{"id":5537,"date":"2021-02-09T06:11:32","date_gmt":"2021-02-09T05:11:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5537"},"modified":"2021-01-26T16:12:02","modified_gmt":"2021-01-26T15:12:02","slug":"ihr-heinz-der-quermann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5537","title":{"rendered":"\u201eIhr Heinz der Quermann\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Seine Kultshow \u201eZwischen Fr\u00fchst\u00fcck und G\u00e4nsebraten\u201c geht auf\nseine Frau zur\u00fcck, berichtete Tochter Petra im <em>MDR<\/em>. \u201eDas war am ersten Weihnachtsfeiertag 1956. Meine Mutter\nkochte perfekt, alles duftete herrlich und mein Daddy war zuhause und wuselte\nin der K\u00fcche herum. Er musste ja hier und da mal was naschen. Irgendwann ist\nihr dann der Kragen geplatzt und sie sagte: Mensch, mach Du doch eine Sendung,\nso zwischen Fr\u00fchst\u00fcck und G\u00e4nsebraten. Dann hast Du zu tun und ich habe meine\nK\u00fcche f\u00fcr mich. Das war es\u201c. Die 1957 erstmals ausgestrahlte Matinee, stets\nangek\u00fcndigt als \u201ebunter Weihnachtsteller mit viel Musik und Humor\u201c, war aber\neigentlich eine heimelige TV-Show wie jede andere.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Moderatorin, Schauspielerin und S\u00e4ngerin Margot Ebert\nwar zur Premiere Anfang Drei\u00dfig, er selbst Mitte Drei\u00dfig. Beide begr\u00fc\u00dften ihre\nZuschauer noch, als sie im Rentenalter waren. In den ersten Jahren kam die\nSendung live aus dem Friedrichstadt-Palast, sp\u00e4ter wurde die Weihnachtsstimmung\nvorab hergestellt, etwa im Dresdner Kulturpalast. Doch die harmonische\nEintracht vor der Kamera war gespielt. Die Spekulation \u00fcber das Verh\u00e4ltnis\nzwischen den Gastgebern war fast so beliebt wie ihre Sendung. Tats\u00e4chlich\nf\u00fchlte sich Margot Ebert, die nicht nur moderierte, tanzte und sang, sondern in\nder Show auch ihre eigenen Gedichte vortragen wollte, von ihrem dominanten\nPartner immer st\u00e4rker unterdr\u00fcckt. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch der Gegendruck von au\u00dfen war gro\u00df: Als er in der 20. Ausgabe bekannt gab, dies sei seine letzte, klingelte noch w\u00e4hrend der Sendung das Telefon in der Fernsehzentrale Adlershof: Die SED-Parteispitze, die selbst gern eherne Traditionen zelebrierte, w\u00fcnschte sich dringend eine Fortsetzung. Nat\u00fcrlich auch die Zuschauer. 1984 dann spielte Margot Ebert nicht mehr mit und lie\u00df ihn vorm Tannenbaum allein. Auch diesmal beschworen viele Zuschauer die Moderatorin, so dass sie im folgenden Jahr zur\u00fcckkehrte und beide noch bis 1991 das traditionelle Kommando 20 Minuten vor Show-Ende, so kurz nach halb eins, gaben: \u201eKartoffeln aufsetzen!\u201c Kl\u00f6\u00dfe waren auch gemeint. Und Hunderttausende Familienm\u00fctter taten wie gehei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"735\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Quermann-735x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5540\"\/><figcaption>Quermanns Autogrammkarte. Quelle: https:\/\/i.ebayimg.com\/images\/g\/J2cAAOSwX~heiaYt\/s-l1600.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Redakteur, Regisseur, Conf\u00e9rencier, kurz Entertainer hat\ndaneben zw\u00f6lf Revuen im Friedrichstadtpalast Berlin, 15\nPressefest-Tourneeprogramme, insgesamt rund 2.500 Sendungen in Rundfunk und\nFernsehen der DDR sowie rund 7.500 Veranstaltungen gestaltet. \u201eSchlaf brauchte\nmein Vater nur wenig. Drei bis vier Stunden reichten ihm. Daf\u00fcr konnte er\n\u00fcberall, wo er gerade war, ein Nickerchen halten, notfalls auch kurz vor der\nProbe schr\u00e4g hinter der B\u00fchne\u201c, erinnert sich Petra. Ihren Vater beschreibt sie\nals \u201ewahres Arbeitstier\u201c. Der gro\u00dfe Strippenzieher der DDR-Unterhaltungskunst\nlandete nach der Wende als erster Ossi im Wachsfigurenkabinett des Berliner\nPanoptikums am Kurf\u00fcrstendamm: Heinz Quermann.&nbsp;\nAm 10. Februar 1921 kam er in Hannover als B\u00e4ckersohn zur Welt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>mit Gartenger\u00e4ten\njonglieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Besuch der Volksschule begann er 1936 eine\nB\u00e4ckerlehre und erhielt daneben Violin- und Schauspielunterricht. 