{"id":5221,"date":"2020-10-20T06:22:43","date_gmt":"2020-10-20T05:22:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5221"},"modified":"2020-09-30T14:23:14","modified_gmt":"2020-09-30T13:23:14","slug":"der-falsche-pilger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5221","title":{"rendered":"Der falsche Pilger"},"content":{"rendered":"\n<p>Er beherrschte rund ein Dutzend Sprachen und Dialekte, darunter Arabisch,\nHindi und Persisch. Als erster Engl\u00e4nder \u00fcbersetzte er die Geschichtensammlungen\n\u201eTausendundeine Nacht\u201c, den \u201eDuftenden Garten\u201c und wohl auch das \u201eKama Sutra\u201c. Er\n\u00fcberlebte auf der Suche nach den Nilquellen eine Malaria und besuchte den\nMormonen-Propheten Brigham Young im neu gegr\u00fcndeten Salt Lake City. Karl May\nbesa\u00df eine Zusammenfassung seiner Reisebeschreibungen; einen Band von 1861 benutzte\ner f\u00fcr die Gestaltung der H\u00e4rr\u00e4r-Episode des 2.600 seitigen Kolportageromans \u201eWaldr\u00f6schen\noder die R\u00e4cherjagd rund um die Erde\u201c: Sir Richard Francis Burton. Der Afrikaforscher,\nOffizier, Konsul, \u00dcbersetzer und Globetrotter starb am 20. Oktober 1890.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterwegssein pr\u00e4gte bereits seine Kindheit. Geboren am 19. M\u00e4rz 1821 in Torquay in der Grafschaft Devon als \u00e4ltestes von drei Kindern eines Generalleutnants im 36. Regiment der British Army, unternahm die Familie verschiedene Reisen, so 1825 ins franz\u00f6sische Tours. Seine fr\u00fche Schulbildung erhielt Burton von verschiedenen Hauslehrern, 1829 trat er in die Grundschule in Richmond Green ein. Als bei dem blitzgescheiten Jungen seine Affinit\u00e4t f\u00fcr Sprachen zutage trat, unternahm die Familie weitere Reisen nach Frankreich und Italien, wo er rasch Franz\u00f6sisch, Latein und Italienisch inklusive einiger Dialekte wie Neapolitanisch lernte. Von einer jungen Romni, offenbar eine Liebschaft, soll er auch Grundkenntnisse ihrer Sprache gelernt haben, was vielleicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnte, warum er in sp\u00e4teren Jahren \u00fcberraschend schnell Hindi und andere indoarische Sprachen lernte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"614\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/2091-1024x614.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5222\"\/><figcaption>R.F. Burton. Quelle: https:\/\/www.theguardian.com\/travel\/2020\/may\/03\/richard-francis-burton-explorer-mecca-horn-africa-nile-victorian<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Herbst 1840 wurde er ins Trinity College in Oxford aufgenommen. Seine\nVorliebe f\u00fcr Sprachen motivierte ihn zum Studium der arabischen Sprache; seine\nfreien Stunden verbrachte er mit Falknerei und Fechten. Trotz seiner Begabung\nwirft das Trinity ihn hinaus. Er hat ein Pferderennen besucht und danach von\nder Leitung des College gefordert, man m\u00f6ge den Studenten solche\nFreizeitaktivit\u00e4ten generell erlauben. Darauf kennt die altehrw\u00fcrdige Hochschule\nnur eine Antwort: Relegation. Burton verl\u00e4sst Oxford \u2013 quer durchs Blumenbeet.\nDer geschasste Student lenkt sein Gespann mitten durch die akkurat gepflegte\nBotanik.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Ziel ist nun das Milit\u00e4r: 1842 tritt er als Offizier in das 18.\nRegiment der Bombay Native Infantry der britischen Ostindienkompanie ein. Hier\nist das Sprachgenie als Spion im Auftrag Ihrer Majest\u00e4t t\u00e4tig, lernt nicht nur,\nmilit\u00e4rischen Drill und Entbehrungen zu ertragen, sondern auch weitere fremde\nSprachen. 1849 lie\u00df er sich beurlauben, kehrte nach Europa zur\u00fcck und lebte\ndann l\u00e4ngere Zeit in \u00c4gypten, wo die Idee entstand, die Quellen des Nils zu\nsuchen. Im Herbst 1852 bietet er der Royal Geographic Society seine Dienste an.\nEr will, wie er es ausdr\u00fcckt, \u201eden gewaltigen wei\u00dfen Fleck, der in unseren\nKartenwerken noch immer die \u00f6stlichen und zentralen Regionen von Arabien ziert,\naustilgen\u201c. Doch zuvor tut er etwas, das normalerweise seinen sicheren Tod als\n\u201eGiaur\u201c, als Ungl\u00e4ubiger bedeutet: er mischt sich unter die Wallfahrer nach\nMekka.