{"id":4875,"date":"2020-05-05T07:20:04","date_gmt":"2020-05-05T06:20:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4875"},"modified":"2020-04-22T19:03:06","modified_gmt":"2020-04-22T18:03:06","slug":"er-ist-ein-satan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4875","title":{"rendered":"\u201eEr ist ein Satan!\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Adelsspezialisten r\u00e4tseln bis heute \u00fcber einen genealogischen\nFauxpas, der wohl kaum jemals aufgekl\u00e4rt werden d\u00fcrfte: die potentielle\nVerwandtschaft zwischen Camilla Parker Bowles, der heutigen Kronprinzessin und\nHerzogin von Cornwall, und ihrem Mann, dem britischen Kronprinzen Charles. Die\nErkl\u00e4rung: Alice Keppel, die letzte und innigste M\u00e4tresse von Kronprinz Albert\nEdward, schenkte 1900 einer Tochter das Leben, Camillas Gro\u00dfmutter Sonia, von\nder bis heute unklar ist, ob dem Kronprinz oder Keppels Mann die Vaterschaft\ngeb\u00fchrt. Wie durch eine merkw\u00fcrdige F\u00fcgung des Schicksals wurden beide Frauen,\nblutsverwandt und im Abstand von vier Generationen, zu M\u00e4tressen eines Prince\nof Wales. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Freimaurer dagegen feiern ihn noch heute als Protektor der britischen Freimaurerei und, bis zu seiner Kr\u00f6nung, Gro\u00dfmeister der Vereinigten Gro\u00dfloge von England. Die Zahl der aktiven Logen stieg in der Zeit seiner Gro\u00dfmeisterschaft von 1200 auf \u00fcber 3000. Zwei seiner Br\u00fcder und seinen \u00e4ltesten Sohn, den Herzog von Clarence, nahm er pers\u00f6nlich in den Bund auf. Bis heute k\u00fcndet ein Denkmal in Marienbad (Mari\u00e1nsk\u00e9 L\u00e1zn\u011b), einem der drei ber\u00fchmten B\u00e4der in Westb\u00f6hmen, in dem er j\u00e4hrlich kurte, vom ungleichen Treffen zweier Monarchen: Am 16. August 1904 begegneten sich hier Franz Joseph I., Kaiser von \u00d6sterreich, in dem die Freimaurerei schon mehr als hundert Jahre verboten war, und Edward. Eine Heilquelle vor dem Marienbader Hotel Cristal Palace hei\u00dft nach ihm, sie soll Magen- und Darmbeschwerden lindern. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Front-10-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4924\"\/><figcaption>Treffen in Marienbad. Quelle: https:\/\/www.lokalkompass.de\/oberhausen\/c-kultur\/urlaub-in-marienbad-tschechien_a573682#gallery=default&amp;pid=7328772<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Edward, der erste britische Herrscher aus dem Haus Sachsen-Coburg-Gotha, das\nin Gro\u00dfbritannien seit 1917 Haus Windsor genannt wird, starb am 6. Mai 1910. Die\nneun Majest\u00e4ten, die wenige Tage darauf hoch zu Ro\u00df seinem Sarge folgten, sollen\nein so \u00fcberw\u00e4ltigendes Bild geboten haben, dass die schwarzgekleidete Menge\nehrfurchtsvoll schwieg. Scharlachfarben, blau, gr\u00fcn und purpurrot ritten die\nHerrscher jeweils zu dreien nebeneinander, mit nickenden Helmb\u00fcschen, goldenen\nTressen, karmesinroten Sch\u00e4rpen und juwelenbesetzten Orden, die in der Sonne\naufblitzten. Ihnen folgten f\u00fcnf Thronerben, dann weitere vierzig kaiserliche\noder k\u00f6nigliche Hoheiten, sieben K\u00f6niginnen &#8211; davon drei Regierende und vier\nK\u00f6niginwitwen &#8211; und eine Schar von Sondergesandten aus L\u00e4ndern, deren Herren\nkeine Krone trugen. <\/p>\n\n\n\n<p>Man hatte Eduard oft den \u201eOnkel Europas\u201c genannt, und diesen Titel konnte\nman, soweit es sich um die regierenden H\u00e4user Europas handelte, ganz w\u00f6rtlich nehmen.