1939 legte er\nzusammen mit einem gewissen Theo Lingen die Schauspielpr\u00fcfung ab und hatte\nEngagements an Theatern in Bernburg, Magdeburg und K\u00f6then. Anfang Juli 1945 machte\nihn der sowjetische Stadtkommandant zum Intendant des Theaters in K\u00f6then. Ab\n1947 war er Leiter der Abteilung Unterhaltung beim Mitteldeutschen Rundfunk\nLeipzig, au\u00dferdem Redakteur und Sprecher; und ab 1953 Mitarbeiter des Staatlichen\nRundfunkkomitees in Berlin, Hauptabteilung Unterhaltung. Er entwickelt sich in\nmehreren Sendeformaten zu einem beliebten Conf\u00e9rencier. So war er ab 1953\nModerator der <em>Schlagerlotterie<\/em>, ab\n1955 von <em>Da lacht der B\u00e4r<\/em>, die sp\u00e4ter\nzur ersten DDR-Fernsehshow wurde, ab 1957 des <em>Amiga-Cocktail<\/em> und ab 1958 der <em>Schlagerrevue<\/em>,\nder laut Guinnessbuch mit 36 \u00bc Jahren und 1731 Ausgaben langlebigsten\nRundfunk-Hitparade der Welt. Ab 1962 war er Arbeitsgruppenleiter beim DDR-Fernsehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als sein gr\u00f6\u00dftes Verdienst gilt die Sendung \u201eHerzklopfen kostenlos\u201c, die von 1958 bis 1973 lief. Im Westfernsehen gab es allerdings bereits seit 1953 eine \u00e4hnliche Sendung: Peter Frankenfelds \u201eWer will, der kann. Die gro\u00dfe Talentprobe f\u00fcr jedermann\u201c, von der sich Quermann durchaus inspirieren lie\u00df. Eigentlich hatte er mit seiner neuen Sendung nur ein paar neue Gesichter f\u00fcr das Fernsehpublikum entdecken wollen, doch die Parade der jungen Talente wurde schnell popul\u00e4rer als alle anderen Unterhaltungssendungen des DDR-Fernsehens und bekam alsbald einen der begehrten Sendepl\u00e4tze am Samstagabend. Quermann, der sich in seiner Rolle als leutseliger \u201eTalentevater des Ostens\u201c sehr gefiel, gab in seiner neuen Show Laienk\u00fcnstlern aller Art eine B\u00fchne \u2013 Schlagers\u00e4ngern, Kabarettisten, Rezitatoren, Instrumentalisten und Schauspielern. Hauptsache, sie hatten etwas Unterhaltsames zu bieten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Quermann-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5541\"\/><figcaption>&#8222;Zwischen Fr\u00fchst\u00fcck und G\u00e4nsebraten&#8220; mit Margot Ebert und Heinz Quermann 1991 zum 35. und letzten Mal. Quelle: https:\/\/pics.freiepresse.de\/DYNIMG\/43\/23\/6154323_M650x433.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Und das Publikum fieberte mit, wenn zwei Schlosser\nwaghalsige artistische Nummern boten, ein Siebenj\u00e4hriger Brahms spielte, eine\nKellnerin sich als Kabarettistin versuchte, Soldaten im Chor sangen und Landwirtschaftslehrlinge\nmit Gartenger\u00e4ten jonglierten. Quermann stieg gewisserma\u00dfen zum obersten\nTalentf\u00f6rderer in Sachen Unterhaltung auf. In allen Bezirken und Kreisen der\nDDR suchten hauptamtliche Kulturarbeiter nach geeigneten Kandidaten f\u00fcr seine\nSendung. In den mehr als 1.000 Kulturh\u00e4usern der Republik trafen sie gemeinsam\nmit Vertretern von Jugendorganisationen und der Einheitsgewerkschaft eine\nVorauswahl. Quermann selbst tourte mit seinem Stab rastlos durchs Land und\nsichtete \u2013 nur die Besten sollten schlie\u00dflich eine Chance bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und tats\u00e4chlich entging Quermann in diesen Jahren kaum ein\njunges Talent. Fast alle, die in den 1970er- und 1980er-Jahren zur Prominenz der\nDDR-Unterhaltung geh\u00f6ren sollten, waren von ihm entdeckt worden: Frank Sch\u00f6bel,\nRegina Thoss, Monika Herz, Wolfgang Ziegler oder Dagmar Frederic. Auch Veronika\nFischer hatte ihren ersten Fernsehauftritt in \u201eHerzklopfen kostenlos\u201c. Und\nselbst Punklady Nina Hagen pries im Jahr 2000 den Talentvater Heinz Quermann\nals ihren \u201eEntdecker\u201c. 1973 wurde die Sendung modernisiert und hie\u00df fortan \u201eHeitere\nPremiere\u201c. Quermann moderierte nicht mehr, hielt im Hintergrund aber bis zur\nletzten Sendung 1990 alle F\u00e4den in der Hand \u2013 er schrieb die Drehb\u00fccher und\nbestimmte, wer auf die B\u00fchne durfte. Karel Gott soll er mal im Scherz\nprognostiziert haben: \u201eJunge, du kannst ja richtig singen. Aus dir wird nie ein\nSchlagers\u00e4nger!