{"id":4951,"date":"2020-06-10T06:49:12","date_gmt":"2020-06-10T05:49:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4951"},"modified":"2020-05-28T16:22:48","modified_gmt":"2020-05-28T15:22:48","slug":"selbst-fisch-zu-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=4951","title":{"rendered":"\u201eselbst Fisch zu werden\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Liste seiner Verdienste sei ebenso lang wie die Zahl seiner\nFehltritte, so dass man sich \u201ewundert, wie dieser Mann zu einer Ikone der\nMeeresforschung aufsteigen konnte\u201c, zeigte sich Hanno Charisius in der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em> irritiert. Zu\nseinen Lebzeiten war er laut Umfragen jahrelang der beliebteste Franzose,\nberiet Weltbank, UNO und Unesco, bekam den Nationalen Verdienstorden und die Ehrendoktorw\u00fcrde\nvon Harvard. Er drehte mehr als 100 Dokumentarfilme und bekam f\u00fcr drei den\nOscar, schrieb Dutzende B\u00fccher und verwandelte die Meeres-Biologie von einem\nexotischen Fach in einen Modestudiengang. Eine Viertelmilliarde Menschen\nverfolgte die Episoden seiner TV-Serie \u201eGeheimnisse des Meeres\u201c. Doch eines bleibt\nihm zeitlebens verwehrt: die Anerkennung der etablierten Meereswissenschaftler.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Die Akademiker beargw\u00f6hnten den begnadeten Selbstdarsteller mit asketischer Aura, sie betrachteten ihn als Wilderer, ja Besessenen, mit dem die Phantasie durchgegangen war. So tr\u00e4umte er von operativen Eingriffen, mit denen sich Menschen zu Unterwasseratmern umbauen lassen sollten \u2013 eine Science-Fiction-Idee, die der russische Autor Alexander Beljajew in seinem Roman \u201eDer Amphibienmensch\u201c (1928) entwickelt hatte. Und er tr\u00e4umte von riesigen Unterwassersiedlungen, die von Menschen bewohnt werden sollten, und versenkte 1964 eine Art bewohnbares Aquarium im Roten Meer, wo er mit seinem Sohn Philippe wochenlang unter Wasser lebte &#8211; in klimatisierten und beleuchteten R\u00e4umen, rauchend und Champagner schl\u00fcrfend: Jacques-Yves Cousteau, der am 11. Juni 1910 bei Bordeaux als Sohn eines Anwalts geboren wurde. Als Sch\u00fcler war ihm \u00fcbrigens das Schwimmen wegen seiner schw\u00e4chlichen Konstitution untersagt worden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/jacques-yves-cousteau.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4984\"\/><figcaption>Costeau mit roter M\u00fctze. Quelle:   <a href=\"https:\/\/assets.cdn.moviepilot.de\/files\/b6cfecded9b252f6d9c608f1e0d7e0490fcd324dc00004bff4c93219ea93\/jacques-yves-cousteau.jpg\">https:\/\/assets.cdn.moviepilot.de\/files\/b6cfecded9b252f6d9c608f1e0d7e0490fcd324dc00004bff4c93219ea93\/jacques-yves-cousteau.jpg<\/a>  <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Beinahe w\u00e4re er nach der Marineschule in Brest, die er von 1930 bis 1933\nbesucht, Marineflieger geworden, doch ein Autounfall kommt ihm dazwischen. 1936\n\u00fcberschlug sich sein Wagen, Cousteau brach sich zw\u00f6lf Knochen. Sein linker Arm\nwar derart zertr\u00fcmmert, dass \u00c4rzte zur Amputation rieten, um einen wom\u00f6glich\nt\u00f6dlichen Wundbrand zu vermeiden. Cousteau wagte alles und gewann: Der Arm\nverheilte. So stillte der 26-J\u00e4hrige sein Entdeckerbed\u00fcrfnis im\nentgegengesetzten Element: Seit er im Sommer 1936 erstmals mit einer\nUnterwasserbrille im Mittelmeer tauchte, tr\u00e4umte er von den Tiefen der Meere: \u201eIch\ntauchte meinen Kopf unter, und die ganze Zivilisation schwand mit dieser einen\nBewegung dahin. Ich war wie in einem Dschungel, der noch nie von all denen\nerblickt worden war, die sich auf der undurchsichtigen Erdoberfl\u00e4che bewegten.