{"id":5081,"date":"2020-07-11T07:02:53","date_gmt":"2020-07-11T06:02:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5081"},"modified":"2020-06-24T15:03:16","modified_gmt":"2020-06-24T14:03:16","slug":"das-beste-auto-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5081","title":{"rendered":"\u201edas beste Auto der Welt\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein oft bem\u00fchter Vergleich im letzten Jahrhundert lautete: Was den\nDeutschen ihr Maybach, ist den Briten ihr Rolls-Royce. Das mag auf die Marke\nzutreffen, keinesfalls aber auf alle genannten Personen, denn wirklich\nvergleichen konnte man nur die Techniker und T\u00fcftler Carl Maybach und Henry\nRoyce. Charles Rolls dagegen war als Verk\u00e4ufer und Kapitalgeber daf\u00fcr\nzust\u00e4ndig, die Ideen seines Kompagnons an den Mann zu bringen \u2013 \u201eeindeutig der\nschillerndste der beiden\u201c, befindet Harald Huppertz auf dem Portal <em>autogazette<\/em>. Der Co-Gr\u00fcnder\neiner der luxuri\u00f6sesten Automarken der Welt starb am 12. Juli vor 110 Jahren\nals erster Brite, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. <\/p>\n\n\n\n<p>Geboren wurde er am 27. August 1877 bei London nach zwei Br\u00fcdern und\neiner Schwester als Nesth\u00e4kchen von John Allan Rolls und seiner Frau Georgiana.\nSeine \u00e4ltere Schwester Eleanor soll sich als eine der Gr\u00fcnderinnen der Women\u2018s\nEngineering Society und als begeisterte Hei\u00dfluftballonfahrerin einen Namen\nmachen. Sein Vater, ein konservativer Landwirt und \u00f6rtlicher M\u00e4zen, wurde 1892\nals Baron Llangattock in den Adelsstand erhoben und stieg 1894 zum\nProvinzgro\u00dfmeister der Freimaurer auf. Seine Loge stand unter dem Motto:\nCelerias et Veritas (Geschwindigkeit und Wahrheit) \u2013 das sollte auch seinem\nSohn wegweisend werden. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber Charles Kindheit und Jugend ist wenig bekannt au\u00dfer, dass er sich f\u00fcr Motoren begeisterte. Laut Huppertz war er so geizig, dass er sich von Freunden bei Reisen mit dem Zug den Zuschlag erster Klasse bezahlen l\u00e4sst. Als 19j\u00e4hriger kauft er sich 1894 einen Peugeot Phaeton \u2013 in Wales gab es damals nur noch zwei weitere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Rolls wird zum Mitbegr\u00fcnder des Automobile Club of Great Britain, der versucht, die enormen Beschr\u00e4nkungen des unseligen Red Flag Act loszuwerden. Das Gesetz schrieb vor, dass ein Gef\u00e4hrt ohne Pferde oder ein Automobil mit einer Geschwindigkeit von maximal 4 Meilen (ca. 6,4 km\/h) in der Stunde fahren durfte. Innerhalb der Ortschaften betrug das Limit gar nur 2 Meilen pro Stunde. Bei jedem Automobil mussten zwei Personen zum F\u00fchren des Fahrzeugs anwesend sein, und ein Fu\u00dfg\u00e4nger hatte voraus zu laufen, der zur Warnung der Bev\u00f6lkerung eine rote Flagge (red flag) tragen musste. 1896 wurde das Gesetz gekippt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"334\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/matthau-walter-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5082\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/matthau-walter-4.jpg 450w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/matthau-walter-4-300x223.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption>Charles Rolls. Quelle: Von Unbekannter Fotograf &#8211; National Motor Museum via Heritage Image, PD-alt-100, https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?curid=3232373 <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Charles, der als charmanter Typ mit nicht geringer Wirkung bei den Frauen\ngilt, aber unverheiratet bleiben wird, schlie\u00dft ein Studium am Trinity College\nin Cambridge als Ingenieur ab und gr\u00fcndet nach einem Intermezzo auf einem\nDampfschiff im Januar 1903 eine Werkstatt und einen Laden in London. Sein Vater\nborgte ihm das Startkapital von 6.600 Pfund. Schon abseits der Universit\u00e4t trug\ner am liebsten einen \u00f6lverschmierten Blaumann: Unter seinen Kommilitonen und\nProfessoren handelt er sich deshalb den Spitznahmen \u201eDirty Rolls\u201c \u2013 \u201eSchmutziger\nRolls\u201c ein. Die Firma hei\u00dft \u201eC. S. Rolls\u201c und erh\u00e4lt bald einen \u201eCo\u201c, weil dem\nFirmengr\u00fcnder der Handel mit franz\u00f6sischen (\u201ePanhard\u201c) und belgischen (\u201eMinerva\u201c)\nAutomobilen und deren Reparatur \u00fcber den Kopf w\u00e4chst. Denn er ist als einer der\nersten Rennfahrer Englands auch auf dem Kontinent erfolgreich. 