\nEr war der Onkel nicht nur Kaiser Wilhelms, sondern durch die Schwester seiner\nFrau, die Kaiserinwitwe Marie von Ru\u00dfland, auch des Zaren Nikolaus II. Seine\nNichte Alix war die Zarin, seine Tochter Maud K\u00f6nigin von Norwegen; eine andere\nNichte, Ena, war K\u00f6nigin von Spanien, eine dritte, Marie, sollte bald K\u00f6nigin\nvon Rum\u00e4nien werden. Insgesamt waren siebzig Nationen vertreten in dieser\ngr\u00f6\u00dften Versammlung von K\u00f6nigen und W\u00fcrdentr\u00e4gern, die sich je an einer Stelle\nzusammengefunden hat und die in ihrer Art die letzte sein sollte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eSein\nIntellekt ist schwach\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Prinz Albert Edward wurde am 9. November 1841 als \u00e4ltester Sohn und zweites von neun Kindern von K\u00f6nigin Victoria und ihres Prinzgemahls Albert von Sachsen-Coburg-Gotha im Londoner Buckingham Palace geboren. Bereits vier Wochen nach seiner Geburt wurde ihm der Titel eines Prince of Wales verliehen. Das K\u00f6nigspaar war entschlossen, \u201eBertie\u201c, wie er im engeren Familienkreis genannt wurde, eine Ausbildung zukommen zu lassen, die ihn zu einem vorbildlichen konstitutionellen Monarchen machen sollte. \u201eIch hoffe und bete, dass er wie sein liebster Papa werden m\u00f6chte\u201c, schrieb die K\u00f6nigin in einem Brief an ihren Onkel Leopold I. von Belgien. Sein \u00fcberaus strenger Vater bestellte Privatlehrer und Erzieher und \u00fcbergab ihnen den siebenj\u00e4hrigen Prinzen, der jedoch von unstetem Wesen war und sich nicht als Mustersch\u00fcler erwies.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Front-11.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4926\"\/><figcaption>Edward bei seiner Kr\u00f6nung. Quelle: Von W. &amp; D. Downey &#8211; Weltrundschau zu Reclams Universum 1902, Gemeinfrei, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=71143459<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bald macht die Mutter keinen Hehl daraus, dass sie ihren \u00e4ltesten Sohn\nf\u00fcr einen vollkommen ungeeigneten Thronfolger, die \u00e4ltere Schwester dagegen f\u00fcr\nbegabt und intelligent h\u00e4lt. \u201eSein Intellekt &#8211; ach! &#8211; ist schwach\u201c, schreibt sie\n\u00fcber ihren Sohn. Zweisprachig erzogen, meisterte er die deutsche Sprache\nzuerst, w\u00e4hrend er sich mit dem Englischen zun\u00e4chst schwer tat. Der\nPrivatunterricht des Jungen an sechs Tagen die Woche ger\u00e4t zum Desaster. Die\nLehrer schaffen es kaum, seine Aufmerksamkeit zu fixieren. \u201eSie lie\u00dfen seinen\nKopf vermessen, um zu sehen, was mit ihm nicht stimmte\u201c, sagt Historikerin Jane\nRidley im <em>WDR<\/em>. Dabei hat der Junge\ndurchaus Eigenschaften der k\u00f6niglichen Mutter geerbt. \u201eEr war j\u00e4hzornig,\nscharfsinnig, aber kein Akademiker\u201c, so Ridley. Dennoch h\u00e4tten die Eltern gerne\neinen Intellektuellen mit hohen moralischen Prinzipien aus ihrem \u00e4ltesten Sohn\ngemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich entwickelt sich Prinz Edward genau ins Gegenteil: B\u00fccher sind\nihm ein Leben lang ein Graus. Auch die Studienreisen durch Europa und \u00c4gypten,\ndie seine Eltern ihm als Teenager verordnen, wecken nicht das erhoffte\nInteresse an Kunst, Kultur und Geschichte. Mit einer Ausnahme 1855: W\u00e4hrend\neines Besuchs in Paris mit seinen Eltern entwickelt Eduard eine lebenslange\nLiebe zu Frankreich. Zu Napoleon\nIII. sagte er: \u201eSie haben ein sch\u00f6nes Land. Ich w\u00e4re gern Ihr Sohn.\u201c Diese\nVorliebe f\u00fcr alles Franz\u00f6sische, die im Gegensatz oder vielleicht auch im\nWiderspruch zu den deutschen Neigungen seiner Mutter stand, hielt sein Leben\nlang an; er machte sie nach ihrem Tode nutzbar. Dennoch erhielt er ab 1859 die\nstandesgem\u00e4\u00dfe Ausbildung in Oxford und Cambridge. Seine erste diplomatische\nErfahrung sammelte er 1860: Erstmals besuchte ein britischer Thronfolger Kanada\nund die Vereinigten Staaten. Eduard zeigte dabei gro\u00dfes diplomatisches\nGeschick, und der Besuch wurde als au\u00dfenpolitischer Erfolg gefeiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch vorerst widmet er sich den leichten Dingen des Lebens: Jagd, Mode, Gl\u00fccksspiel, Zigarren &#8211; und Damen. Im irischen Armeelager Curragh wollten Offizierskollegen dem Prinzen ein besonderes Geschenk bereiten und \u201eschmuggelten\u201c die junge irische Schauspielerin Nellie Clifden in sein Bett. Als das Stelldichein der K\u00f6nigin zu Ohren