um 13.32 Uhr Weltzeit von\nCape Canaveral in Florida und erreichte zw\u00f6lf Minuten sp\u00e4ter planm\u00e4\u00dfig die\nErdumlaufbahn. Nach anderthalb Erdumkreisungen wurde die dritte Raketenstufe f\u00fcr\nsechs Minuten erneut gez\u00fcndet und das Raumschiff damit auf Mondkurs gebracht. Anschlie\u00dfend\nwurde das Schiff am 19. Juli 1969 um 17:22 Uhr durch ein Bremsman\u00f6ver \u00fcber der\nR\u00fcckseite des Mondes in eine Mondumlaufbahn eingeschwenkt. Der gesamte Hinflug\nzum rund 384.403 Kilometer entfernten Mond dauerte 76 Stunden und verlief\nebenfalls reibungslos. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eein gro\u00dfer Sprung\nf\u00fcr die Menschheit\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wegen geringer unbeabsichtigter Abweichungen beim Abkoppeln der\nLandef\u00e4hre zielte der Bordcomputer auf eine Stelle knapp f\u00fcnf &nbsp;Kilometer hinter einem geplanten Landegebiet\nim Meer der Ruhe. Die Monate zuvor erfolgte Auswahl des Landeplatzes war eine\nWissenschaft f\u00fcr sich, die Sicherheit der Astronauten dabei oberstes Gebot. So\nmussten Landung und R\u00fcckstart bei direkter Sonneneinstrahlung und optimalen\nSichtverh\u00e4ltnissen erfolgen. Um Treibstoff zu sparen, war der Landeplatz zudem\nauf Gebiete in der N\u00e4he des Mond\u00e4quators beschr\u00e4nkt und sollte weder von\nKratern noch gr\u00f6\u00dferen Gesteinsbrocken behindert werden. Am Ende blieben f\u00fcnf\nLandegebiete \u00fcbrig.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der Autopilot beim Endanflug die F\u00e4hre auf ein\nGer\u00f6llfeld neben einem Krater zuf\u00fchrte, schaltete Armstrong auf Handsteuerung,\n\u00fcberflog den Krater und landete auf einer ebenen Stelle ca. 500 m weiter\nwestlich. Die zus\u00e4tzlichen Man\u00f6ver sollen das ohnehin knapp kalkulierte\nTreibstoffbudget so strapaziert haben, dass die Astronauten nur noch etwa 20\nSekunden Zeit gehabt h\u00e4tten, entweder zu landen oder den Anflug abzubrechen.\nSp\u00e4tere Analysen zeigten aber, dass der Treibstoff in den Tanks hin und her\nschwappte, was zu ungenauen Anzeigen gef\u00fchrt hatte: Die Reserve war h\u00f6her. 20.17\nUhr vermeldete Armstrong: \u201eThe Eagle has landed!\u201c (\u201eDer Adler ist gelandet!\u201c).\nDie BBC unterlegte die Live-Bilder der Landung \u00fcbrigens mit David Bowies \u201eSpace\nOddity\u201c, obwohl der Song von einem hilflosen Astronauten handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sofort danach trafen die Astronauten Vorbereitungen f\u00fcr den\nR\u00fcckflug, der alle zwei Stunden erfolgen konnte, fotografierten die\nMondoberfl\u00e4che aus ihren Fenstern \u2013 und hatten mit min\u00fctlich steigender\nAufregung zu tun. Sie schlugen prompt vor, die urspr\u00fcnglich geplante Ruhepause\nvon knapp sechs Stunden auf 45 Minuten zu verk\u00fcrzen und den Ausstieg\nvorzuziehen. Houston hatte nichts dagegen. Die Vorbereitungen hierzu dauerten\netwa drei Stunden. Am 21. Juli 1969 um 02.56 Uhr betrat dann Armstrong, von je\neiner Au\u00dfen- und Innenkamera gefilmt, als erster Mensch den Mond und sprach die\nber\u00fchmten Worte: \u201eThat\u2019s one small step for <strong>\u2039a\u203a<\/strong> man, one giant leap for mankind!\u201c (\u201eDas ist ein kleiner\nSchritt f\u00fcr <strong>einen <\/strong>Menschen,\naber ein gro\u00dfer Sprung f\u00fcr die Menschheit!\u201c).