{"id":5177,"date":"2020-09-23T06:49:14","date_gmt":"2020-09-23T05:49:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5177"},"modified":"2020-09-23T11:37:14","modified_gmt":"2020-09-23T10:37:14","slug":"mehr-sexualitaet-wagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5177","title":{"rendered":"\u201eMehr Sexualit\u00e4t wagen\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>1969 war ein Jahr, in dem so mancher Satz fiel, der Geschichte machte:\nNeil Armstrong war auf dem Mond gelandet, Willy Brandt Kanzler geworden, und Woodstock\ngab es auch noch. Doch gefragt, was f\u00fcr ihn der wichtigste Satz des Jahres\ngewesen sei, antwortete er: \u201eDer Schwanz bleibt drin.\u201c Gefallen ist der Satz im\nKinosaal des Wiesbadener F\u00fcrstenschlosses, dem damaligen Tagungsort der\nFreiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSK). Elf M\u00e4nner und eine Frau hatten seinen\nFilm \u201eDein Mann, das unbekannte Wesen\u201c zu begutachten. \u201eUnd auf einmal\u201c,\nberichtete er im <em>Spiegel<\/em>, \u201ewar da\ndieser Penis\u201c: Auf der Leinwand wurde gezeigt, wie eine Erektion entsteht. Elf\nder Gutachter knipsten ihre Leselampen an: \u00c4u\u00dferste Emp\u00f6rung! Sie verlangten,\nden Film zu schneiden. Die einzige Frau im Gremium aber widersprach. So knapp\nwie salopp. Und da blieb der Schwanz drin. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZwei Tage und zwei N\u00e4chte musste ich \u00fcber jede einzelne Szene verhandeln\u201c,\nsagte er sp\u00e4ter der <em>Welt<\/em>. \u201eSie wollen\nwohl die ganze Welt auf den Kopf stellen, jetzt soll sogar die Frau oben\nliegen!\u201c, soll ein Zensor gar angemerkt haben. Der Streifen war nur einer von\ninsgesamt acht Aufkl\u00e4rungsfilmen, mit denen er als eine Art Telekolleg-Mann zwischen\n1968 und 1972 beinahe eine gesamte Nation an die Sexualit\u00e4t heranf\u00fchrte &#8211; als\nob es das Thema zuvor gar nicht gegeben h\u00e4tte: Oswald Kolle. Der Journalist,\nAutor und Filmproduzent mit niederl\u00e4ndischem Pass starb am 24. September 2010\nin Amsterdam. \u201eSein Tod ist ein gro\u00dfer Verlust im Kampf um ein\nmenschenfreundliches und lebensbejahendes Miteinander\u201c, schrieb der Internationale\nBund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), der ihm kurz zuvor den \u201eSapio\u201c-Preis\nverliehen hatte, um seinen unerm\u00fcdlichen Einsatz f\u00fcr die sexuelle\nSelbstbestimmung zu w\u00fcrdigen, in einem Nachruf.<\/p>\n\n\n\n<p>Geboren wurde Oswald am 2. Oktober 1928 in Kiel als Sohn des renommierten Psychiaters Kurt Kolle, der im 3. Reich nicht publizieren durfte und ihn auch gern als Mediziner gesehen h\u00e4tte. Doch der von ihm geplante Weg dahin bewirkte das Gegenteil: Ende der 40er-Jahre bat er seinen Sohn, Teile des ersten Kinsey-Reports \u201eDie Sexualit\u00e4t des Mannes\u201c ins Deutsche zu \u00fcbersetzen. \u201eDamals begann mein Interesse an Sexualit\u00e4t und Moral, denn wir reden \u00fcber eine Zeit, in der Pr\u00e4servative in Apotheken nur an Ehepaare verkauft werden durften\u201c, sagt Kolle junior sp\u00e4ter, macht zun\u00e4chst eine Ausbildung in der Landwirtschaft und ging 1950 in den Journalismus. Sein Bruder sollte dann dem v\u00e4terlichen Wunsch nachkommen; er wurde ein ber\u00fchmter Urologe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"400\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/oswalt-kolle-bild-rct500x400u.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5180\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/oswalt-kolle-bild-rct500x400u.jpg 500w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/oswalt-kolle-bild-rct500x400u-300x240.