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201emit\neinem befriedigenden Grunzen\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Angetrieben von einem unstillbaren Erlebnishunger und extremem Wissensdurst bereitet der exzentrische Brite das waghalsige Unternehmen akribisch vor. Neben seinem ph\u00e4nomenalen Sprachtalent besitzt er die Gabe und den Willen, sich auf fremde Kulturen bis zur Selbstaufgabe einzulassen \u2013 obwohl er sich im viktorianischen England an starren Ordnungen st\u00f6\u00dft. Damit unterscheidet er sich fundamental von vielen anderen Entdeckungsreisenden des 19. Jahrhunderts, die den Einheimischen mit kulturellem Hochmut begegnen. Er arbeitet sich intensiv in die orientalischen Sitten ein und studiert selbst die Art und Weise eines Arabers, ein Glas Wasser zu trinken: \u201eEr ergriff den Trinkbecher, als w\u00e4re es die Kehle eines Feindes, und beendete den Vorgang mit einem befriedigenden Grunzen\u201c, beschreibt es Burton. Am Ende beschlie\u00dft er, in die Rolle eines wandernden afghanischen Derwischs namens Abdallah Chan zu schl\u00fcpfen. Regelm\u00e4\u00dfiges Einreiben mit Nussbaum\u00f6l verleiht seiner Haut einen dunklen Teint. Um seine Metamorphose perfekt zu machen, l\u00e4sst sich Burton auch noch beschneiden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/2091-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5224\"\/><figcaption>Aktuelles H\u00f6rbuch. Quelle: https:\/\/www.hugendubel.de\/de\/hoerbuch_download\/richard_francis_burton-pilgerfahrt_nach_medina_und_mekka-6950969-produkt-details.html<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Unternehmen gl\u00fcckt, am 26. September 1853 schifft er sich auf einem\nbritischen Segler in Dschidda, erlebniserf\u00fcllt und bis hierhin unerkannt,\nwieder nach Sues ein. Sein wagemutiger Alleingang macht Burton in der\nenglischen Heimat mit einem Schlag ber\u00fchmt. Hat ihn sein Umfeld bis dahin vor\nallem als Exzentriker wahrgenommen, so wird er jetzt zum bewunderten Helden.\nDass er in seinem Haus mit Affen zusammenlebt, von denen er einen als sein \u201eWeib\u201c\nbezeichnet, steigert nur noch die Neugier auf den verwegenen Weltenbummler.\nEnde 1853 ver\u00f6ffentlicht Burton den Reisebericht \u201eMeine Pilgerfahrt nach Medina\nund Mekka\u201c mit einer detaillierten Beschreibung der Stadt und des Haddsch. Nun\nkennt ihn ganz Europa. Die deutsche \u00dcbersetzung erschien allerdings erst 1930\nbei Ullstein in Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Welterkunden hat er noch lange nicht genug. Zun\u00e4chst traf er 1854 in\nAden mit John Hanning Speke zusammen, einem Bruder im Geiste und Urheber der\nHamitentheorie, die allen kulturellen Fortschritt Afrikas dem Einfluss\nhellh\u00e4utiger, aus dem Norden kommender \u201eHamiten\u201c zuschrieb und die \u201enegroide\u201c\nBev\u00f6lkerung Afrikas f\u00fcr kaum kulturf\u00e4hig hielt. Gemeinsam reisten sie zun\u00e4chst nach\nSomalia und starteten 1857 eine Expedition nach Ostafrika, um endlich die\nQuellen des Nils zu finden. In der Zeit der Vorbereitung infizierte sich Burton\nmit Malaria. Von Sansibar aus marschierten sie zuerst nach Tabora und\nentdeckten am 13. Februar 1858 den Tanganjikasee, den Burton f\u00fcr die Quelle des\nNils hielt. Am 9. Juli trennten sie sich. Speke entdeckte zun\u00e4chst am 3. August\nden Viktoriasee, den er wiederum als Quellsee des Nils ansah. Als Burton im\nFr\u00fchjahr 1859 wieder in London eintraf, hatte der eher angekommene Speke dort\nbereits seine Theorien ver\u00f6ffentlicht und war mit einer neuen Expedition\nbeauftragt worden. Beide waren seitdem erbitterte Feinde.<\/p>\n\n\n\n<p>1861 gelang Burton in einer neuen Expedition gemeinsam mit dem deutschen\nBotaniker Gustav Mann die Erstbesteigung des Kamerunbergs (4095 Meter). Er\nerforschte das Nigerdelta und Dahomey. Nach seiner R\u00fcckkehr im August 1864\nkritisierte er erneut Spekes Theorien von der Nilquelle. Am 15. September 1864\nsollte es deshalb eine Anh\u00f6rung vor der British Association for the Advancement\nof Science in Bath geben. Allerdings starb Speke am Tag zuvor bei einem\nJagdunfall. Bis heute ist nicht gekl\u00e4rt, ob er Selbstmord beging. Burton\nbereiste weiter die Welt, gr\u00fcndete die Anthropological Society of London,\nbesch\u00e4ftigte sich unter anderem mit Astrokartographie und verfasste eine Reihe\nvon