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eTsch\u00fcss und Winke\nWinke\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einmal im Jahr zeichnete er auf dem Gel\u00e4nde des DDR-Staatszirkus in Hoppegarten die \u201eNacht der Prominenten\u201c auf &#8211; das Pendant zur westdeutschen Show \u201eStars in der Manege\u201c, wo sich Promis in anderen Unterhaltungsgenres mal besser, mal schlechter beweisen sollten. Zu Quermanns gro\u00dfen Coups z\u00e4hlte, die Darsteller der im Osten sehr popul\u00e4ren d\u00e4nischen Klamaukreihe \u201eOlsenbande\u201c daf\u00fcr zu engagieren, allen voran Egon Olsen alias Ove Sprogoe. \u201eMit Geld war das nat\u00fcrlich nicht zu bezahlen\u201c, blickt Petra Quermann zur\u00fcck. Die Mimen w\u00fcnschten sich russischen Kaviar, der auch in D\u00e4nemark unerschwinglich teuer und damals schwer zu bekommen war. Also lie\u00df Quermann seine Kontakte zur DDR-\u201eDelikat\u201c-Kette spielen und lieferte die wertvolle Fracht, 40 D\u00f6schen Malossol-Kaviar, beim d\u00e4nischen K\u00fcnstleragenten im Ostberliner Palast-Hotel ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Quermann-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5542\"\/><figcaption>Quermann auf dem Kongress der Unterhaltungskunst am 1.3.89 in Berlin mit Kurt Hager und DDR-Stars, darunter Michael Hansen, Barbara Kellerbauer, Ines Paulke und Dagmar Frederic. Quelle: https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/0\/07\/Bundesarchiv_Bild_183-1989-0301-031%2C_Berlin%2C_Kongress_der_Unterhaltungskunst.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Seine Lieblingsrolle war aber eher unscheinbar: Die\nDarstellung der \u201eM\u00e4rchenomi\u201c in der Sendung \u201eMit Lutz und Liebe\u201c mit Lutz\nJahoda. Die umgestrickten M\u00e4rchen enthielten so manche Kritik am Ost-Alltag.\nDoch Quermann, in der DDR nie in der Einheitspartei SED, sondern sehr fr\u00fch\nMitglied der liberaldemokratischen LDPD, beherrschte den schwierigen Spagat\nzwischen Unterhaltungskunst und Partei-Lenkung. Andere konnten das nicht so gut\nund wurden knallhart fallengelassen, etwa der Conferencier O.F. Weidling. Nach\ndem Kunstpreis der DDR 1959 erhielt er 1977 den Nationalpreis und 1986 gar den\nVaterl\u00e4ndischen Verdienstorden. <\/p>\n\n\n\n<p>Privat legte der Kreative Wert auf Ruhe, gefiel sich vor und nach dem Dienst dagegen als Schnellfahrer. Noch mit knapp 80 musste er seinen F\u00fchrerschein abgeben, weil er auf einer 80er Strecke mit 122 km\/h geblitzt wurde. Seine Ehe mit der Rundfunksprecherin Ruth Peter, mit der er Tochter Petra bekam und die bereits 1994 starb, verlief unspektakul\u00e4r. Er war Ehrenmitglied der 1. K\u00f6thener Karnevalsgesellschaft. 1996 veranstalteten mehr als 40 seiner \u201eZ\u00f6glinge\u201c aus der Schlager-Szene eine vierst\u00fcndige Gala in der Schwarzenberger Waldb\u00fchne und sangen ein Abschiedsst\u00e4ndchen unter dem Titel \u201eDas gibt&#8217;s nur einmal\u201c. Die Liste der Darsteller war ein \u201eWho&#8217;s who\u201c des DDR-Schlagers. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Quermann-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5543\"\/><figcaption>&#8222;Palim Palim&#8220; mit Hallervorden und Gerhard Wollner. Quelle: https:\/\/www.bz-berlin.de\/data\/uploads\/2015\/09\/142621448_0eb2a0c65a-768&#215;432.jpeg <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>2000 erhielt er die \u201eGoldene Henne\u201c f\u00fcr sein Lebenswerk. Zuletzt hatte Quermann Herzprobleme und litt an Demenz. Der unbestrittene Schlagerpapst, der sich immer mit einem fr\u00f6hlich-v\u00e4terlichen \u201eTsch\u00fcss und Winke Winke \u2013 Ihr Heinz der Quermann\u201c von seinem Publikum verabschiedete, sagte am 14. Oktober 2003 in Berlin endg\u00fcltig Tsch\u00fcss. Vier Jahre sp\u00e4ter erkl\u00e4rte Dieter Hallervorden, er habe mit Heinz Quermann h\u00e4ufiger Sketche und Witze ausgetauscht. Den Sketch \u201eFlasche Pommes Frites\u201c, auch bekannt als \u201ePalim-Palim\u201c, will er ihm f\u00fcr ungef\u00e4hr 500 Westmark abgekauft haben.<\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D5537&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er produzierte das erste sozialistische Casting-Format und moderierte die langlebigste Hitparade der Welt: Heinz Quermann. 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