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption>Der gealterte Kolle. Quelle:  <a href=\"https:\/\/www.kino.de\/star\/oswalt-kolle\/\">https:\/\/www.kino.de\/star\/oswalt-kolle\/<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Kolle begann als Volont\u00e4r bei der <em>Frankfurter\nNeuen Presse<\/em> und machte sich zun\u00e4chst einen Namen als Filmjournalist. Schon\n1951 wurde er Lokalchef der Frankfurter Nachtausgabe und war bis 1953\nMitarbeiter der Fachzeitschrift <em>Filmbl\u00e4tter<\/em>,\nehe er sich der neugegr\u00fcndeten<em> Bild<\/em>\nin Hamburg anschloss und f\u00fcr diese Klatschgeschichten schrieb: \u201eBild, das\nmerkte ich schnell, war eher ein M\u00e4rchenblatt als eine Zeitung\u201c, bemerkte er\neinmal. Nach seinem Abgang dort 1955 schrieb er als Kulturchef Artikel \u00fcber\nProminente f\u00fcr die <em>BZ<\/em>. Sp\u00e4ter wurde\ner stellvertretender Chefredakteur der Film- und Fernsehzeitschrift <em>Star Revue<\/em>, die von 1955 bis 1960 zum\nSpiegel-Verlag geh\u00f6rte, und leuchtete die Intimzonen von Stars wie Hildegard\nKnef, Curd J\u00fcrgens und Brigitte Bardot aus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eAufkl\u00e4rer\nder Nation\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1959 lernte er seine sp\u00e4tere Frau Marlies Duisber kennen \u2013 beide waren\nsich vom ersten Tag an untreu: \u201eIch habe ihr von jeder Frau erz\u00e4hlt und sie mir\nvon jedem Mann.\u201c Den Pakt beider beschrieb Kolle so: \u201eWir k\u00f6nnen sexuell nicht\ntreu sein und wollen andere Beziehungen, aber wir haben keine Geheimnisse\nvoreinander und gehen nie auseinander \u2013 unter keinen Umst\u00e4nden!\u201c Soziale Treue\nwar ihm wichtiger als sexuelle. Er hatte mit Marlies, die nach 47 Jahren Ehe an\nBrustkrebs starb, drei Kinder, aber auch Aff\u00e4ren mit den Schauspielern Horst\nBuchholz und O.E. Hasse ebenso wie mit Romy Schneider. Bei der <em>Quick<\/em> wurden er neben seinem damaligen\nKollegen Johannes Mario Simmel zu einem der h\u00f6chstbezahlten Yellow-Schreiber. <\/p>\n\n\n\n<p>Seinen eigenen Durchbruch zum \u201eAufkl\u00e4rer der Nation\u201c schrieb er dabei einem Zufall zu: Die Frau des <em>Quick<\/em>-Chefredakteurs erwartete ein Kind und beklagte sich, dass die vorhandenen B\u00fccher \u00fcber Schwangerschaft und Kinderentwicklung mehr vernebelten als erkl\u00e4rten. Prompt schrieb Kolle \u201eDein Kind, das unbekannte Wesen\u201c. \u201eDer Chefredakteur war begeistert, es wurde gedruckt, er bekam aber daraufhin von Adenauers langj\u00e4hrigem Familienminister Franz-Josef Wuermeling einen Brief mit folgender sinngem\u00e4\u00dfer Aussage: \u201aWenn solche schweinischen Sachen noch einmal in der <em>Quick<\/em> erscheinen, wird die Zeitschrift verboten\u2018\u201c, berichtete Kolle im <em>Spiegel<\/em>. Er hatte sein Lebensthema gefunden zu einer Zeit, als das Geschehen in Schlafzimmern und unter Bettdecken \u00f6ffentlich noch tabu war: \u201eAlle Liebe dieser Welt\u201c, \u201eGeheimnis der Liebe\u201c, \u201eSexualit\u00e4t 70\u201c lauten Ver\u00f6ffentlichungen von damals, die ein enormes Echo fanden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"480\" height=\"640\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/oswalt-kolle-bild-rct500x400u-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5181\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/oswalt-kolle-bild-rct500x400u-1.jpg 