{"id":4228,"date":"2019-09-10T07:56:39","date_gmt":"2019-09-10T06:56:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4228"},"modified":"2019-08-05T08:12:34","modified_gmt":"2019-08-05T07:12:34","slug":"honecker-hielt-die-ehrenwache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4228","title":{"rendered":"Honecker hielt die Ehrenwache"},"content":{"rendered":"\n<p>Seine Person spiegelt nicht nur die Spaltung der SPD,\nsondern auch die politische Spaltung Deutschlands in Ost und West wider: sein\nVater war der erste sozialdemokratische Reichspr\u00e4sident, der in der DDR als\nVerr\u00e4ter der Arbeiterklasse gebrandmarkt wurde, sein Bruder Karl SPD-Landtagsabgeordneter\nin Baden-W\u00fcrttemberg, der lange keinen Kontakt zu ihm hatte, und sein Sohn\nGeorg \u00d6konomieprofessor an der SED-Parteihochschule, der nach der Wende\narbeitslos wurde. Friedrich Ebert, genannt Fritz oder einfach Junior, w\u00fcrde am 12. September 125 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p>Geboren in Bremen als \u00e4ltestes von f\u00fcnf\nKindern, absolvierte er von 1909 bis 1913 eine Lehre als Buchdrucker,\nengagierte sich fr\u00fch in der Sozialistischen Arbeiterjugend und seit 1913 in der\nSPD. Von 1915 bis 1918 war er Infanterist im Ersten Weltkrieg, seine Br\u00fcder\nGeorg und Heinrich fielen 1917. 1920 heiratete er Johanna Elisabeth Vollmann\nund bekam mit ihr zwei S\u00f6hne. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"220\" height=\"327\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bundesarchiv_Bild_183-H26799_Lebensmittelkarte_Mark_Brandenburg_Niederbarnim-9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4231\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bundesarchiv_Bild_183-H26799_Lebensmittelkarte_Mark_Brandenburg_Niederbarnim-9.jpg 220w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bundesarchiv_Bild_183-H26799_Lebensmittelkarte_Mark_Brandenburg_Niederbarnim-9-202x300.jpg 202w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><figcaption>Friedrich Jr. mit Federballschl\u00e4ger. Quelle: https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/a\/a3\/Friedrichebert1898.jpg\/220px-Friedrichebert1898.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Er war bis 1925 Redakteur des \u201eVorw\u00e4rts\u201c sowie Mitarbeiter\ndes sozialdemokratischen Pressedienstes, bis 1933 Redakteur der \u201eBrandenburger\nZeitung\u201c. Zugleich begann er &#8211; wie sein Vater &#8211; eine pflichtbewusste und\nerfolgreiche Karriere als sozialdemokratischer Parteiarbeiter: 1928 in den\nReichstag gew\u00e4hlt, wurde er 1930 Stadtverordnetenvorsteher in Brandenburg,\ngeh\u00f6rte dem SPD-Bezirksvorstand Brandenburg-Grenzmark an und dem preu\u00dfischen\nStaatsrat. <\/p>\n\n\n\n<p>Am 9. August 1933 vermeldete das \u201eBerliner Tageblatt\u201c, dass\n\u201egestern der ehemalige sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete und\nStadtverordnetenvorsteher von Brandenburg (Havel), Chefredakteur der\nsozialdemokratischen Brandenburger Zeitung, Friedrich Ebert (Sohn des\nehemaligen Reichspr\u00e4sidenten) &#8230; in das Konzentrationslager Oranienburg\neingeliefert\u201c wurde. Der Vorwurf: illegale politische T\u00e4tigkeit. Nach acht\nMonaten kam er frei und stand bis 1945 unter Polizeiaufsicht. Mehrfach\narbeitslos, schlug er sich als Drucker und Tankwart durch. Seine\nFrau Johanna beging 1938 unter bis heute unklaren Umst\u00e4nden Suizid. 1939\nwurde er zur Wehrmacht eingezogen und war ab 1940 als Werber beim\nReichsverlagsamt t\u00e4tig. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Oberb\u00fcrgermeister\nausersehen <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeit nach dem 8. Mai 1945 erlebte Friedrich Ebert\nbereits widerspr\u00fcchlich. Sein Sohn erinnert sich 2011 in der <em>Th\u00fcringer Allgemeinen<\/em>: \u201eF\u00fcr meinen Vater\nhatte der Streit zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten wesentlich zum\nMachtantritt der Nazis beigetragen. Durch die Vereinigung von KPD und SPD\nsollte das k\u00fcnftig verhindert werden. Mit der West-SPD unter Kurt Schumacher\nwar das nat\u00fcrlich nicht zu machen.\u201c Sebastian Haffner hatte das ebenso gesehen.