1903 stellt er\neinen Geschwindigkeitsrekord auf: 152 Stundenkilometer. Zugleich war er der\nzweite Brite, der vom 1901 gegr\u00fcndeten Royal Aero Club eine Fluglizenz bekam. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201emach es\nnoch besser\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Unternehmensgr\u00fcndung auf der Suche nach einer britischen\nAutomarke, die er in sein Programm aufnehmen wollte, gen\u00fcgten die Fahrzeuge der\ndamaligen Zeit Charles\u2018 hohen Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen nicht. Da kommt ein Zufall zu\nHilfe. Gesch\u00e4ftspartner Claude Johnson, sein \u201eCo\u201c, kennt den Konstrukteur Henry\nRoyce, der bislang mit Elektromotoren experimentierte und jetzt sein erstes\nAuto entwickelte. Drei Prototypen \u201eRoyce 10 hp\u201c sind bereits gebaut, als\nJohnson am 4. Mai 1904 ein Treffen von Royce und Rolls im Midland Hotel in\nManchester arrangiert. Bei diesem Treffen machte Rolls auch eine Probefahrt mit\ndem brandneuen Wagen und war von der Qualit\u00e4t des Fahrzeugs \u00fcberzeugt. Die\nGentlemen besiegelten ihre Kooperation sofort per Handschlag. <\/p>\n\n\n\n<p>Ohne feste Vertr\u00e4ge begann die Serienproduktion des Royce 10 hp, der nun mit wenigen Modifizierungen als Rolls-Royce 10 hp vermarktet wurde: Der K\u00fchler erhielt die typische \u201eTempel-Form\u201c, die seit 1974 offiziell als Warenzeichen eingetragen ist und ausschlie\u00dflich durch Rolls-Royce verwendet werden darf; auch die Namensplakette wurde ge\u00e4ndert. 1904\/1905 wurden 17 Fahrzeuge dieses Modells gebaut. Auch der 20 hp wurde in dieser vertragslosen Zeit entwickelt und als Rolls-Royce in Serie gebaut und verkauft (1904\u20131906: 37 St\u00fcck). Erst am 23. Dezember 1904 wurde vertraglich fixiert, was schon monatelang praktiziert wurde: C.S. Rolls &amp; Co. bekam die Alleinverkaufsrechte f\u00fcr alle Fahrzeuge, die Royce Ltd. baute. Verkauft werden sollten die Fahrzeuge unter dem Namen Rolls-Royce, obwohl C.S. Rolls &amp; Co. und Royce Ltd. zur Firma Rolls-Royce Ltd. mit Sitz in Manchester erst am 15. M\u00e4rz 1906 fusionierten. Das inoffizielle Motto der Firmengr\u00fcnder lautete: \u201eNimm das Beste, was es gibt, und mach es noch besser.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/matthau-walter-5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5083\"\/><figcaption>RR 20 HP. Quelle:  <a href=\"https:\/\/steenbuck-automobiles.de\/oldtimer-lexikon\/rolls-royce-oldtimer\/\">https:\/\/steenbuck-automobiles.de\/oldtimer-lexikon\/rolls-royce-oldtimer\/<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf der Autoshow in Paris, die zur Zeit der Vertragsunterzeichnung stattfand,\nwurden erstmals die neuen Autos pr\u00e4sentiert &#8211; angetrieben von Zwei-, Drei- und\nVierzylinder-Motoren. Die schwachbr\u00fcstigen Antriebe blieben freilich Episode,\nschnell wurde ein &#8211; allerdings wenig erfolgreicher &#8211; V8 konstruiert, danach\nerschien bereits 1906 der 40\/50 HP, ein Sechszylinder mit deutlich verl\u00e4ngertem\nChassis. Schon bei diesem Modell war klar zu erkennen, was die Kernwerte der\nMarke Rolls-Royce werden sollten: Gediegenheit, Laufruhe und, vor allem,\nZuverl\u00e4ssigkeit. Aus einem dieser 40\/50-Modelle entstand ein Jahr darauf der\nber\u00fchmte Silver Ghost, ein Auto, das dem weit verbreiteten traurigen Schwarz im\nzeitgen\u00f6ssischen Automobilbau leuchtendes Silber entgegenhielt. Nicht von\nungef\u00e4hr hie\u00dfen sp\u00e4tere Modelle Silver Cloud, Silver Shadow oder Silver Spur.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen 1906 bis 1928 wurden vom Ghost 6.173 St\u00fcck zum Preis von 305\nenglischen Pfund verkauft. Das luxuri\u00f6se Fahrzeug verschaffte dem Unternehmen\nden Ruf, das schnellste, leiseste und teuerste Automobil der Welt zu bauen: \u201eMochten\nmanche Marken aus Deutschland, Frankreich und USA \u2026 mehr Zylinder und\nausladender designte Karosserien mit Art-Deco-Elementen bieten, stilvolleres\nund zuverl\u00e4ssigeres Fahren als mit einem Rolls-Royce fand sich nirgendwo\u201c, befand\ndie <em>Welt<\/em>. Der als \u201eLawrence von\nArabien\u201c ber\u00fchmt gewordene Lt. Col. T.E. Lawrence schrieb in seinem Buch \u201eDie\nsieben S\u00e4ulen der