{"id":5028,"date":"2020-08-04T06:11:49","date_gmt":"2020-08-04T05:11:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5028"},"modified":"2020-06-24T13:16:51","modified_gmt":"2020-06-24T12:16:51","slug":"eine-kriegstrompete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5028","title":{"rendered":"\u201eeine Kriegstrompete\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Als <em>BILD<\/em> nach der Wahl Benedikts XVI. am 20. April\n2005 titelte: \u201eWir sind Papst!\u201c, stellte der Publizist Robert Leicht fest, dass\ndas Blatt damit, sicher unbewusst, aus einer Schrift Luthers zitierte, verfasst\nin fr\u00fchneuhochdeutscher Sprache. Darin brach er eindeutig mit der\nr\u00f6misch-katholischen Kirche und bezeichnete den Papst &#8211; Leo X. aus dem Hause\nMedici &#8211; als Antichrist, der die Kirche in eine erb\u00e4rmliche Gefangenschaft\ngef\u00fchrt hat. Die Missst\u00e4nde, die unter seiner Herrschaft eingerissen sind,\nh\u00e4tten das gesamte Kirchenwesen verdorben. Stattdessen formulierte er den\nGrundsatz des Priestertums aller Getauften: \u201edenn was aus der Taufe gekrochen\nist, das kann sich r\u00fchmen, dass es schon zum Priester, Bischof oder Papst\ngeweihet sei\u2026\u201c Damit wurde die Zweiteilung der Christenheit in Klerus und Laien\nfaktisch aufgegeben. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Schrift war nur eine von vieren Luthers aus dem Jahr\n1520, die gro\u00dfe Bedeutung erlangten. Doch \u201eAn den christlichen Adel deutscher\nNation von des christlichen Standes Besserung\u201c war die erste, in der er seine\ntheologischen Erkenntnisse in praktische Reformvorschl\u00e4ge umsetzte. Der\nevangelische Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann bezeichnet die \u201eAdelsschrift\u201c\nals \u201eManifest der Reformation\u201c: nicht schon mit dem Thesenanschlag von 1517, sondern\nerst hier sei von Luther ein Entwurf zur Neugestaltung von Kirche und\nGesellschaft vorgelegt worden. <\/p>\n\n\n\n<p>Der provokante Ton schockierte; der Mitreformator Johannes Lang nannte das Buch eine \u201eKriegstrompete\u201c. Luther gab zu, dass er die Schrift in prophetischer Radikalit\u00e4t verfasst habe, ohne R\u00fccksichten zu nehmen. Dabei bietet sie in ihrer Offenheit und Unbestimmtheit Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr unterschiedliche Reformationstypen, wie Kaufmann feststellt: \u201est\u00e4dtische oder b\u00e4uerliche Gemeindereformationen; Ratsreformationen; ritterschaftliche Reformationen; territorialf\u00fcrstliche und K\u00f6nigsreformationen\u201c. Der Grundsatz vom Priestertum aller Getauften hat im Spektrum der evangelischen Kirchen immer wieder Neuaufbr\u00fcche angeregt, ist er doch vieldeutig: besitzen Priester einen allgemeinen Anspruch oder partizipiert die Allgemeinheit in Form aller Menschen oder flie\u00dfen beide Varianten zusammen? <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"502\" height=\"720\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/502px-An_den_Christlichenn_Adel_1520.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5030\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/502px-An_den_Christlichenn_Adel_1520.jpg 502w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/502px-An_den_Christlichenn_Adel_1520-209x300.jpg 209w\" sizes=\"(max-width: 502px) 100vw, 502px\" \/><figcaption>Titelblatt. Quelle: Von Martin Luther &#8211; Hanns Lilje: Martin Luther. En bildmonografi. Stockholm 1966., Gemeinfrei, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=48793665 <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch der Titel gibt zahlreiche Fragen auf: Wie sieht die\nBesserung des christlichen Standes aus? Um welche Art von Besserung geht es,\nwelche Schritte sind daf\u00fcr