B\u00fcchern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eDem\nStarken ist jeder Ort Heimat\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ebenfalls 1861 hatte Burton Isabel Arundel geheiratet, die aus einem sehr konservativen Haus der oberen Gesellschaft stammte und ihn gegen den Willen ihrer Eltern ehelichte. Mithilfe ihrer guten Kontakte vermittelte sie ihm immer wieder Anstellungen an britischen Konsulaten, so in Fernando Poo (1861\u20131865) und Santos (1865\u20131869). Anschlie\u00dfend \u00fcbernahm sie heimlich, um ihrem Mann das Reisen zu erm\u00f6glichen, dessen Aufgaben. Sie redigierte seine B\u00fccher und Texte und sorgte f\u00fcr deren Publikation. Neben ihrer Rolle als aufopfernde viktorianische Ehefrau reiste sie auch autonom und gemeinsam mit ihrem Mann. Unter anderem erkundete sie den brasilianischen Amazonas, Arabien und Indien. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"571\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Download-1024x571.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5225\"\/><figcaption>Isabel Arundel. Quelle: https:\/\/www.npg.org.uk\/collections\/search\/portrait\/mw64041\/Isabel-ne-Arundel-Lady-Burton<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Von 1869 bis 1871 lebten beide, er wiederum als Konsul, in Damaskus, von wo aus Isabell oft wochenlang und in arabischer M\u00e4nnerkleidung in die W\u00fcste ausritt. Als ihr bedeutendstes Werk wird die Biographie ihres Mannes gelten. Burtons letzte Station als Konsul war seit 1871 Triest, wo der 1886 von Queen Victoria zum Ritter geschlagene letztlich an den Folgen eines Herzinfarkts starb. Isabel \u00fcberredete einen Priester, Burton die Sterbesakramente zu erteilen, obwohl er nicht der katholischen Kirche angeh\u00f6rte, was ihr sp\u00e4ter einige Freunde Burtons zum Vorwurf machten. Burton liegt unter einem marmornen, arabisch nachempfundenen Beduinenzelt mit Glasfenster an einer Seite auf dem katholischen Friedhof von Mortlake im s\u00fcdwestlichen Teil von London begraben, seine Frau folgte ihm sechs Jahre sp\u00e4ter nach.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"310\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/2091-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5226\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/2091-2.jpg 310w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/2091-2-186x300.jpg 186w\" sizes=\"(max-width: 310px) 100vw, 310px\" \/><figcaption>Farmers Opus. Quelle: https:\/\/www.zvab.com\/servlet\/BookDetailsPL?bi=20691774590&amp;searchurl=an%3Dfarmer%26hl%3Don%26sortby%3D20%26tn%3Ddie%2Bflusswelt%2Bder%2Bzeit&amp;cm_sp=snippet-<em>-srp1-<\/em>-image2#&amp;gid=1&amp;pid=1<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Seine Person und sein Leben sind vielfach adaptiert worden: In \u201eIndiana Jones\u201c steckt ebenso ein St\u00fcck Burton wie im \u201eAllan Quatermain\u201c von Henry Rider Haggard. In der f\u00fcnfb\u00e4ndigen Science-Fiction-Romanreihe \u201eFlusswelt der Zeit\u201c von Philip Jos\u00e9 Farmer spielt Burton eine Hauptrolle &#8211; er ist der auf der Suche nach den Quellen des gr\u00f6\u00dften Flusses aller Zeiten. Bob Rafelsons Film \u201eLand der schwarzen Sonne\u201c (1990) beschreibt die Expedition Burtons mit Speke auf der Suche nach der Quelle des Nils. Sein gr\u00f6\u00dfter Fan aber ist der bulgarischst\u00e4mmige Autor Ilija Trojanow. Der Roman \u201eDer Weltensammler\u201c, immerhin Finalist f\u00fcr den deutschen Buchpreis 2006, zeichnet drei Stationen von Burtons Biographie \u2013 Indien, Arabien und Ostafrika \u2013 \u00fcber 16 Jahre hinweg nach. Die Collage \u201eNomade auf vier Kontinenten\u201c (2007) fasst Trojanows Recherchen auf den Spuren des Weltensammlers mit Originaltexten von Burton zusammen, dem das Lebensmotto \u201eOmne Solum Forte Patria\u201c (Dem Starken ist jeder Ort Heimat) nachgesagt wird. Er gilt noch heute als eine der schillerndsten Gestalten Englands des neunzehnten Jahrhunderts.<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D5221&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltenbummler, Sprachgenie, Entdecker, \u00dcbersetzer \u2013 und erster Mensch, der Mekka als Nichtmuslim w\u00e4hrend des Haddsch betrat: Richard Francis Burton. 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