480w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/oswalt-kolle-bild-rct500x400u-1-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><figcaption>Ein klassischer Kolle. Quelle:  <a href=\"https:\/\/www.booklooker.de\/B%C3%BCcher\/Oswalt-Kolle+Das-Wunder-der-Liebe\/id\/A025003j01ZZO\">https:\/\/www.booklooker.de\/B%C3%BCcher\/Oswalt-Kolle+Das-Wunder-der-Liebe\/id\/A025003j01ZZO<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die <em>Neue Revue<\/em> schrieb er\ndie Serie \u201eDein Mann, das unbekannte Wesen\u201c &#8211; das Blatt hatte am Ende der Serie\nmehr Auflage als der <em>Stern<\/em>. \u201eDas war\nwie ein Dammbruch. Es kamen Zehntausende Briefe von Frauen, die erstmals ihre\nNot beim Sex aussprachen, und ich wollte ihnen helfen, etwas weniger\nungl\u00fccklich zu sein\u201c, so Kolle. Damals entstand einer seiner vielen Lehrs\u00e4tze:\n\u201eLiebe kann man nicht lernen, Sexualit\u00e4t sehr wohl.\u201c Unternehmen und Kirchen\nriefen zum Boykott des Blatts auf, Kukident stornierte alle Anzeigen, und die <em>Neue Revue<\/em> wurde aus den Wartezimmern\nverbannt. Er f\u00fchlte sich zwischen Linken und Rechten zerrieben, bilanziert\nKolle Jahrzehnte sp\u00e4ter im <em>Spiegel<\/em>: \u201eDie\nLinken haben mich als Erzspie\u00dfer betrachtet, der doch nur die Ehe retten will.\nDie Rechten haben gesagt: \u201aWas der Mann macht, ist schlimmer als der Zweite\nWeltkrieg, der zerst\u00f6rt unsere abendl\u00e4ndischen Werte. Die Deutschen werden in\ndie tiefste Barbarei versinken und auf offener Stra\u00dfe Orgien feiern.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p><em>Bild<\/em>-Kolumnist Franz\nJosef Wagner schrieb damals: \u201eJetzt liegt in jedem deutschen Ehebett ein\nDritter: Oswalt Kolle.\u201c Die Verfilmung der Serie zog dann sechs Millionen\nZuschauer ins Kino. Als der Film in einigen Kantonen der Schweiz verboten\nwurde, entstand der sogenannte Kolle-Tourismus: Man setzte sich ins Auto und\nfuhr in einen Kanton, wo der Film gezeigt werden durfte. Der Polizeipr\u00e4sident\nvon Z\u00fcrich rief zum Kulturkampf auf und erkl\u00e4rte: \u201eWir lassen uns nicht von\neinem Deutschen vorschreiben, wie wir uns im Bett verhalten sollen.\u201c Die Londoner\n<em>Times<\/em> bilanzierte: \u201eViele M\u00e4nner\ngehen aus den falschen Motiven in Kolles Filme, aber alle kommen mit den\nrichtigen raus.\u201c Seine Publikationen wurden in 17 Sprachen &#8211; auch Chinesisch &#8211;\n\u00fcbersetzt und erreichten spektakul\u00e4re Auflagen. 140 Millionen Menschen sollen\nweltweit seine Filme gesehen haben; in einem davon hatte er mit seiner Frau,\nder Tochter und dem Sohn mitgespielt. Auf Sylt lie\u00df er sich mit seiner Familie am\nNackt-Badestrand f\u00fcr eine Zeitschrift fotografieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eLiebe\naltert nicht\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit seiner Liebesschule schuf der \u201eSexualdemokrat\u201c (<em>Deutsche Welle<\/em>) eine Fernsehserie zur sexuellen Aufkl\u00e4rung, au\u00dferdem schrieb er Unterhaltungsromane wie \u201eSylter Sommer\u201c, den er f\u00fcr <em>RTL<\/em> zur Unterhaltungsserie \u201eSylter Geschichten\u201c entwickelte. Zudem \u00fcberarbeitete er die Drehb\u00fccher seiner Aufkl\u00e4rungsfilme, die der Sender 1997 erfolgreich ausstrahlte. Das langj\u00e4hrige FDP-Mitglied wurde 2000 von der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS) mit der Magnus-Hirschfeld-Medaille f\u00fcr Sexualreform geehrt. 