Weisheit\u201c: \u201eEin Rolls-Royce in der W\u00fcste ist mehr wert als\nRubine\u201c. Derweil geht Charles mit den Fahrzeugen der eigenen Firma auf die\nRennstrecke. Seine hierbei gewonnenen Erkenntnisse flie\u00dfen in die Produkte\nseiner Mechaniker ein. 1906 gewinnt er mit einem der ersten Ghosts die \u201eTourist\nTrophy\u201c auf der Isle of Man. Er hat 27 Minuten Vorsprung vor seinem n\u00e4chsten\nVerfolger. Nachdem Claude Johnson es 50.000 Meilen gefahren ist, nennt er es \u201edas\nbeste Auto der Welt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erster\n\u00fcber dem \u00c4rmelkanal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber Rolls will noch h\u00f6her hinaus und widmet sich verst\u00e4rkt der Fliegerei. Am 26. Dezember 1908 demonstrierte Charles die M\u00f6glichkeiten der Ballonfahrt: Er startete mit dem Ballon \u201eMercury\u201c mit weiteren vier Personen, darunter auch seine Mutter, in Monmouth, landete auf dem Rasen vor seinem Elternhaus und stieg nach dem Essen wieder auf. Nach dem \u00dcberqueren eines Gebirgszugs landete er in Blaenavon. Bei der Landung waren s\u00e4mtliche Taue am Ballon gefroren. Er regt seinen Partner an, auch Flugzeugmotoren zu konstruieren, doch erst 1914 stieg Rolls-Royce mit dem Hawk in den Flugmotorenbau ein, der sp\u00e4ter mit Typen wie dem Rolls-Royce-Merlin bald den gr\u00f6\u00dften Teil der Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit ausmachte. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs waren ca. 50 Prozent der alliierten Flugzeuge mit Motoren von Rolls-Royce und seinen Lizenznehmern ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"709\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/matthau-walter-6-1024x709.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5084\"\/><figcaption>Rolls erwartet den Start. Quelle:  <a href=\"https:\/\/doverhistorian.files.wordpress.com\/2014\/02\/th-charles-rolls-awaiting-to-take-off-on-his-memorable-flight-dover-library.jpg\">https:\/\/doverhistorian.files.wordpress.com\/2014\/02\/th-charles-rolls-awaiting-to-take-off-on-his-memorable-flight-dover-library.jpg<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Parallel zu seiner Ballonfahrt entwickelt Rolls f\u00fcr die Gebr\u00fcder Wright\neinen Flugzeug-Stabilisator. Am 2. Juni 1910 \u00fcberquert er mit einem\nWright-Doppeldecker den \u00c4rmelkanal und fliegt nonstop auch wieder zur\u00fcck \u2013 als\nerster Mensch der Welt. Nur Tage sp\u00e4ter nimmt Rolls, wieder mit seiner\nWright-Maschine, die inzwischen ein neues Heck hat, an einem\nPr\u00e4zisionsflugwettbewerb im englischen Bournemouth teil. Er war bereits am\nMorgen seines Todestags mit seinem Doppeldecker eine Wettbewerbsrunde geflogen,\nlandete dabei aber mit 24 Meter Abstand deutlich weiter vom Ziel als ein\nKonkurrent mit 13 Metern. Obwohl die Gebr\u00fcder Wright das neue Heck des\nFlugzeugs noch nicht gepr\u00fcft und abgenommen haben, startet er mittags bei\nschlechtem Wetter erneut. Das Heck bricht, Rolls st\u00fcrzt aus ca. 30 Fu\u00df H\u00f6he ab,\nund beim Aufprall explodiert der Motor. Charles stirbt noch am Unfallort an\ninneren Quetschungen. <\/p>\n\n\n\n<p>Den Einstand der legend\u00e4ren K\u00fchlergrillfigur \u201eSpirit of Ecstasy\u201c nur Monate sp\u00e4ter erlebte er nicht mehr. 1931 \u00fcbernahm Rolls-Royce den Konkurrenten Bentley und meldete 40 Jahre sp\u00e4ter selbst Insolvenz an, die durch die britische Regierung abgewendet wurde. In einem Bieterstreit setzte sich zun\u00e4chst VW durch und kaufte das Unternehmen f\u00fcr 1,44 Milliarden Mark, ehe kurze Zeit sp\u00e4ter BMW den Luxus-Hersteller \u00fcbernahm, in dessen Besitz sich Rolls-Royce noch heute befindet. 2019 wurden weltweit 5.152 Fahrzeuge ausgeliefert, 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Wichtigster Einzelmarkt f\u00fcr Rolls-Royce sind heute die USA, die f\u00fcr rund ein Drittel des weltweiten Absatzes stehen. Erst dahinter folgen China und Europa. Insgesamt verkauft Rolls-Royce seine Fahrzeuge mit 135 H\u00e4ndlern in \u00fcber 50 L\u00e4ndern. Dar\u00fcber h\u00e4tte sich Charles Rolls heute sicher gefreut.<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D5081&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der eine konstruierte das \u201ebeste Auto der Welt\u201c, er verkaufte es: Charles Rolls. 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