{"id":4829,"date":"2020-04-09T07:07:02","date_gmt":"2020-04-09T06:07:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4829"},"modified":"2020-03-24T13:49:00","modified_gmt":"2020-03-24T12:49:00","slug":"individualismus-macht-einsam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4829","title":{"rendered":"Individualismus macht einsam"},"content":{"rendered":"\n<p>Nicht nur die Geschichte des Films, sondern vor allem die seiner damals\nunerw\u00e4hnten realen Protagonistin beleuchtet schlaglichtartig die Verh\u00e4ltnisse\ndes zweiten deutschen Staates. Sanije Torka wurde 1944 in Brandenburg als\nTochter ukrainischer Ostarbeiter geboren, die sie jedoch kurz nach der Geburt\nvor einem Jugendamt ablegten. Von diesem Zeitpunkt an spielte sich Sanijes Kindheit\nzwischen Pflegeeltern und Heimen ab: Ihre Eltern hat sie nicht kennen gelernt,\nihren richtigen Namen erst sp\u00e4t erfahren. Sie begann eine Lehre als Schlosserin\nim Lokomotivbau Babelsberg, machte sp\u00e4ter eine Schauspielausbildung.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie trifft Hartmut, heiratet ihn, bekommt 1964 Sohn Maik. Ein Jahr sp\u00e4ter\nflieht Hartmut in den Westen. Sanije will hinterher: \u201eIch habe mein Kind zur\nAdoption freigegeben. Maik st\u00f6rte\u201c, sagte sie <em>Bild<\/em>. Sie wird ihren Sohn nie wiedersehen \u2013 ihre \u201egr\u00f6\u00dfte Schuld\u201c,\nmeinte sie 2007 r\u00fcckblickend. Auf der Flucht in den Westen wird sie geschnappt,\nkommt in den Knast \u2013 und nach nur sechs Monaten wieder frei, weil sie sich f\u00fcr\ndie Stasi als Inoffizielle Mitarbeiterin verpflichtete. Sie tingelt als\nS\u00e4ngerin mit verschieden Show-Bands durch die Interhotels und Nachtbars der\nDDR, tritt im Fernsehen auf, bekommt sogar Filmrollen \u2013 und bespitzelte\nKollegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Journalistin Jutta Voigt f\u00fchrt mit ihr 1976 ein Interview, das nie ver\u00f6ffentlicht wird: \u201eSanije war all das, \u201ewas man in der DDR nicht sein sollte: hemmungslos, wild, ungeb\u00e4rdig\u201c, sagte sie dem <em>Kinokalender<\/em>. 1978 wird der Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase zuf\u00e4llig Kenntnis von dem Text erhalten und ihn drehbuchreif schreiben. Altmeister Konrad Wolf, der Bruder des DDR-Geheimdienstchefs Markus Wolf, fragte Kohlhaase, der ihm schon 1968 \u201eIch war neunzehn\u201c geschrieben hatte, nach einer Geschichte, die zum politischen Fr\u00fchling passte, in der sich die Kulturszene nach Walter Ulbrichts Abl\u00f6sung an der SED-Parteispitze durch Erich Honecker w\u00e4hnte. Kohlhaase erinnert sich an die Au\u00dfenseiterin aus dem K\u00fcnstlermilieu, am Rand der Gesellschaft, und verfilmt den Stoff als Co-Regisseur unter dem Titel \u201eSolo Sunny\u201c gemeinsam mit Wolf; Jutta Voigt ist im Vorspann als \u201eBeraterin\u201c genannt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"489\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Bild1-1024x489.