\u201c\nEs war ein Erweckungserlebnis. Im Jahr darauf heiratet er Simone Melchior, mit\nder er zwei S\u00f6hne hatte, Jean-Michel und Philippe, der 1979 beim Absturz seines\nWasserflugzeugs sterben sollte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eIch bin\ndas Meer\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst erklimmt Cousteau die milit\u00e4rische Karriereleiter, arbeitet als\nAgent der Aufkl\u00e4rungsabteilung der Marine in China, Japan und der Sowjetunion\nund unterst\u00fctzt nach dem deutschen Sieg gegen Frankreich 1940 die R\u00e9sistance.\nEr verdient sich mehrere Orden und bringt es bis zum Korvettenkapit\u00e4n, als er\n1956 ausscheidet. Den Beinamen le commandant (englisch \u201ecaptain\u201c) beh\u00e4lt er.\nParallel dazu wird er zum Tauchprofi und riskierte wieder sein Leben &#8211; um \u201eselbst\nFisch zu werden\u201c: Weiter als auf Schnorcheltiefe waren die Meere noch nicht\nerforscht. Da ihm das mit den damals \u00fcblichen, von au\u00dfen mit Luft versorgt\nschweren Tauchhelmen und \u2013anz\u00fcgen unm\u00f6glich erschien, experimentierte er und\nverlor mehrmals unter Wasser das Bewusstsein. <\/p>\n\n\n\n<p>Dann brachte er zwei franz\u00f6sische Ingenieure dazu, mit ihm gemeinsam den vom \u00f6sterreichischen Taucher und Dokumentarfilmer Hans Hass ersonnenen Lungenautomaten weiterzuentwickeln, der es erstmals erm\u00f6glichte, Luft aus Pressluftflaschen zu atmen. Auf der Aqua-Lunge basiert bis heute das Prinzip des Tauchens: Per Atemregler lie\u00df sich fortan komprimierte Luft aus Flaschen automatisch dem wechselnden Wasserdruck anpassen. \u201eBefreit von Schwerkraft und Auftrieb flog ich durch das All\u201c, jubilierte Cousteau nach dem ersten Tauchgang. Und sp\u00e4ter: \u201eIch bin das Meer, und das Meer ist in mir.\u201c Die neue Technik legte das eine Fundament f\u00fcr seinen Welterfolg. Das andere sind die wasserdichten Geh\u00e4use f\u00fcr Kameras, die er entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/jacques-yves-cousteau-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4986\"\/><figcaption>Costeau mit Aqualunge.  <a href=\"https:\/\/www.br.de\/wissen\/jacques-yves-cousteau-meeresforscher-tiefseetaucher-102~_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647.jpg?version=18a6c\">https:\/\/www.br.de\/wissen\/jacques-yves-cousteau-meeresforscher-tiefseetaucher-102~_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647.jpg?version=18a6c<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1942 dreht Cousteau bei der Insel Embiez nahe Toulon am Mittelmeer seinen\nersten Unterwasserfilm \u201eIn 18 Metern Tiefe\u201c &#8211; mit einer simplen Kamera im\nwasserdichten Einmachglas. Mit dabei sind Philippe Tailliez und Fr\u00e9d\u00e9ric Dumas\n\u2013 die drei \u201eMousquemers\u201c (Musketiere des Meeres). F\u00fcr den n\u00e4chsten Film \u201eWracks\u201c\nbenutzen sie 1943 erstmals die \u201eAqualung\u201c. F\u00fcr die Taucher der Marine\nentwickelte er den ersten Scooter, ein motorisiertes Fortbewegungsmittel unter\nWasser. Es folgten Forschungs-U-Boote, darunter die ber\u00fchmte tauchende\nUntertasse \u201eDenise\u201c, sowie eine tiefseetaugliche Kamera. 