notwendig, wer soll diese Schritte vollziehen (tats\u00e4chlich\nder Adelsstand?) und warum? Dessen ungeachtet war die innerhalb weniger Wochen\nverfasste und am 5. August 1520 in der relativ hohen Auflage von 4000\nExemplaren erschiene Schrift nach drei Tagen vergriffen. In kurzer Folge\nschlossen sich 14 Nachdrucke an, die Gesamtauflage soll bei 68.000 Exemplaren\ngelegen haben \u2013 der erste Bestseller vor der Lutherbibel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201ewie er sich kirchlichen Neubau vorstellt\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Luthers Beweggr\u00fcnde, diese Schrift im Jahr 1520 zu\nverfassen, verortet Karlheinz Blaschke schl\u00fcssig in drei Bereichen: Erstens war\nLuthers innerer Reifeprozess, der ihn zu neuen Erkenntnissen \u00fcber den\nchristlichen Glauben und einer kritischen Haltung gegen\u00fcber der r\u00f6mischen\nKirche brachte, weit vorangeschritten. Zweitens erfuhr Luther von Reichsrittern\nund Humanisten, mit denen er sich in der Reflexion von weltlichen und\nnational-patriotischen Problemstellungen verbunden f\u00fchlen durfte, Zustimmung\nund Ermutigung zur offenen Stellungnahme. Drittens d\u00fcrften die damals aktuellen\nBestrebungen, den Prozess gegen Luther als Ketzer weiter voranzutreiben, eine\nbedeutende Rolle gespielt haben. Ein konkreter Schreibanlass kann allerdings bis\nheute nicht eindeutig benannt werden, im Gegensatz zur Zueignung: Er widmete\ndas Werk einem Kollegen an der Wittenberger Universit\u00e4t, Nikolaus von Amsdorf,\nder 22 Jahre sp\u00e4ter als Bischof von Naumburg der erste lutherische Bischof im\ndeutschsprachigen Raum war.<\/p>\n\n\n\n<p>Luthers Adelsschrift gliedert sich in drei gr\u00f6\u00dfere Sinnabschnitte: Am Bild von drei Mauern, die das Papsttum (die Romanisten) errichtet habe, erl\u00e4utert Luther zun\u00e4chst das Ausbleiben von notwendigen Reformen: die erste Mauer bildet der Anspruch des Papstes auf die Oberherrschaft \u00fcber die weltlichen Obrigkeiten, dem Luther energisch widerspricht. Das Monopol normativer Schriftauslegung und die \u00dcberordnung des Papstes \u00fcber ein allgemeines Konzil bilden Mauer zwei und drei. Theologischer Kern der Schrift ist die Lehre vom allgemeinen Priestertum aller Getauften. Dass P\u00e4pste irren k\u00f6nnen, l\u00e4sst Luther ihre Schl\u00fcsselgewalt bestreiten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Behnisch-Guenter-2463906-5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5031\"\/><figcaption>Luther. Quelle:  <a href=\"https:\/\/www.br.de\/themen\/kultur\/inhalt\/religion\/luther\/martin-luther-online-144~_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647.jpg?version=ef93d\">https:\/\/www.br.de\/themen\/kultur\/inhalt\/religion\/luther\/martin-luther-online-144~_v-img__16__9__xl_-d31c35f8186ebeb80b0cd843a7c267a0e0c81647.jpg?version=ef93d<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Daran schlie\u00dft sich eine Darstellung dreier Bereiche an, die\nim Rahmen eines Konzils behandelt werden m\u00fcssten: die Selbstherrlichkeit des\nPapstes, die gro\u00dfe Zahl der Kardin\u00e4le und der enorme Umfang des p\u00e4pstlichen\nHofes, dem Luther dann noch einen Exkurs \u00fcber den r\u00f6mischen Rechtsmissbrauch\nfolgen l\u00e4sst. Beide Teile f\u00fcgen sich zu einem zweiten Sinnabschnitt der Schrift\nzusammen. Im dritten Abschnitt bringt Luther vor, \u201ewas wol geschehen mocht und\nsolt von weltlicher gewalt odder gemeinen Concilio.\u201c Er f\u00fchrt dabei 26\nVerbesserungsvorschl\u00e4ge an, von denen sich zw\u00f6lf auf genuin r\u00f6mische Missst\u00e4nde\nbeziehen und die folgenden die Christenheit im Allgemeinen betreffen. Der 27.