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4830\"\/><figcaption>Sanije Torka und Sunny. Quelle: eigene Collage<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>M\u00f6glich wurde der Film durch eine Weisung des neuen stellvertretenden\nKulturminister Klaus H\u00f6pcke an die Filmbranche Mitte der siebziger Jahre, in\nihren Werken mehr den Alltag der B\u00fcrger zu ber\u00fccksichtigen &#8211; auch in seinen\nschwierigen Aspekten. Als der Streifen im Februar 1980 kurz nach dem\nostdeutschen Kinostart an der Berlinale teilnahm, bekam er den Kritikerpreis\nund die unbekannte Renate Kr\u00f6\u00dfner in der Titelrolle vom Fleck weg den Silbernen\nB\u00e4ren als beste Darstellerin. Sie habe sich ganz nach vorn gespielt, befand Renate\nHolland-Moritz damals im <em>Eulenspiegel<\/em>:\n\u201eWache Intelligenz, Aufrichtigkeit, Naivit\u00e4t, Verletzbarkeit und ein Hauch vom\nKellerkind der Berliner Hinterh\u00f6fe machen ihre Sunny zu jener Pers\u00f6nlichkeit,\nvon der die Filmheldin tr\u00e4umt\u201c. Der Streifen wurde zu einem Kultfilm, wie es\nseit Heiner Carows \u201eLegende von Paul und Paula\u201c (1973) keinen mehr gegeben\nhatte &#8211; und bis zum Ende der DDR auch keinen mehr geben sollte. Am 10. April\nvor 40 Jahren kam er in die bundesdeutschen Kinos.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eIch\nschlafe mit jedem\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hlt wird die Geschichte von Schlosserin Ingrid \u201eSunny\u201c Sommer, die\nsich einen Traum erf\u00fcllt, indem sie von einer Kapelle als S\u00e4ngerin engagiert\nwird und den ungeliebten Job k\u00fcndigt. Der Name \u201eSunny\u201c kann als versteckte\nHommage an den Vornamen des realen Vorbilds gelesen werden. Doch sie f\u00fchlt sich\nnicht wohl in dem Programm namens \u201eKunterbunt und immer rund\u201c, das von einem\nschmierigen Conf\u00e9rencier in den Kulturh\u00e4usern der DDR-Provinz pr\u00e4sentiert wird.\nIn der Truppe gibt es Reibereien und Frustration, die Avancen des Saxophonisten\nweist sie zur\u00fcck, gegen die herablassenden Ansagen des Conf\u00e9renciers protestiert\nsie. Sie ist nicht als Frau aus der Produktion ausgestiegen, um nun als\nS\u00e4ngerin genau dieselbe G\u00e4ngelung zu erleben. Aber mit einer solchen\nEinstellung macht sie sich keine Freunde \u2013 einen \u201eschillernden, ambitionierten\nund verzweifelten Charakter\u201c erkennt Thorsten Funke auf <em>critic<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Als eines Tages der Saxophonist kurzfristig ersetzt werden muss, springt ein Diplom-Philosoph f\u00fcr ihn ein, der seine Dissertation \u00fcber den Tod mit Nebenjobs als Musiker finanziert. Er ist, mit seinem wenig lebensbejahenden Thema, genauso Au\u00dfenseiter im zukunftsorientierten DDR-System wie die auf den Augenblick fixierte Sunny. Prompt kommen beide zusammen: Es werden die Lebensrollen von Kr\u00f6\u00dfner und Alexander Lang, denn beide Schauspieler verlie\u00dfen wenige Jahre sp\u00e4ter die DDR. Sunny wird aus der Gruppe geschmissen und geht wieder zur\u00fcck in ihren alten Beruf, in dem sie, nat\u00fcrlich, nicht gl\u00fccklich ist. Einen Mann wirft sie schon mal hochkant aus Bett und Wohnung hinaus, und zwar \u2013 die Pointe wurde zu einem gefl\u00fcgelten Wort \u2013 \u201eohne Fr\u00fchst\u00fcck und auch ohne Diskussion\u201c: Kohlhaase hat neben Witz auch viel Trotz und Lakonie in die Dialoge gemixt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bilder.fernsehserien.de\/epg\/5de\/5de1f16fdc3d1a3dd12ae502db194c1ca28c9c3d_b-w-784.jpg.webp\"\/><figcaption>Szenenbild. Quelle:  <a href=\"https:\/\/bilder.fernsehserien.de\/epg\/5de\/5de1f16fdc3d1a3dd12ae502db194c1ca28c9c3d_b-w-784.jpg.webp\">https:\/\/bilder.fernsehserien.de\/epg\/5de\/5de1f16fdc3d1a3dd12ae502db194c1ca28c9c3d_b-w-784.jpg.webp<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Als ihr schlie\u00dflich auch ein