{"id":5587,"date":"2021-03-04T06:10:54","date_gmt":"2021-03-04T05:10:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5587"},"modified":"2021-03-03T09:11:24","modified_gmt":"2021-03-03T08:11:24","slug":"der-gruene-fuerst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5587","title":{"rendered":"Der \u201egr\u00fcne F\u00fcrst\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Der K\u00f6niglich-Preu\u00dfische Hofkoch Louis Ferdinand Jungius&nbsp; widmete ihm in seinem Kochbuch 1839 ein\ndreischichtiges Sahneeis: Eine Kombination von Schokoladen- und Erdbeer- oder\nHimbeer- mit Vanilleeis, die aufgrund ihres hohen Sahnegehalts nicht\nvollst\u00e4ndig gefriert \u2013 das Halbgefrorene war geboren. 15 Jahre sp\u00e4ter hat\nHeinrich Heine das Vorwort zum zweiten Band seines Werkes <em>Vermischte Schriften \u2013 Lutezia<\/em> betitelt: \u201eZueignungsbrief an Seine\nDurchlaucht den F\u00fcrsten\u201c. Und erst seit 19 Jahren tr\u00e4gt der Asteroid 39571 ebenfalls\nseinen Namen: Hermann Ludwig Heinrich Graf von, sp\u00e4ter F\u00fcrst von\nP\u00fcckler-Muskau, der am 4. Februar 1871 starb.<\/p>\n\n\n\n<p>Er war das erste von f\u00fcnf Kindern des Grafen Ludwig Carl\nHans Erdmann von P\u00fcckler; drei Schwestern und ein sehr fr\u00fch verstorbener Bruder\nfolgten. Bei seiner Geburt am 30. Oktober 1785 auf Schloss Muskau war seine\nMutter Gr\u00e4fin Clementine von Callenberg erst 15 Jahre alt. Das hatte Folgen:\neinerseits behandelte ihn die ungefestigt-jugendliche Frau wie ein Spielzeug,\n\u201eohne selbst zu wissen, warum sie mich bald schlug, bald liebkoste\u201c, wie er\nviel sp\u00e4ter in einem Brief an den Vater schrieb. Zu dieser lebenslangen Suche\nnach der Mutter \u2013 seine Frau, die geschiedene Tochter des preu\u00dfischen\nStaatskanzlers Karl August von Hardenberg, sollte dann neun Jahre \u00e4lter sein \u2013\ngesellte sich eine sexuelle Pr\u00e4ferenz f\u00fcr minderj\u00e4hrige Partnerinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer streng pietistische Erziehung unter anderem bei den Herrnhutern und dem Philanthropinum in Dessau, die seine sp\u00e4tere Abneigung gegen den Protestantismus und seine entschiedene Hinwendung zum Pantheismus begr\u00fcndete, schloss sich ein Studium der Rechte an der Universit\u00e4t Leipzig an. Das brach P\u00fcckler jedoch fr\u00fchzeitig ab und begann eine milit\u00e4rische Laufbahn. Als Oberstleutnant und Generaladjutant des Gro\u00dfherzogs Karl-August von Sachsen-Weimar-Eisenach nahm er an der V\u00f6lkerschlacht bei Leipzig teil, fungierte in den folgenden Feldz\u00fcgen gegen Napoleon als Verbindungsoffizier zum russischen Zaren Alexander I. und wurde danach kurzzeitig als Milit\u00e4rgouverneur von Br\u00fcgge eingesetzt. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"265\" height=\"331\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/H._von_P\u00fcckler-Muskau.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5590\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/H._von_P\u00fcckler-Muskau.jpg 265w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/H._von_P\u00fcckler-Muskau-240x300.jpg 240w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><figcaption>P\u00fcckler. Quelle: Von Moritz Michael Daffinger (1790\u20131849) &#8211; artsalesindex.artinfo.com\/, Bild-PD-alt, https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?curid=8020064<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Da er nach dem Tode des Vaters die Verwaltung Muskaus seinem\nFreund Leopold Schefer \u00fcbergeben hatte, fand er daneben Zeit f\u00fcr ausgedehnte\nReisen \u2013 oft zu Fu\u00df \u2013 in die Provence, nach Italien und 1812 zusammen mit\nSchefer das erste Mal nach England \u2013 und entdeckte seine Berufung als\nLandschaftsgestalter. Nach dem Wiener Kongress 1815 fiel P\u00fccklers Teil der\nLausitz von Sachsen an Preu\u00dfen, womit er nach Sch\u00e4tzungen von Historikern einer\nder f\u00fcnfzehn gr\u00f6\u00dften Landbesitzer im K\u00f6nigreich wurde. Ironie der Geschichte: Heute\nliegen zwei Drittel des Muskauer Parks in Polen. Und zur Gestaltung dieses\nParks rief er im selben Jahr, unterst\u00fctzt durch die PR-Aktion eines\nBallonflugs, die B\u00fcrger von Muskau auf. Er erwarb weitere Grundst\u00fccke zur\nSchaffung eines geschlossenen Parkareals, lie\u00df das Dorf K\u00f6beln umsiedeln und\nlegte los. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hyazinth-Ara als\nGeschenk<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>So lie\u00df er riesige Mengen Mutterboden aus weiter entfernten\nGegenden auf Ochsenkarren heranschaffen, da der sandige Untergrund f\u00fcr den\ngeplanten Bewuchs ungeeignet war. Dar\u00fcber hinaus gelang es ihm erstmals,\nausgewachsene B\u00e4ume zu verpflanzen, und konnte sein ber\u00fchmt gewordenes Konzept\nder \u201eBlickachsen\u201c schon bei der Anlage der Parks zu verwirklichen. Au\u00dferdem\nbeschloss er den freien Zugang f\u00fcr seine Landschaftsg\u00e4rten und weitete diesen\nauf jedermann aus. Neben Muskau und dem Park seines Sterbeorts Branitz sind mit\nseinem Namen in Deutschland verbunden: der \u201eP\u00fccklerschlag\u201c im Park Ettersberg\nbei Weimar, die Herzoglich Sachsen-Meiningische Sommerresidenz Altenstein, der\nPark Babelsberg in Potsdam sowie der Park von Schloss Wilhelmsthal bei\nEisenach.<\/p>\n\n\n\n<p>1817 heiratete er Lucie von Hardenberg, wurde 1822 in den F\u00fcrstenstand erhoben und lie\u00df sich 1826 wieder scheiden, blieb aber dessen ungeachtet lebenslang freundschaftlich mit Lucie verbunden \u2013 der Luciesee im Muskauer Park ist nach ihr benannt. Da er inzwischen verschuldet war, wollte er wiederum nach England reisen, um erneut reich zu heiraten. Zwischen 1825 und 1829 fand er zwar keine Braut, daf\u00fcr mit seinen Reiseberichten literarischen und finanziellen Erfolg in Deutschland, in England und den USA. Der F\u00fcrst beschloss deshalb nach Nordamerika zu reisen, doch wegen eines Duells verpasste er die Schiffsabfahrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"735\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/H._von_P\u00fcckler-Muskau-1-735x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5591\"\/><figcaption>Lucie. Quelle: Von O. Schubert &#8211; P\u00fcckler-Museum, Christian Friedrich, Gemeinfrei, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=44512894<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Stattdessen unternahm er eine Reise \u00fcber Algier nach \u00c4gypten, wo er von Muhammad Ali Pascha als Staatsgast empfangen wurde und f\u00fcr seinen Aufenthalt einen Palast mit Personal erhielt. 1837 kaufte er sich in Kairo auf dem Sklavenmarkt die etwa 12-j\u00e4hrige Machbuba, die ihn auf der weiteren Reise begleitete. Er gelangte \u00fcber die Nilkatarakte bis in den Sudan, wo er seinen Namen an den Pyramiden von Meroe eingravieren lie\u00df, und trat 1838 entkr\u00e4ftet den R\u00fcckweg an. Machbuba lebte nur noch zwei Jahre als seine M\u00e4tresse in Muskau und wurde im Schloss begraben. P\u00fcckler bereiste au\u00dferdem den Nahen Osten, Konstantinopel, wo er erfolglos versuchte, preu\u00dfischer Botschafter zu werden, und Griechenland. Einmal brachte er einen blauen Hyazinth-Ara mit, den er Prinzessin Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach, der sp\u00e4teren Kaiserin, schenkte und der zur gro\u00dfen Best\u00fcrzung der Beschenkten nach wenigen Jahren in den zugigen preu\u00dfischen Schl\u00f6ssern verstarb \u2013 ein Ereignis, welches die Prinzessin in einem tr\u00e4nenreichen Brief dem, wie sie ihn nannte, \u201eGartenzauberer\u201c schilderte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/H._von_P\u00fcckler-Muskau-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5592\"\/><figcaption>Machbuba. Quelle: Von Clemensfranz &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=72782665<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1845 verkaufte er Muskau und zog sich auf sein Erbschloss\nBranitz zur\u00fcck, wo er, stark von Gottfried Semper beeinflusst, sich ebenfalls\nmit Hingabe der Parkgestaltung widmete. Sein pantheistischer Liberalismus im\nSinne der preu\u00dfischen Reformer um den Freiherrn vom Stein und sein\nextravaganter Lebensstil machten ihn