\nDuplizit\u00e4t der Ereignisse: Wie Friedrich Senior nach der Niederschlagung der\nNovemberrevolution wurde nun auch Friedrich Junior als Verr\u00e4ter an der Sache\nder SPD und der Arbeiter verteufelt. Denn w\u00e4hrend Friedrichs Mutter bei ihrem\nSohn Karl in Heidelberg blieb, trieb er selbst in Brandenburg als\nSPD-Landeschef die Vereinigung zwischen KPD und SPD voran. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bundesarchiv_Bild_183-H26799_Lebensmittelkarte_Mark_Brandenburg_Niederbarnim-10.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4233\"\/><figcaption>Ebert 1933. Quelle: https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/c\/c4\/Bundesarchiv_Bild_102-05669%2C_Friedrich_Ebert_jun..jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eSicher waren 1946 bei der SED-Gr\u00fcndung nicht alle Folgen\nf\u00fcr ihn absehbar. Das Bestreben, demokratische Traditionen und demokratische\nTraditionen der SPD in diese neue Partei einzubringen, kann man ihm schwer\nabsprechen\u201c, meint Georg. Seit der Gr\u00fcndung einer der Landesvorsitzenden der\nSED, wurde er Mitglied des Parteivorstands und sp\u00e4ter des Zentralkomitees sowie\nbis zu seinem Tod des Politb\u00fcros. Nach den Landtagswahlen in der sowjetischen\nZone 1946 wurde er Pr\u00e4sident des Brandenburgischen Landtags. Bis heute\nkursieren Ger\u00fcchte, dass er sich eigentlich zusammen mit seinem Freund, dem\nehemaligen SED-Politb\u00fcro-Mitglied Erich W. Gniffke, nach Westen absetzen wollte,\naber zu sp\u00e4t von Gniffkes pl\u00f6tzlichem Aufbruch benachrichtigt worden sei.\nWenige Tage sp\u00e4ter bekam Ebert Russenbesuch. Er rechnete fest damit, verhaftet\nzu werden, doch die Sowjets \u00fcberbrachten ihm den Bescheid, dass er zum Oberb\u00fcrgermeister\nvon Ostberlin ausersehen sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 30. November 1948 wurde im Admiralspalast der noch von\nder Gesamtberliner Stadtverordnetenversammlung 1946 repr\u00e4sentativ gew\u00e4hlte\nMagistrat durch einen \u201eVolkskongress\u201c aus Delegierten von u. a. SED, FDGB, FDJ und\nBetriebsr\u00e4ten f\u00fcr abgesetzt erkl\u00e4rt. Stattdessen wurde ein provisorischer \u201eDemokratischer\nMagistrat\u201c gew\u00e4hlt (im Westen als \u201eOpern-Magistrat\u201c bezeichnet) und Ebert als\nOberb\u00fcrgermeister vereidigt. Anschlie\u00dfend erkl\u00e4rte er, Berlin w\u00fcrde Teil der sowjetischen\nZone und in den Zweijahres-Plan der SED eingeschlossen. Prompt folgten\nW\u00e4hrungsreform und Luftbr\u00fccke.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <em>SPIEGEL<\/em>\nberichtete \u00fcber einen internen Plans des Zentralkomitees der SED, in dem es\nhei\u00dfe: \u201eEs muss jetzt alles versucht werden, Friedrich Ebert als rettende Hand\nGesamtberlins dem blassen und ausdruckslosen Westberliner B\u00fcrgermeister\nSchreiber gegen\u00fcberzustellen. Reuter besa\u00df zu viel obskure Popularit\u00e4t&#8230; Jetzt\naber ist die Stunde da, unseren Genossen Ebert als die f\u00fchrende Pers\u00f6nlichkeit\nGesamtberlins zu feiern.\u201c Prompt brachten Ostberliner Illustrierten\nEbert-Photos in Gro\u00dfformat, sein Name wird unter Verordnungen gesetzt, die zur\n\u201eVerbesserung der Lebenshaltung\u201c erlassen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bundesarchiv_Bild_183-H26799_Lebensmittelkarte_Mark_Brandenburg_Niederbarnim-11.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4235\"\/><figcaption>1954 er\u00f6ffnet Ebert den Berliner Neujahrsmarkt. Quelle: https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/49\/Bundesarchiv_Bild_183-22899-0005%2C_Berlin%2C_Neujahrsmarkt%2C_Friedrich_Ebert_jr..jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Hintergrund sei, \u201eden Sohn des Pr\u00e4sidenten der ersten Republik\nf\u00fcr den Fall von gesamtdeutschen Ost-West-Gespr\u00e4chen als relativ unbelasteten\nVerhandlungspartner halbb\u00fcrgerlicher Pr\u00e4gung hoff\u00e4hig zu machen. Au\u00dferdem soll\nder gem\u00e4\u00dfigte Ebert \u201aim Sinne der Aktionseinheit\u2018 Verbindungen zu Westberliner\nund westdeutschen Sozialdemokraten knoten.