Soloauftritt in einer Bar nicht weiterhilft,\nist Sunny am Ende und unternimmt mit Medikamenten einen Selbstmordversuch. Eine\nKrise, die ihr nochmal Kraft f\u00fcr einen neuen Anlauf gibt: Nach langem Suchen\nfindet sie junge Gleichgesinnte, mit denen sie eine neue Band aufbauen will. Die\nletzten Worte des Films, mit denen sie sich bei den Musikern vorstellt, wurden\nlegend\u00e4r: \u201eIch komme auf die Annonce wegen der S\u00e4ngerin. Ich w\u00fcrde es gern\nmachen. Ich schlafe mit jedem, wenn es mir Spa\u00df macht. Ich nenne einen\nEckenpinkler einen Eckenpinkler. Ich bin die, die bei den \u201aTornados\u2018 rausgeflogen\nist. Ich hei\u00dfe Sunny.\u201c Matthias Dell erkennt im <em>Freitag<\/em> \u201eein Sittenbild der in die Jahre gekommenen DDR, in der das\nWarten kein Ende nimmt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur Kr\u00f6\u00dfner und Lang gl\u00e4nzten, auch die Nebenrollen des Films waren\nzum Teil prominent besetzt. So spielten neben Kr\u00f6\u00dfner ihr Lebensgef\u00e4hrte Bernd\nStegemann, der sp\u00e4ter auch in die BRD ging, der erste Solot\u00e4nzer des\nFriedrichstadtpalastes Rolf Pfannenstein und sogar der Regisseur Lothar Warneke\nmit. Den b\u00f6sen der beiden Saxophonisten gibt Klaus Brasch, der Bruder des\nSchriftstellers Thomas Brasch und Sohn des ehemaligen stellvertretenden\nDDR-Kulturministers Horst Brasch. Als Mitglied einer Nomenklatura-Familie hatte\ner sich wie sein Bruder zum Rebellen entwickelt, \u201eund etwas von seinem Zorn\nsp\u00fcrt man der Vehemenz an, mit der er seine Figur zu einem Ekelpaket macht\u201c,\nbefand Andreas Platthaus in der <em>FAZ<\/em>.\nBrasch beging, kurz nach der Premiere und noch vor der Berlinale, am 3. Februar\n1980 durch Medikamentenmissbrauch Selbstmord \u2013 was f\u00fcr eine Duplizit\u00e4t. \u201eSo ist\n\u201aSolo Sunny\u2018 auch zu einem Requiem auf eine Schauspielergeneration in der DDR\ngeworden, die an der sozialistischen Wirklichkeit verzweifelte\u201c, meint\nPlatthaus \u2013 obwohl am Schluss des Films das Individuum triumphierte. Gar von\neinem \u201eSchicksalsfilm\u201c schreibt Tanja Stern auf ihrem Blog. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bindung\nnur zum Anderssein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wirklichkeitsn\u00e4he strahlten neben der Geschichte mit ihren Konflikten auch die Drehorte aus: \u201eIn der Malm\u00f6er Stra\u00dfe in Prenzlauer Berg fand das Drehteam Raum und Atmosph\u00e4re der S\u00e4ngerin Sunny, die Gegend steht auf Abri\u00df. Lange wird es diese Sorte Berlin nicht mehr geben\u201c, schrieb Regine Sylvester im <em>Magazin<\/em>. Und nat\u00fcrlich trug die Musik zur starken Wirkung des Streifens bei: Komponiert von G\u00fcnther Fischer, wurden alle Titel von Regine Dobbersch\u00fctz (\u201eModern Soul Band\u201c) eingesungen. Das Titelthema, das laut Stern die \u201elakonische Poesie des Filmes aufzunehmen scheint und so zu einem St\u00fcck Zeitgeist wird\u201c, k\u00f6nnen die meisten \u00dc 50er aus der DDR wenn nicht mitsingen, dann mindestens noch mitsummen oder -pfeifen. Der Film war Dobbersch\u00fctz\u2018 gr\u00f6\u00dfter Erfolg; auch sie verlie\u00df sp\u00e4ter die DDR und leitete bis 2013 gemeinsam mit Eugen Hahn den Jazzkeller Frankfurt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Bild1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4833\"\/><figcaption>Dobbersch\u00fctz-Platte. Quelle:  <a