kam, war die Panik gro\u00df, denn \u201eBerties\u201c Hochzeit mit der jungen Prinzessin Alexandra von D\u00e4nemark war bereits ausgemachte Sache. Es galt, die Aff\u00e4re m\u00f6glichst unter Verschluss zu halten und einen Skandal f\u00fcr den zuk\u00fcnftigen K\u00f6nig zu vermeiden \u2013 mit ungeahnt schweren Folgen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/JimHenson_TheEarlyWorks_STILL-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4927\"\/><figcaption>Hochzeit mit Alexandra. Quelle: https:\/\/i.pinimg.com\/originals\/ff\/b1\/b3\/ffb1b3b5ad1cf3ad59363800cbd1adc9.png<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der gesundheitlich schwer angeschlagene Albert lie\u00df es sich wegen des Ernsts der Lage nicht nehmen, seinen Sohn selbst aufzusuchen und ihm eine pers\u00f6nliche Standpauke zu halten. Ein langer Spaziergang im Regen hatte fatale Folgen. Sein Gesundheitszustand verschlimmerte sich und er starb kurz nach seiner R\u00fcckkehr am 14. Dezember 1861. Es war ein pr\u00e4gendes Ereignis, das Victorias Beziehung zu ihrem Sohn f\u00fcr den Rest ihres Lebens belasten sollte. F\u00fcr sie war \u201eBertie\u201c allein schuld am Tod seines Vaters. Ihrer Tochter Vicky schrieb sie in einem Brief: \u201eIch kann und werde ihn nie wieder ohne Schaudern anschauen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201e\u00fcbergewichtiger\nEhebrecher\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Victoria wird\njahrzehntelang z\u00f6gern, ihn mit offiziellen Aufgaben zu betrauen, und trieb ihn damit indirekt in ein m\u00fc\u00dfiges Leben\nzwischen Jagd, Banketts und Bettgeschichten. Daran \u00e4ndert auch die Heirat mit\nAlexandra am 10. M\u00e4rz 1863 nichts, die ihm in sieben Jahren sechs Kinder\nschenkt. \u201eAlexandra ist meine Zuchtstute, die anderen sind meine\nReitpferde\u201c, pflegt er zu sagen. \u00c4u\u00dferlich ist der britische Prinz alles andere\nals gut aussehend, aber er kann Menschen in seinen Bann ziehen. \u201eJeder, mit dem\ner sprach, f\u00fchlte sich wertgesch\u00e4tzt\u201c, so Biographin Ridley. Diesem Charme &#8211;\nund wohl auch dem k\u00f6niglichen Titel &#8211; erliegen zahlreiche Damen der feinen und\nweniger feinen Gesellschaft. Beachtliche 55 Aff\u00e4ren sagt man ihm nach, darunter\nauch mit der Mutter von Winston Churchill. Eduard war insgesamt 59 Jahre lang\nPrince of Wales und galt als \u201eewiger Thronfolger.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>1875 wird er zum Feldmarschall ernannt, im selben Jahr st\u00e4rkt seine Reise nach Indien die Verbindung zwischen beiden L\u00e4ndern. 1878 setzt er sich als Pr\u00e4sident der britischen Sektion der Pariser Ausstellung f\u00fcr ein gutes Verh\u00e4ltnis zwischen Gro\u00dfbritannien und Frankreich ein. Als \u201eBertie\u201c 1901 schlie\u00dflich den Thron besteigt er und er sich wohl kaum zuf\u00e4llig gegen den Namen Albert entschied, sind die Erwartungen an den fast 60-j\u00e4hrigen niedrig. \u201eViele sahen Edward VII. als \u00fcbergewichtigen Ehebrecher\u201c, so Ridley. Zur allgemeinen \u00dcberraschung arbeitet der Lebemann hart und wird ein beim Volk beliebter Monarch, der vor allem die bis dato miserablen Beziehungen zwischen Frankreich und Gro\u00dfbritannien verbessert. In den neun kurzen Jahren seiner Regierung hatte England notgedrungen seine splendid isolation aufgegeben. An ihrer Stelle war, da die englische Politik seit je weniger zu regelrechten B\u00fcndnissen neigte, eine Reihe von \u201eAbkommen\u201c und Vereinbarungen mit zwei alten Feinden getreten, n\u00e4mlich Frankreich und Russland, und mit einer vielversprechenden neuen Macht: Japan. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"727\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Front-12-727x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4928\"\/><figcaption>Auf dem H\u00f6hepunkt des Ruhms. Quelle: Gemeinfrei, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=1612595<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1903 wird er\nzum Kaiser von Indien proklamiert. W\u00e4hrend eines Besuchs in Paris bereitet\nEduard VII. den Boden f\u00fcr ein britisch-franz\u00f6sisches B\u00fcndnis vor, die \u201eEntente\ncordiale\u201c. Am 8. April 1904 wird sie offiziell besiegelt; durch die Einbeziehung\nRusslands entwickelt sich daraus 1907 die Tripelentente. Die daraus\nresultierende Ver\u00e4nderung des Gleichgewichts war in der ganzen Welt zu sp\u00fcren\nund wirkte sich in den wechselseitigen Beziehungen aller Staaten aus. Obwohl\nEduard den politischen Kurs seines Landes weder bestimmte noch beeinflusste,\ngab sein pers\u00f6nliches diplomatisches Geschick bei dieser Umstellung doch den\nAusschlag. Nur das Verh\u00e4ltnis zu Deutschland, mit dem England seit geraumer\nZeit im Marine-Wettr\u00fcsten verstrickt ist, verschlechtert sich zusehends. \u201eIch\nhabe nicht mehr lang zu leben. Und dann wird mein Neffe in den Krieg\nziehen&#8220;, prognostiziert er im M\u00e4rz 1910. F\u00fcr Wilhelm II. ist der Bruder\nseiner Mutter, dem er weder befehlen noch imponieren konnte, ein b\u00f6ser Geist,\nAnstifter der Einkreisung Deutschlands: \u201eEr ist ein Satan! Man glaubt gar\nnicht, was f\u00fcr ein Satan er ist.\u201c Dieser Ausspruch des Kaisers fiel 1907 in\nBerlin bei einem Essen vor dreihundert G\u00e4sten. <\/p>\n\n\n\n<p>In gesellschaftlichen Kreisen gefiel er durch sein ungezwungenes und einnehmendes Wesen. Aufsehen erregte sein Empfang einer indianischen Delegation aus dem Westen Kanadas im Jahr 1906. Innenpolitisch macht er die strikte Zur\u00fcckhaltung des Monarchen gegen\u00fcber Regierungshandlungen zum Bestandteil des Verfassungslebens. Gleichzeitig nimmt er die unter K\u00f6nigin Viktoria in Verfall geratene Tradition glanzvoller Selbstdarstellung der Monarchie wieder auf. Er bet\u00e4tigte sich seit langem als Patron der K\u00fcnste und Wissenschaften und war bei der Gr\u00fcndung des Royal College of Music beteiligt. Der exzessive Kettenraucher, der mit zunehmendem Alter an Bronchitis litt, brach im M\u00e4rz 1910 w\u00e4hrend eines Aufenthalts in Biarritz zusammen, erlitt mehrere Herzinfarkte und verstarb schlie\u00dflich, in Anwesenheit von Alice Keppel, am 6. Mai. Robert Scott benannte eine antarktische Halbinsel nach ihm, auch zwei Stadtparks im australischen Perth und in Lissabon tragen seinen Namen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Front-13.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4929\"\/><figcaption>Bertie und Alice. Quelle: http:\/\/dianalegacy.com\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/King-Edward-VII-and-Alice-Keppel-Image-GETTY.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Alice war 78, als sie 1947 in Florenz starb. Ihre Urenkelin Camilla hat sie nicht mehr kennen gelernt. Vermutlich h\u00e4tte sie sich \u00fcber deren Liaison mit Charles am\u00fcsiert. Ob sie allerdings die Ehe mit dem Prinzen gutgehei\u00dfen h\u00e4tte, ist fraglich. Als Edward VIII. 1936 wegen der geschiedenen Wallis Simpson auf den Thron verzichtete, sch\u00fcttelte sie sich und sagte: \u201eZu meiner Zeit wurden diese Dinge besser geregelt.\u201c Sie wusste eben noch, wo sie als Geliebte hingeh\u00f6rte, meint Stefanie Rosenkranz im <em>Stern<\/em>: \u201eins Bett und nicht auf den Thron.\u201c <\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D4875&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er galt als Lebemann, der seine Mutter Queen Victoria sehr vergr\u00e4mte, aber au\u00dfenpolitisch durchaus erfolgreich war: King Eduard VII. Vor 110 Jahren starb er.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4875"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4875"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4875\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4930,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4875\/revisions\/4930"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4875"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4875"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}