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mond2-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4167\"\/><figcaption>Armstrong auf dem Mond. Quelle: https:\/\/www.fr.de\/bilder\/2019\/04\/03\/12102680\/1209885679-21472310108_300c01d139_k-MpMeSMwH9a7.jpg <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Um den kleinen Satz mit gro\u00dfer intellektueller Tragweite, der\nzu den weltweit ber\u00fchmtesten Worten geh\u00f6rt, die je ein Mensch gesprochen hat,\nranken sich bis heute zwei Ger\u00fcchte. Zum einen r\u00e4tselte die Welt, noch bevor\nArmstrong wieder gelandet war, wer diese Worte wohl wann getextet habe. Dean\nArmstrong erz\u00e4hlte nach dem Tod seines Bruders, Neil habe ihm Monate vor dem\nStart bei einem Spieleabend einen Zettel r\u00fcbergeschoben, auf dem die Worte\nstanden, und gefragt, was er davon halte, wenn er dies bei seinem Abstieg zum\nMond der Welt mitteilen w\u00fcrde. \u201eFantastisch\u201c, habe er geantwortet. <\/p>\n\n\n\n<p>Biografen bezweifeln das, lautete doch Neils \u00f6ffentlich\nge\u00e4u\u00dferte Lesart stets, er habe sich die Worte in den Stunden zwischen Landung\nund Ausstieg ausgedacht. Andere gingen davon aus, dass der Spruch aus dem Brain\nTrust der Nasa stammt, wieder andere meinten, auch die Nasa habe sich so etwas\nnicht zugetraut und deshalb den Schriftsteller Arthur Miller mit der\nKomposition der passenden Worte beauftragt. Miller hat allerdings nie das\nCopyright f\u00fcr den Satz beansprucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum anderen geht es darum, ob Armstrong in seinem Satz das\n\u201ea\u201c wirklich h\u00f6rbar gesprochen oder aus Aufregung verschluckt habe, denn dann\nw\u00e4re die Aussage unsinnig. Er selbst gestand in einem Interview 1999: \u201eIch\nwollte \u201aa\u2018 sagen. Ich dachte, ich hatte es gesagt. Ich kann es nicht h\u00f6ren,\nwenn ich mir die Funk\u00fcbertragung hier auf der Erde anh\u00f6re. Ich bin zufrieden,\nwenn Sie es einfach in Klammern setzen.\u201c Ein Wissenschaftler gab Armstrong\nschlie\u00dflich Recht: Der australische Computerprogrammierer Peter Shann Ford lie\u00df\n2006 eine Software \u00fcber das Zitat laufen, das Schallwellen untersucht und\nebendort eine Erh\u00f6hung registrierte, wo das verlorene \u201ea\u201c sein sollte. Es\ndauerte 35 Millisekunden \u2013 zu kurz, um vom menschlichen Ohr geh\u00f6rt zu werden,\naber es war da.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eEmpfehlungen f\u00fcr\nRaumfahrttreibende\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>20 Minuten sp\u00e4ter betrat auch Aldrin den Mond und\nabsolvierte gemeinsam mit Armstrong ein zweieinhalbst\u00fcndiges straffes\nwissenschaftliches Programm. Sie ma\u00dfen die Zusammensetzung des Sonnenwindes auf\ndem Mond, bauten mehrere Forschungsger\u00e4te auf, darunter ein Seismometer, das\ndie erste Mondnacht jedoch nicht \u00fcberstand, und einen Laser-Entfernungsmesser.\nAu\u00dferdem nahmen sie Bodenproben und sammelten 21,6 kg Gestein &#8211; ein in den Proben\nfestgestelltes unbekanntes Mineral wurde nach den ersten Buchstaben der\nNachnamen der Astronauten sp\u00e4ter \u201eArmalcolit\u201c getauft. Wieder an Bord, begannen\nsie, den R\u00fcckflug einzuleiten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mond3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4168\"\/><figcaption>Apollo 11 nach der Wasserung. Quelle: https:\/\/cdn1.spiegel.de\/images\/image-120587-galleryV9-leli-120587.jpg <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach problemlosem Start schwenkte die F\u00e4hre in eine\nMondumlaufbahn ein, koppelte knapp vier Stunden sp\u00e4ter wieder an die\nKommandokapsel an und wurde nach dem Umstieg von Armstrong und Aldrin\nabgesto\u00dfen. Einen aus unklaren Gr\u00fcnden abgebrochenen Schalter soll Aldrin beim\nMondstart einfach mit einem Filzstift bedient haben. Erfolgreich auf Erdkurs\ngebracht, wasserte die Apollo-Kapsel am 24. Juli 1969 um 16.50 Uhr im Pazifik\nund wurde von der USS Hornet, inzwischen Museumsschiff in Alameda, an Bord\ngenommen. Dort mussten sich die Astronauten in ein Quarant\u00e4nemodul begeben, das\nheute noch zu besichtigen ist. Das Kommandomodul ist in Washington ausgestellt.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Bis heute verwundern nicht nur die Professionalit\u00e4t und\nReibungslosigkeit der Mission, sondern auch die weitgehende Unaufgeregtheit in\nden weiteren Lebensl\u00e4ufen der Astronauten. Nach verschiedenen Aufgaben bei der\nNASA \u00fcbernahm Armstrong eine Professur f\u00fcr Raumfahrt-Ingenieurwesen an der\nUniversit\u00e4t von Cincinnati, brachte es danach als Firmengr\u00fcnder zum mehrfachen\nMillion\u00e4r und starb am 25. August 2012 an den Folgen einer Bypass-Operation.