\u201c Ebert richtete handgeschriebene\nBriefe an f\u00fchrende SPD-Mitglieder und lud Westberliner SPD-Funktion\u00e4re zu einer\nKaffeetafel ein. Die Verhandlungen blieben erfolglos, das Grundgesetz f\u00fcr die\nBundesrepublik von 1949 und die Verfassung von Berlin von 1950 sollten Gesamt-Berlin\nbzw. ausdr\u00fccklich \u201eGro\u00df-Berlin\u201c von Anfang an als Land der Bundesrepublik\nDeutschland ausweisen. Jedoch galt diese Bestimmung nicht, das Berlinabkommen\nvon 1971 stellte letztlich fest, dass die drei Westsektoren kein \u201ekonstitutiver\nTeil\u201c der Bundesrepublik seien.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eDas Verh\u00e4ltnis war\nkritisch\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ebert widmete sich, nach dem Abriss des Berliner\nStadtschlosses 1950, vor allem dem Aufbau der zerst\u00f6rten Stadt: die\nWiederherstellung des Brandenburger Tors, des Roten Rathauses, des Zeughauses\nund der Staatsoper Unter den Linden fielen in seine Amtszeit. Seit der Gr\u00fcndung\nder DDR 1949 war Ebert auch Abgeordneter der Volkskammer, zeitweise als\nStellvertreter des Pr\u00e4sidenten, sp\u00e4ter SED-Fraktionschef sowie stellvertretender\nVorsitzender des Staatsrates. Ab 1955 war das Rote Rathaus sein Amtssitz als\nOberb\u00fcrgermeister. 1960 zog er in die Funktion\u00e4rssiedlung nach Wandlitz. Den\nMauerbau 1961 unterst\u00fctzte er selbstredend.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Peter Fechter im August 1962 bei einem Fluchtversuch\nangeschossen wurde und verblutete, war Eberts Neffe, der <em>Stern<\/em>&#8211; und <em>Quick<\/em>-Reporter\nHeinrich Jaenecke so emp\u00f6rt, dass er einen \u201eOffenen Brief \u201c an seinen Onkel\nschrieb. Ein letzter Brief, in dem er alle weiteren Kontakte abbricht. Das habe\nschlie\u00dflich zu einem fast v\u00f6lligen Abbruch der Beziehungen zwischen den beiden\nFamilien gef\u00fchrt. \u201eDas Verh\u00e4ltnis war kritisch und zum Teil feindlich\u201c, gibt er\nsp\u00e4ter zu. Erst im Ruhestand und \u00fcber zehn Jahre nach der Einheit begann das\nEis zwischen den Ebert-Familien Ost und West zu schmelzen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Bundesarchiv_Bild_183-H26799_Lebensmittelkarte_Mark_Brandenburg_Niederbarnim-12.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4237\"\/><figcaption>Ebert-Ehrung per Briefmarke. Quelle: https:\/\/deacademic.com\/pictures\/dewiki\/83\/Stamps_of_Germany_%28DDR%29_1984%2C_MiNr_2849.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Friedrich Ebert trat nach erheblichen Differenzen mit SED-Chef Walter Ulbricht ein Jahr vor seinem zwanzigj\u00e4hrigen Amtsjubil\u00e4um zur\u00fcck und wurde am 5. Juli 1967 zum Ehrenb\u00fcrger Berlins ernannt. Ihm folgten Herbert Fechner und Erhard Krack, der 1990 zur\u00fccktrat und, weil er f\u00fcr die F\u00e4lschungen der Ost-Berliner Kommunalwahl im Jahr 1989 mit verantwortlich war, 1993 zu zehn Monaten Gef\u00e4ngnis auf Bew\u00e4hrung verurteilt wurde. Den 13 Regierenden B\u00fcrgermeistern im Westen Berlins standen seit 1948 also nur vier Oberb\u00fcrgermeister im Osten der Stadt gegen\u00fcber.  <\/p>\n\n\n\n<p>Mit allen bedeutenden Auszeichnungen der DDR geehrt, starb Ebert am 4. Dezember vor 40 Jahren. An seinem Sarg hielt Staats- und Parteichef Honecker die Ehrenwache. Ebert wurde auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde an der Ringmauer der Gedenkst\u00e4tte der Sozialisten beigesetzt. 1992 wurde er ohne vorangegangene Debatte im Berliner Abgeordnetenhaus durch Senatsbeschluss neben anderen aus der Liste der Ehrenb\u00fcrger der Stadt Berlin gestrichen: Den Bruch mit der Parteilinie seines Vaters verzieh man ihm nicht.<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D4228&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Buchdrucker mit dem ber\u00fchmten Vater war fast 20 Jahre lang Ost-Berliner B\u00fcrgermeister: Friedrich Ebert. Vor 125 Jahren wurde er geboren \u2013 und ist heute vergessen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4228"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4228"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4228\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4238,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4228\/revisions\/4238"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4228"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}