\nPunkt kritisiert zahlreiche weltliche \u00dcbel. In seinen Forderungen und seiner\nKritik am Luxus wird er sehr konkret: Er fordert die Einschr\u00e4nkung des\nausuferndes Klosterwesens, die Abschaffung des Z\u00f6libats, eine Neuordnung des\nkirchlichen Sozialwesens und eine st\u00e4rkere Schriftorientierung im\nTheologiestudium. \u201eDer erste volkssprachliche Text Luthers, der zu erkennen\ngibt, wie er sich kirchlichen Neubau und den Aufbau einer deutschen\nNationalkirche vorstellt\u201c, befand Thomas Kaufmann in der <em>FAZ<\/em>. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201enotwendiger Quell der Verunsicherung\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Luthers Adelsschrift und sein Verst\u00e4ndnis vom Allgemeinen Priestertum ber\u00fchrten, ja symbolisierten zentrale Fragen und Probleme der damaligen Zeit. Sie bewegten sich im Spannungsfeld von Freiheit und Begrenztheit, Recht und Pflicht, Macht, oder besser Vollmacht, und Ohnmacht, weltlichem und geistlichem Handeln, Ordnung und Anarchie, Mittel- und Unmittelbarkeit \u2013 und nicht zuletzt von Hierarchie und Egalit\u00e4t, Gleichheit und Ungleichheit. So formulieren der Memminger K\u00fcrschnergeselle Sebastian Lotzer und der Pr\u00e4dikant Christoph Schappeler 1525 das zentrale Dokument des Bauernkrieges, die \u201e12 Artikel der Bauernschaft in Schwaben\u201c. War es in den meisten regionalen Vorl\u00e4ufern noch allein das \u201ealte Recht\u201c, auf das man Bezug nahm, so bem\u00fchen die 12 Artikel nun das \u201eg\u00f6ttliche Recht\u201c. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"508\" height=\"719\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/508px-Titelblatt_12_Artikel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5034\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/508px-Titelblatt_12_Artikel.jpg 508w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/508px-Titelblatt_12_Artikel-212x300.jpg 212w\" sizes=\"(max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><figcaption>Titelblatt der 12 Artikel. Quelle: Von Autor unbekannt &#8211; eingescannt aus: Otto Henne am Rhyn: Kulturgeschichte des deutschen Volkes, Zweiter Band, Berlin 1897, S.21, Gemeinfrei, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=3926052<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Damit kn\u00fcpfen sie ausdr\u00fccklich an das reformatorische\nVerst\u00e4ndnis an: G\u00f6ttliches Recht ist biblisches Recht, also das Recht des\nEvangeliums. Explizit benennt der erste Artikel des Memminger Programms das\nprotestantische Gemeindeprinzip und fordert die Wiederherstellung des Rechts\nder freien Pfarrerwahl durch die Gemeinde. Der selbst gew\u00e4hlte Pfarrer soll das\nWort der Bibel \u201elauter und klar predigen, ohne allen menschlichen Zusatz\u201c. Aber\nauch die ausschlie\u00dflich den wirtschaftlichen und sozialen Problemen gewidmeten\nArtikel zeigen die Pr\u00e4senz des reformatorischen Gemeindegedankens in seiner\nganzen politischen Dynamik. So soll die Verwaltung des Kirchenzehnten der\nGemeinde \u00fcbergeben werden, ebenso wie die Allmenderechte sowie die\nNutzungsrechte am Fischfang, an der Jagd und am Wald, die k\u00fcnftig \u201eder ganzen\nGemeinde anheimfallen\u201c sollen, wie es Artikel 12 sagt. <\/p>\n\n\n\n<p>Was bedeutet es f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Kirche, Gemeinde und\nGemeinschaft der Gl\u00e4ubigen, wenn Luthers Verst\u00e4ndnis vom Allgemeinen\nPriestertum konsequent, ja radikal zu Ende gedacht wird? Der Zugang von Frauen\nzur Priester- beziehungsweise Bischofsweihe, wie j\u00fcngst selbst die\nSynodalversammlung der katholischen Kirche diskutierte? Kardinal Walter\nBrandm\u00fcller kritisierte in <em>Die Tagespost<\/em> prompt den \u201esynodalen Weg\u201c als\noffenkundigen Versuch, \u201eder Kirche s\u00e4kulare, demokratische Strukturen\u201c\naufzuzwingen, der \u201esich im Grunde gegen das Wesen der Kirche\u201c richte. Es sei\n\u201eebenso bezeichnend wie befremdend zu sehen, wie wenig die Verfasser unseres\nTextes verstanden haben, dass die Kirche Jesu Christi weder Monarchie noch\nDemokratie oder etwas \u00e4hnliches ist. Sie ist ein mit menschlichen Kategorien\nnicht ad\u00e4quat zu fassendes Mysterium des Glaubens, \u00fcber das selbst die Heilige\nSchrift nur in Bildern zu sprechen vermag.