1947 schaffte er mit\n91,5 Metern den Weltrekord im Freitauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>1950 \u00fcberl\u00e4sst ihm der irische Bierbrauer Thomas Loel Guinness ein\nehemaliges Minensuchboot f\u00fcr einen symbolischen Franc Miete im Jahr. Der\nCaptain baut die Calypso f\u00fcr seine Zwecke um. Mit an Bord bei der ersten Reise\nist der noch unbekannte Regisseur Louis Malle, mit dem Cousteau sich bei seinem\nbekanntesten Film \u201eDie schweigende Welt\u201c die Regie teilt \u2013 und 1956 die Goldene\nPalme beim Filmfestival in Cannes. Nur 14 Jahre nach dem eher unscheinbaren\nErstling stie\u00dfen seine Taucher in der sp\u00e4ter auch oscargekr\u00f6nten Doku mit unter\nWasser brennenden Magnesiumfackeln wie tollk\u00fchne Eroberer in die Tiefe vor. Sie\nrasten mit Scootern hinter Fischschw\u00e4rmen her, flogen \u00fcber bunte Koralleng\u00e4rten\nund inspirierten damit James Bonds \u201eFeuerball\u201c (1965). Sogar den Haien stellten\nsie sich, gesch\u00fctzt nur durch einen engen K\u00e4fig. Bald darauf kommt Malle als\nSpielfilmregisseur zu Weltruhm.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als 40 Jahre lang schipperte Cousteau mit der Calypso \u00fcber die\nWeltmeere und verarbeitete seine Expeditionen in vielen Texten und Bildern.\nGeschickt machte er sich selbst zur Marke: In seinen Filmen und TV-Sendungen lie\u00df\ner die Crew auf dem blendend-wei\u00df gestrichenen Schiff stets seine bald\nweltber\u00fchmten roten Wollm\u00fctzen tragen. Auf dem Boot herrschte strenge\nHierarchie: \u201eLe Commandant\u201c schickte bisweilen Mannschaftsmitglieder ohne\nAbendessen ins Bett, wenn sie nicht nach seiner Pfeife tanzten. Um exorbitant\nteure Expeditionen zu finanzieren, schloss er auch Vertr\u00e4ge mit der\n\u00d6l-Industrie ab und sondierte den Meeresboden nach m\u00f6glichen Bohrorten. Dem\nUS-Sender ABC rang er die Rekordsumme von 4,2 Millionen Dollar f\u00fcr die\nzw\u00f6lfteilige Fernsehsendung \u201eDie Unterwasserwelt des Jacques Cousteau\u201c ab. Und\ndoch reichte das Geld meist nicht. Um die Sensationslust des Publikums zu\nbefriedigen, soll er sich nicht immer \u00f6kologisch korrekt verhalten haben:\nBiografen werfen ihm vor, er habe Haie massakriert und Tintenfische unter\nDrogen gesetzt. Fr\u00fchere Crew-Mitglieder behaupten gar, sie h\u00e4tten massenhaft\nDelfine get\u00f6tet, um sie an Haie zu verf\u00fcttern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eDer\nMensch ist schuldig\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Allen Kritiken zum Trotz wurde Cousteau zum Pr\u00e4sidenten der franz\u00f6sischen Ozeanographischen Gesellschaft gew\u00e4hlt. Er war Mitglied der Acad\u00e9mie Fran\u00e7aise, leitete jahrzehntelang das Ozeanographische Museum in Monaco und betrieb Museumsschiffe in \u00dcbersee. Und er konnte durchaus auch anders: \u201eIch habe gesehen, wie die Fische sterben, die ich liebe, ich habe nach dem Grund gesucht. Der Mensch ist schuldig\u201c, erkl\u00e4rte Cousteau. Mit zunehmendem Alter wandelte er sich zum beflissenen Umweltsch\u00fctzer, der mit Vortr\u00e4gen zum Thema \u00dcberbev\u00f6lkerung um die Welt reiste. Erl\u00f6se aus Lizenzvertr\u00e4gen und Forschungsauftr\u00e4gen stiftete er der wissenschaftlichen Meeresforschung und gr\u00fcndete 1973 in den USA die millionenschwere \u201eCousteau-Society\u201c zur Erforschung und zum Schutz der Meere. Er entdeckte 1976 in der \u00c4g\u00e4is mit seinem Taucherteam zwischen den Inseln Kea und Makr\u00f3nissos einer Tiefe von 120 Metern das Wrack der Titanic-Schwester HMHS Britannic.