{"id":4418,"date":"2019-10-03T10:40:48","date_gmt":"2019-10-03T09:40:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4418"},"modified":"2019-10-03T12:42:00","modified_gmt":"2019-10-03T11:42:00","slug":"vermittler-des-humanismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4418","title":{"rendered":"\u201eVermittler des Humanismus\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Kein anderes Land in Europa hat im 17. Jahrhundert eine so\nlang andauernde wirtschaftliche und kulturelle Bl\u00fctezeit durchlebt wie die\nNiederlande. In rund einhundert Jahren arbeiteten hier mehr als 700 Maler, die\n\u2013 inspiriert vom Alltag und von Seem\u00e4nnern mitgebrachten Exotika aus aller Welt\n\u2013 mehr Gem\u00e4lde fertigstellten als im Italien der Renaissance und in Frankreich\nzur Zeit des Impressionismus. Rembrandt Harmenszoon van Rjin ist der wohl\nbedeutendste Vertreter dieses \u201eGoldenen Zeitalters\u201c. Am 4. Oktober vor 350\nJahren starb er in Amsterdam \u2013 das Land hat 2019 aus diesem Anlass kurzerhand\nzum Rembrandt-Jahr erkl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Geboren am 15. Juli 1606 in Leiden als achtes von neun Kindern eines M\u00fcllers und einer B\u00e4ckerstochter, besuchte er erst vier Jahre die Grundschule und dann weitere vier die calvinistische Lateinschule, wo er u.a. in Biblischer Geschichte unterrichtet wurde. F\u00fcr das Studium der Philosophie in seiner Heimatstadt hat er sich vermutlich nur eingeschrieben, um wie alle Studenten steuerfrei Bier verk\u00f6stigen zu d\u00fcrfen, vermuten manche Biographen. Denn seine wahre Leidenschaft gilt schon damals der Malerei. Von 1620 bis 1624 war er Sch\u00fcler von Swanenburgh, im Anschluss volontierte er bei dem Historienmaler Pieter Lastman. 1625 er\u00f6ffnete er mit seinem Freund Jan Lievens in Leiden eine eigene Werkstatt und begann drei Jahre sp\u00e4ter, Sch\u00fcler aufzunehmen. Erste Erfolge stellen sich auf Vermittlung des Diplomaten Constantijn Huygens ein: Er kann zwei Bilder nach England verkaufen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"747\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4420\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt.jpg 747w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-300x193.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 747px) 100vw, 747px\" \/><figcaption>Selbstbildnis mit 63. Quelle: artinwords.de<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1631 verl\u00e4sst er seine Heimat und kauft sich beim Amsterdamer Kunsth\u00e4ndler Hendrik Uylenburgh ein. Amsterdam ist im 17.Jahrhundert die Handels- und Finanzmetropole Europas: Uylenburgh kennt den Markt und besorgt ihm Auftr\u00e4ge. Die wohlhabenden Kaufleute der Stadt lassen sich ein Portr\u00e4t aus der Hand Rembrandts einiges kosten, erz\u00e4hlt die Amsterdamer Kunsthistorikerin Bregtje Viergever im <em>DLF<\/em>. \u201eDa haben die Leute bis zu 500 Gulden pro St\u00fcck f\u00fcr bezahlt. Das war sehr viel. Gute Handwerker verdienten damals 200 Gulden im Jahr. Und eigentlich hatte Rembrandt gar keinen Spa\u00df daran, das zu machen. Das war nicht das, was er wollte.\u201c 1632 wird sein bislang erfolgreichstes Jahr: Er stellte 30 Gem\u00e4lde fertig, darunter \u201eDie Anatomie des Dr. Tulp\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach seiner Heirat mit Uylenburghs Nichte Saskia 1634 kauft\nRembrandt 1639 in der Breestraat ein repr\u00e4sentatives Stadthaus, das bis heute\nals Rembrandthuis zu besichtigen ist. Fortan hat er es nicht mehr n\u00f6tig,\nverm\u00f6gende Amsterdamer zu portr\u00e4tieren. Er widmet sich endlich den Motiven, die\ner malen m\u00f6chte: das sind dramatische Historienbilder, Bibelszenen und\nAlltagsdarstellungen. Doch das Schicksal meint es keinesfalls nur gut mit ihm.\nDrei der vier Kinder, die Saskia zur Welt bringt, sterben schon als S\u00e4uglinge.\nNur Sohn Titus \u00fcberlebt. Nach dem pl\u00f6tzlichen Tod Saskias 1642 k\u00fcmmert sich die\nHaush\u00e4lterin Geertje Dircx um Titus und um den jungen Witwer. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201edie vern\u00fcnftige\nAusbildung in den Akademien bek\u00e4mpft\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seine Produktivit\u00e4t l\u00e4sst nach dem Tod seiner geliebten Frau\ndeutlich nach, er identifizierte sich stark mit seiner Vaterrolle, k\u00fcmmerte sich\nin besonderem Ma\u00dfe um seinen Sohn und griff seine famili\u00e4re Situation auch in\nKunstwerken auf. Trotz der guten Auftragslage, den Erl\u00f6sen aus dem Verkauf von\nRadierungen und den Honoraren aus seiner Lehrt\u00e4tigkeit konnte er seine Schulden\nnicht abtragen und musste sich weiterhin Geld leihen. Zwar hatte er in dem\nDienstm\u00e4dchen Hendrikje Stoffels eine neue Liebe und Muse gefunden, doch die\nwurde 1654 vor den Amsterdamer Kirchenrat geladen, der sie wegen unz\u00fcchtigen\nZusammenlebens mit Rembrandt r\u00fcgte. Sie gebar die Tochter Cornelia.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"755\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-1-755x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4422\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-1-755x1024.jpg 755w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-1-221x300.jpg 221w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-1-768x1041.jpg 768w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-1.jpg 885w\" sizes=\"(max-width: 755px) 100vw, 755px\" \/><figcaption>Bildnis von Mutter und Tochter. Quelle: twitter<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Da ihm Geertje bei der Beziehung zu Hendrickje im Weg stand,\nl\u00e4sst er sie auf juristisch fragw\u00fcrdige Weise in eine Besserungsanstalt in\nGouda stecken. Er wird mitunter als unangenehmer Mensch empfunden, als Egoist,\nStreithammel, ja richtiger Stinkstiefel: beleidigend, verletzend, unnachgiebig.\n25 Rechtsstreitigkeiten hat er in seinem Leben gef\u00fchrt, von vielen Amsterdamern\nwurde er f\u00fcr seine Starrk\u00f6pfigkeit und Unversch\u00e4mtheit verachtet. Der so\neinf\u00fchlsame Bilder malen konnte, war auch ein skrupelloser Mensch, der nur f\u00fcr\nseine Kunst lebte und mit der Bew\u00e4ltigung des Alltags oft \u00fcberfordert war, so\nsein Biograph Christoph Driessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz bevor er 1656 f\u00fcr zahlungsunf\u00e4hig erkl\u00e4rt wurde,\n\u00fcberschrieb Rembrandt sein Haus auf seinen Sohn Titus. Als mit dem Erl\u00f6s aus\nder Versteigerung seines Hauses und seiner Sammlung die Schulden nicht\nvollst\u00e4ndig beglichen werden konnten, musste der Meister in ein sozial\nschwaches Viertel umziehen und f\u00fchrte dort ein abgeschiedenes Leben. Vier Jahre\nsp\u00e4ter stellten ihn Titus und Hendrickje in ihrer Kunsthandlung an, wodurch er\nGesch\u00e4ftskontakte aufrecht halten, Auftr\u00e4ge annehmen und Sch\u00fcler unterrichteten\nkonnte. 1663 verstarb Hendrickje, 1668 Titus, kurz nachdem er geheiratet hatte.\nRembrandt zog zu seiner schwangeren Schwiegertochter. Sie gebar ihm seinen\nEnkel, dem er im M\u00e4rz 1669 Pate wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein halbes Jahr sp\u00e4ter stirbt er krank und mittellos. Da war seine Kunst schon aus der inzwischen klassizistisch gepr\u00e4gten Mode: Zu dunkel, zu realistisch, zu h\u00e4sslich. Doch Kompromisse h\u00e4tte der eigensinnige und rebellische Meister nie gemacht. In der 1675 erschienen \u201eTeutschen Akademie\u201c warf ihm der deutsche Maler Joachim von Sandrart vor, \u201edie Regeln der Kunst \u2013 Anatomie, Proportion, Perspektive, die Norm der Antike und die Zeichenkunst Raffaels \u2013 nicht beachtet und die vern\u00fcnftige Ausbildung in den Akademien bek\u00e4mpft\u201c zu haben. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"940\" height=\"529\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4424\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-2.jpg 940w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-2-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-2-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 940px) 100vw, 940px\" \/><figcaption> Das ber\u00fchmteste Bild der Niederlande: &#8222;Die Nachtwache&#8220; (1642). Quelle: dw.com<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Kunstschriftsteller Arnold Houbraken ging in \u201eGroote\nSchouburgh\u201c 1718 noch weiter, indem er angebliche Zitate Rembrandts und unzutreffende\nbiographische Informationen erfand sowie Legenden verbreitete. Zu diesem\nZeitpunkt waren die Fakten \u00fcber Rembrandts Leben zu gro\u00dfen Teilen in\nVergessenheit geraten. Deshalb schloss man aus seinen Bildern auf einen\nniedrigen sozialen Stand und einen schlechten Charakter. Dies wurde auf seine\nk\u00fcnstlerische Auffassung \u00fcbertragen. <\/p>\n\n\n\n<p>Als sich aber die Flamen und Wallonen 1830 abgespaltet\nhatten, zu einem eigenen Staat namens Belgien wurden und Rubens als\nNationalmaler behielten, besannen sich die Niederl\u00e4nder, entdeckten Rembrandt\nwieder und enth\u00fcllten 1853 ein Denkmal f\u00fcr ihn in Amsterdam. Seither gilt er\nals k\u00fcnstlerisches Nationalheiligtum. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;\u201eAusgezeichnet fotografiert und gespielt\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Rembrandt wurde in mehreren Romanen und Filmen gew\u00fcrdigt, unter anderem von Charles Laughton und Klaus Maria Brandauer verk\u00f6rpert. 1942 filmt Hans Steinhoff f\u00fcr die \u201eTerra\u201c in Anlehnung an den Roman \u201eZwischen Hell und Dunkel\u201c von Valerian Tornius \u201eEwiger Rembrandt\u201c mit Ewald Balser in der Titelrolle. Darin wurde die Entstehung des Gem\u00e4ldes \u201eDie Nachtwache\u201c erz\u00e4hlt, von Richard Angst (\u201eDie Geierwally\u201c) gedreht und von Walter R\u00f6hrig ausgestattet, der schon f\u00fcr \u201eDas Kabinett des Dr. Caligari\u201c verantwortlich zeichnete. Damals mit dem Pr\u00e4dikat \u201ek\u00fcnstlerisch wertvoll\u201c versehen, erkennt das \u201eLexikon des internationalen Films\u201c 2017 zwar \u201eEinfl\u00fcsse der nationalsozialistischen Kulturlenkung\u201c, muss aber selbst mit 75 Jahren Abstand zugeben: \u201eAusgezeichnet fotografiert und gespielt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4425\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-3.jpg 450w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembrandt-3-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption>Brandauer als Rembrandt. Quelle: imdb.com<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eRembrandts Motive des Alltags, der pr\u00e4zise Einsatz von\nLicht und Schatten und die Vielfalt seiner Selbstportr\u00e4ts haben ihn zum\nGeschichtenerz\u00e4hler und Vermittler des Humanismus gemacht\u201c, so Moritz Gauditz\nim <em>DLF<\/em>. Er war auch ein Chronist\nseiner Zeit, sagt der Amsterdamer Konservator Erik Hinterding <em>RTL<\/em>, \u201eSchnappsch\u00fcsse wie heute auf\nInstagram\u201c, lacht er und spricht gar von \u00fcber 80 \u201eSelfies\u201c. Sch\u00f6nheit\ninteressierte den Maler nicht, sondern die Wirklichkeit. Gerade das\nUnvollkommene faszinierte ihn, Spuren in Gesichtern und auf K\u00f6rpern. Malte er\neine nackte junge Frau, dann zeigte er auch noch die Abdr\u00fccke ihrer Str\u00fcmpfe an\nden Waden.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1968 nimmt eine im Rembrandt Research Project zusammengefasste Expertengruppe die Bewertung der Bilder vor, die ihm zugeschrieben werden: Mit technische Hilfsmitteln wie Farbanalysen, R\u00f6ntgenverfahren und einer dendrochronologische Datenbank mit allen Eichenholzbrettern, auf denen Rembrandt gemalt hat. Heute gilt er als Urheber von rund 350 Gem\u00e4lden, 300 Radierungen und 1000 Zeichnungen; letztere waren vor allem Et\u00fcden f\u00fcr seine ca. 50 Sch\u00fcler, von denen einige nach dem Ende ihrer Lehrzeit als Assistenten in Rembrandts Werkstatt blieben und viele Werke gestalteten, die eigentlich ihm zugeschrieben wurden. Gerard Douw als Begr\u00fcnder der Leidener Feinmalerei wurde von seinen Eleven am bedeutendsten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Rembr.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4428\"\/><figcaption>Versteigerung in London. Quelle: G\u00f6ttinger Tageblatt <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das bei Christie\u2019s in London versteigerte Portr\u00e4t \u201eEin Mann mit den Armen in der H\u00fcfte\u201c von 1658 erzielte 2009 mit \u00fcber 33 Millionen Dollar den bisher h\u00f6chsten jemals f\u00fcr ein Werk Rembrandts gezahlten Preis. Im Juli diesen Jahres begann das Rijksmuseum Amsterdam in einem international bislang einmaligen Schritt die Welt\u00f6ffentlichkeit live an der Restaurierung der \u201eNachtwache\u201c teilhaben zu lassen: In Echtzeit im Internet.<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D4418&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der mittellose Malerrebell verk\u00f6rpert trotz schweren Lebens Hollands \u201eGoldenes Zeitalter\u201c und gilt heute als der Nationalk\u00fcnstler schlechthin: Rembrandt. 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