href=\"https:\/\/www.discogs.com\/de\/Regine-Dobbersch%C3%BCtz-Solo-Sunny-\/release\/6167388\">https:\/\/www.discogs.com\/de\/Regine-Dobbersch%C3%BCtz-Solo-Sunny-\/release\/6167388<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich ist es Wolfs \u201eRenommee als antifaschistisch-linientreuer\nK\u00fcnstler zu verdanken, dass \u201aSolo Sunny\u2018 \u00fcberhaupt das Licht des DDR-Kinos\nerblickte\u201c, vermutet Tanja Stern \u2013 es sollte Wolfs letzter Film werden, 1982\nstarb er. Nach der Wende wird Kr\u00f6\u00dfner f\u00fcr ihre Darstellung der Kneipenwirtin\nUschi Klamm in Adolf Winkelmanns Fu\u00dfballdrama \u201eNordkurve\u201c noch den\nBundesfilmpreis und f\u00fcr ihre Theres Spitzer in der Fernsehserie \u201eBruder Esel\u201c\nauch den Adolf-Grimme-Preis erhalten. Einen direkten Nachfolger hatte der Film\nnicht \u2013 wohl aber einen indirekten. 2009 dokumentierte die Leipziger\nRegisseurin Alexandra Czok das Leben der inzwischen 62-j\u00e4hrigen, aber immer\nnoch charismatischen S\u00e4ngerin Sanije Torka in einer Justizvollzugsanstalt in\nBerlin. <\/p>\n\n\n\n<p>Dort sa\u00df die laut Voigt \u201eFilm-Sunny hoch drei\u201c eine zweij\u00e4hrige Haftstrafe wegen Ladendiebstahls ab. Nach dem Mauerfall geriet sie in die Langzeitarbeitslosigkeit. Das pl\u00f6tzlich ungewohnte Leben ohne jegliche Herausforderungen lie\u00df sie vereinsamen, doch durch die Leidenschaft zu klauen gewann sie ihre Lebensfreude wieder: Torka wurde zur passionierten, ja studierten Ladendiebin, wie sie selbst behauptet. \u201eSie ging jeden Tag in die Staatsbibliothek und las: Ladendiebstahl als Kind, Ladendiebstahl in der Schwangerschaft, Ladendiebstahl im Alter \u2026 Sp\u00e4ter \u00fcberpr\u00fcfte sie wie jeder gewissenhafte Meistersch\u00fcler die Theorie an der Praxis\u201c, meint Kerstin Decker im <em>Tagesspiegel<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Bild1-2-1024x751.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4835\"\/><figcaption>Szenenbild. Quelle:  <a href=\"https:\/\/www.theater-heilbronn.de\/programm\/extras\/stueck-detail.php?SID=309\">https:\/\/www.theater-heilbronn.de\/programm\/extras\/stueck-detail.php?SID=309<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine echte Bindung hat sie nur zum Anderssein. Da Wein ihr Sodbrennen bereitete, stieg sie \u2013 wenn man so will aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden \u2013 auf Wodka und Korn um; diese jedoch ergaben eine t\u00f6richte Mischung in Kombination mit den Schlaftabletten, die sie nahm, und so lie\u00dfen sich Depressionen und die dazugeh\u00f6rige Medikation nicht lange bitten. Bis 2012 schickt ihr Wolfgang Kohlhaase etwas Geld. \u201eHeute habe ich kaum Geld, nur eine Freundin und keine Verwandten\u201c, so Torka zu <em>Bild<\/em>. Sie lebt in einer Zwei-Zimmer-Wohnung im Prenzlauer Berg, die Miete muss das Amt zahlen. Und sie ist krank, ein Nachbar begleitet sie manchmal zum Arzt. \u201eZusammengefasst war mein Leben eine Trag\u00f6die\u201c, bilanziert die wahre Solo Sunny: Eine Unvollendete, die nie ins normale Leben fand. Individualismus macht eben einsam. Die gro\u00dfe Sehnsucht einer kleinen Frau hat sich nur im Film erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D4829&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSolo Sunny\u201c war der letzte Kultfilm der DDR \u2013 ein Pl\u00e4doyer gegen gesellschaftliche Bevormundung. 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