\nDamien Chazelle gelang in \u201eAufbruch zum Mond\u201c im Herbst 2018 mit Ryan Gosling\nals Armstrong eine Erz\u00e4hlung \u00fcber eben diesen amerikanischen Professionalismus.\nAldrin wurde Leiter des Astronautenausbildungszentrums und arbeitet, nach einer\nLebenskrise in den 70er Jahren, als Publizist und Berater, so beim\nComputerspiel \u201eBuzz Aldrin\u2019s Race into Space\u201c. Und Collins wurde erster\nDirektor des National Air and Space Museum in Washington und leitet aktuell\neine eigene Firma.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis heute verstummen aber auch nicht die\nVerschw\u00f6rungstheoretiker, nach denen diese, ja alle Landungen zwischen 1969 bis\n1972 nicht stattgefunden h\u00e4tten, sondern von der NASA und der US-Regierung\nvorget\u00e4uscht worden seien. Hauptfigur ist William Charles Kaysing, der bei der NASA-Zulieferfirma\nRocketdyne, die Triebwerke f\u00fcr die Saturn-V-Raketen herstellte, die technische\nDokumentation leitete und 1976 in seinem Buch \u201eWe Never Went to the Moon\u201c\nIndizien aufz\u00e4hlte, weshalb die Landungen nicht erfolgt sein k\u00f6nnten. Ein\n\u00e4hnlicher Plot liegt dem Film \u201eUnternehmen Capricorn\u201c von Peter Hyams 1978\nzugrunde, der von einer inszenierten Marsreise handelt. Der Astrophysiker\nPhilip Plait und viele andere Autoren haben gen\u00fcsslich jedes dieser Argumente\nzerpfl\u00fcckt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Nasa betrieb ihr 1961 gestartetes Apollo-Programm bis\n1972 und lie\u00df es sich 23,9 Milliarden Dollar kosten. Es gab bis zu 400.000\nMenschen Arbeit. Nach der letzten Mission, Apollo 17, hatten insgesamt 12\nErdenb\u00fcrger, allesamt US-Amerikaner, den Mond betreten. Seitdem niemand mehr.\nDas soll sich \u00e4ndern: im Dezember 2017 stellte Donald Trump die \u201eSpace Policy\nDirective 1\u201c vor: Erst zum Mond, dann zum Mars, l\u00e4sst sie sich zusammenfassen.\nNat\u00fcrlich war Buzz Aldrin bei der Pr\u00e4sentation dabei, aber auch Jack Schmitt\naus der Crew von \u201eApollo 17\u201c. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Mond4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4169\"\/><figcaption>Trump unterzeichnet \u201eSpace Policy Directive 1\u201c, rechts daneben Aldrin. Quelle: https:\/\/mynewsla.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Trump-NASA.jpg  <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Inzwischen hat die US-Raumfahrtbeh\u00f6rde gar das 93seitige Verhaltens-Regelwerk \u201eEmpfehlungen f\u00fcr Raumfahrttreibende\u201c aufgelegt, um die \u201eApollo\u201c-Relikte und Landestellen auf dem Mond zu bewahren. Dahinter steckt die Angst, dass die Fahnen, Messinstrumente oder Schuhabdr\u00fccke unter den chinesischen, indischen und auch privaten Raumschiffen etwa von \u201eBigelow Aerospace\u201c oder \u201eUnited Launch Alliance\u201c leiden, die in den n\u00e4chsten Jahren zum Mond reisen wollen. Deshalb spricht sie sich auch daf\u00fcr aus, den Mond als historische St\u00e4tte zu sch\u00fctzen: Am besten als \u201eNaturpark\u201c. <\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D4184&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 50 Jahren betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Verschw\u00f6rungstheoretiker zweifeln die hochprofessionelle Mission bis heute an. Donald Trump will jetzt prompt zum Mars.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4184"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4184"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4184\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4187,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4184\/revisions\/4187"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}