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/640px-_Calypso__-_Montreal_1980.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4987\"\/><figcaption>Die Calypso. Quelle: Von Ren\u00e9 Beauchamp &#8211; http:\/\/www.shipspotting.com\/gallery\/photo.php?lid=2208990, CC BY-SA 4.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=41174769<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1987 lieferte er einen eigenartigen Beweis daf\u00fcr, wie \u201eharmlos\u201c Frankreichs Atombomben strahlten: er schwamm eine Runde im Wasser des Mururoa-Atolls. 1991 errang Jacques Cousteau seinen gr\u00f6\u00dften Sieg als Umweltaktivist: Er bewegte die M\u00e4chtigen der Welt dazu, in einem Moratorium den Schutz der Antarktis f\u00fcr 50 Jahre zu garantieren. Selbst Georg Bush, Freund der \u00d6l-Multis, unterschrieb. Und als der ehemalige franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Jacques Chirac 1995 im Mururoa-Atoll wieder Atombombentests durchf\u00fchren lie\u00df, reagierte der ehemalige Mururoa\u2013Schwimmer emp\u00f6rt. Ein Jahr sp\u00e4ter sank die legend\u00e4re Calypso, sein \u201eZuhause\u201c, im Hafen von Singapur und lebt heute vor allem musikalisch weiter: John Denver schrieb sein popul\u00e4res \u201eCalypso\u201c (1975) in Anerkennung von Jacques-Yves Cousteau und der Besatzung des Schiffs; Jean Michel Jarre nannte sein 1990 erschienenes Album \u201eWaiting for Cousteau\u201c und widmete darauf ebenfalls ein St\u00fcck der Calypso. <\/p>\n\n\n\n<p>Schon 1985 war Cousteau mit einem Rotorschiff, der \u201eAlcyone\u201c, in See gestochen. Sie ist noch immer im Auftrag der Cousteau-Society unterwegs und wird heute von seiner zweiten Ehefrau, Francine Triplet, geleitet. Die Langzeitgeliebte, die ihm bereits zwei uneheliche Kinder gebar, hatte er nach dem Krebstod Simones 1991 geheiratet. Am 25. Juni 1997 starb Costeau mit 87 Jahren an einem Herzinfarkt. \u201eOft wird der Selfmade-Forscher mit Bernhard Grzimek, dem Verhaltensforscher und Tierfilmer, auf eine Stufe gestellt. Vielleicht w\u00e4re Reinhold Messner der bessere Vergleich\u201c, befand Charisius. Cousteau hinterlie\u00df eine Unterwasserwelt, die es heute nicht mehr gibt. Seine Enkelin Alexandra erkl\u00e4rte im <em>Spiegel<\/em>: \u201eIch tauche nicht mehr gern. Ich bin zu oft an Orte zur\u00fcckgekehrt, an denen es heute kaum noch einen Fisch zu sehen gibt. Die Meere, die mein Gro\u00dfvater erforscht hat, existieren so nicht mehr.\u201c  <\/p>\n\n\n\n<figure><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D4951&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowtransparency=\"true\"><\/iframe><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was Deutschland in den 60er\/70er Jahren \u00fcber die Weltmeere wusste, lernte es durch seine Filme: Jacques-Yves Cousteau. Vor 110 Jahren wurde der Selfmadeforscher geboren.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4951"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4951"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4951\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4988,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4951\/revisions\/4988"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4951"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4951"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4951"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}