2002 wird sein Leben unter dem Titel \u201eKolle \u2013 Ein Leben f\u00fcr Liebe und Sex\u201c mit Sylvester Groth in der Titelrolle verfilmt: \u201eEr zeigt die innere Wahrheit, und das ist okay. Au\u00dferdem sind die Schauspieler zum K\u00fcssen! Nur eins muss ich in aller Bescheidenheit kritisieren: So h\u00e4ssliche, braungemusterte Unterhosen, wie sie der Sylvester Groth tr\u00e4gt, habe ich nie angehabt\u201c, sagt er dem <em>Spiegel<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/oswalt-kolle-bild-rct500x400u-2-1024x751.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5183\"\/><figcaption>Szenenfoto: Groth als Kolle. Quelle:  <a href=\"https:\/\/www.kino.de\/film\/kolle-ein-leben-fuer-liebe-und-sex-2002\/\">https:\/\/www.kino.de\/film\/kolle-ein-leben-fuer-liebe-und-sex-2002\/<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenige Tage vor seinem 75. Geburtstag gesteht er in seiner holl\u00e4ndischen\nWahlheimat dem <em>Stern<\/em>: \u201eIch habe eine\nneue Liebe gefunden, es ist wie ein Wunder\u201c. Drei Jahre nach dem Tod seiner\nFrau erlebt er mit seiner neuen Partnerin Jose del Ferro, was er selbst\ngeschrieben hat: \u201eLiebe altert nicht.\u201c F\u00fcr <em>Pro7<\/em>\ndrehte er noch die f\u00fcnfteilige Serie \u201eSexualreport 2008\u201c, f\u00fcr die 100.000\nMenschen online 250 Fragen beantworteten: Die gr\u00f6\u00dfte Umfrage \u00fcber Sexualit\u00e4t,\ndie es in Deutschland je gab. Im selben Jahr erschien Kolles Autobiographie, in\nder er unter anderem \u00fcber die Sterbehilfe f\u00fcr seine krebskranke Frau schrieb\nund sich gegen Pornographie aussprach: \u201eDer 30-j\u00e4hrige Single &#8211; von Beziehungen\nfrustriert &#8211; sitzt mit offener Hose vor dem PC und holt sich dort seine\nBefriedigung. Wir steuern auf eine Masturbationsgesellschaft zu. Das ist ein\nechtes Problem.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Ein beinahe unverhofftes Comeback erlebte die These, der freie Sex der Sechziger habe die Sitten verdorben, kurz vor Kolles Tod. Der Augsburger Bischof Walter Mixa behauptete im April 2010, die sexuelle Revolution sei mit Schuld an den zuvor enth\u00fcllten Missbrauchsf\u00e4llen. \u201eDas ist grotesk\u201c, sagte Kolle der <em>WamS<\/em>. Die sexuelle Revolution habe vielmehr dazu beigetragen, dass die Opfer endlich an die \u00d6ffentlichkeit gehen. \u201eDie Kirche konnte ja vorher machen, was sie wollte.\u201c Der Einfluss des \u201eOrpheus des Unterleibs\u201c auf die Gesellschaft der sechziger und siebziger Jahre d\u00fcrfte \u00e4hnlich pr\u00e4gend gewesen sein wie der von Willy Brandt, befand Sebastian Hammelehle im <em>Spiegel<\/em>: \u201eWom\u00f6glich l\u00e4sst sich das Werk Oswalt Kolles sogar am besten mit einem abgewandelten Brandt-Wort zusammenfassen: Mehr Sexualit\u00e4t wagen\u201c. Er selbst beschrieb seinen Antrieb so: \u201eMein Ziel war es, die Liebe der M\u00e4nner zu erotisieren und die Liebe der Frauen zu sexualisieren.\u201c Das kann man so stehenlassen. <\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D5177&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der promiskuitive Publizist galt als \u201eAufkl\u00e4rer der Nation\u201c, der Sex hoff\u00e4hig machte, indem er ihn auf die Leinwand brachte: Oswald Kolle. Der bekennende Bisexuelle starb vor 10 Jahren.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5177"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5177"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5184,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5177\/revisions\/5184"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}