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das recht unscharfe Bild der \u201eneuen\u201c Kirche, das Luther in der Adelsschrift zeichnete, changiere zwischen Momenten einer zentralistischen landesherrlichen oder gar kaiserlichen, einer synodal verfassten und einer ganz an den Erfordernissen und Realit\u00e4ten der Ortsgemeinde orientierten kongregationalistischen Verfassungsstruktur, wei\u00df dagegen Kaufmann. In der Geschichte des Protestantismus habe das allgemeine Priestertum tiefgreifende Wirkungen hinterlassen. In den Gemeinden wachten Aufseher aus dem \u201eLaienstand\u201c \u00fcber die Verwendung der Gelder aus dem \u201egemeinen Kasten\u201c und wirkten als Organisatoren des Schulwesens und der Armenversorgung. An der Wahl der Pfarrer beziehungsweise der Amtseinsetzung waren \u201eLaien\u201c kraft des allgemeinen Priestertums beteiligt. \u201eLaien\u201c aus dem F\u00fcrsten-, Adels- oder Ratsherrenstand leiteten die Kirche. Auf den Kirchentagen noch unserer Tage melden sich, wenn irgendwo, evangelische Nichtkleriker zu Wort. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"551\" height=\"720\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/551px-MM-SWeinm05.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5036\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/551px-MM-SWeinm05.jpg 551w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/551px-MM-SWeinm05-230x300.jpg 230w\" sizes=\"(max-width: 551px) 100vw, 551px\" \/><figcaption>Geb\u00e4ude der Kramerzunft in Memmingen. Quelle: Von &#8211;Martin Egg (talk) &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=4885110<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Priestertum aller Gl\u00e4ubigen hat der Protestantismus das Prinzip seiner permanenten Selbstkritik bei sich &#8211; ein notwendiger Quell der Verunsicherung, erkl\u00e4rt Kaufmann. \u201eDas Priestertum aller Gl\u00e4ubigen steht f\u00fcr eine egalit\u00e4re und partizipatorische Religion, die allen Menschen beiderlei Geschlechts gleiche Rechte er\u00f6ffnet und den \u201aProfessionellen\u2019 Grenzen steckt, den Popen, Pfaffen, Mullahs, Oberkirchenr\u00e4ten, den Theologieprofessoren und Berufsreligionsdeutern, den Klerikalfunktion\u00e4ren dieses \u00c4ons\u201c. In Luthers \u201eAdelsschrift\u201c br\u00e4che dies erstmals auf. Mit diesem Text begann ein Projekt der Umformung des bestehenden Kirchen- und Gesellschaftswesens, das nach und nach das Gesicht Europas ver\u00e4ndern sollte. <\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D5028&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht sein Thesenanschlag 1517, sondern Luthers \u201eAdelsschrift\u201c gilt heute als \u201eManifest der Reformation\u201c. Der Text erschien von 500 Jahren.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5028"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5028"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5028\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5037,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5028\/revisions\/5037"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5028"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5028"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5028"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}