im reaktion\u00e4ren Preu\u00dfen der\nBiedermeier-\u00c4ra suspekt. Andererseits beteiligte sich P\u00fcckler im Sinne der\noffiziellen deutschnationalen Linie aktiv an der Germanisierung seiner\n\u00fcberwiegend sorbischen Untertanen und vernachl\u00e4ssigte die Volksbildung in\nseiner Herrschaft. Dem Milit\u00e4r blieb er weiterhin \u00e0 la suite verbunden und\nwurde 1863 zum Generalleutnant ernannt. Als solcher geh\u00f6rte er 1866 zum\nHauptquartier des preu\u00dfischen K\u00f6nigs im Deutsch-\u00d6sterreichischen Krieg, wo der\nzu diesem Zeitpunkt 80-j\u00e4hrige die Schlacht bei K\u00f6niggr\u00e4tz verschlief und\ntrotzdem f\u00fcr seine Teilnahme ausgezeichnet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>staaten\u00fcbergreifende\nWelterbest\u00e4tte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im hohen Alter zum Katholizismus konvertiert, widmete er sich bis zu seinem Tod der Schriftstellerei und war der erste deutsche Autor, der Papier f\u00fcr Durchschl\u00e4ge benutzte. Da eine Ein\u00e4scherung Verstorbener damals aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden verboten war, griff er zu einer provokanten List und verf\u00fcgte, dass sein Herz in Schwefels\u00e4ure aufzul\u00f6sen sei und der K\u00f6rper in \u00c4tznatron, \u00c4tzkali und \u00c4tzkalk gebettet werden solle. So wurde er am 9. Februar 1871 in einer Seepyramide im Parksee des Branitzer Schlossparks beigesetzt. Da er kinderlos war, fielen Schloss und Park nach seinem Tod an seinen Neffen Heinrich von P\u00fcckler, Barverm\u00f6gen und Inventar an seine Nichte und sein literarischer Nachlass an die Schriftstellerin Ludmilla Assing mit der Auflage, die Biographie des Autors zu schreiben und seine ungedruckten Briefwechsel und Tageb\u00fccher zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"679\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/H._von_P\u00fcckler-Muskau-3-1024x679.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5593\"\/><figcaption>Muskauer Park. Quelle: Von Kora27 &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=40107813 <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das B\u00fcrgertum\nerhielt dadurch, dass er als Adeliger Zugang zu den f\u00fchrenden H\u00e4usern Europas\nhatte und seine Leser an diesen Erfahrungen teilhaben lie\u00df, Einblick in die vor\nihnen abgeschirmten Milieus des Adels, von dem er sich als Dandy abhob. Von\neinem \u201escharf\u00e4ugigen Zugriff auf sprechende Situationen\u201c sprechen\nKritiker. Dazu kommen uneinsch\u00fcchterbare Scharfz\u00fcngigkeit zumal auch seinem\neignen Stand gegen\u00fcber, fehlende Pr\u00fcderie und unangestrengte Ironie. P\u00fcckler hatte er einen ausgedehnten Freundes- und\nBekanntenkreis unter K\u00fcnstlern und Schriftstellern und war dar\u00fcber hinaus mit\nzahlreichen exotischen L\u00e4ndern vertraut, die er genau, anz\u00fcglich und sp\u00f6ttisch\nzu schildern wusste.<\/p>\n\n\n\n<p>Von 1930 bis 1945 bestand in Muskau die F\u00fcrst-P\u00fcckler-Gesellschaft, sie wurde 1979 in Berlin erneut gegr\u00fcndet. Als F\u00fcrst-P\u00fcckler-Region haben sich Kommunen und \u00f6ffentlichen Institutionen in den Bundesl\u00e4ndern Sachsen und Brandenburg in der Grenzregion zu Polen zusammengeschlossen, um die gemeinsame \u00d6ffentlichkeitsarbeit und den Kulturtourismus zu f\u00f6rdern. Seit 2004 ist der Muskauer Park das einzige osts\u00e4chsische Welterbe und eine der wenigen staaten\u00fcbergreifenden Welterbest\u00e4tten. 2017 w\u00fcrdigte die Stiftung Preussische Schl\u00f6sser und G\u00e4rten den \u201egr\u00fcnen F\u00fcrsten\u201c mit einer umfassenden Sonderschau in Schloss und Park Babelsberg. <\/p>\n\n\n\n<iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.dr-thomas-hartung.de%2F%3Fp%3D5587&amp;send=true&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=true&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=80\"scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Generalleutnant verschlief er die Schlacht von K\u00f6niggr\u00e4tz, als genialer Landschaftsgestalter erlangte er Weltruhm: F\u00fcrst Hermann von P\u00fcckler-Muskau. Vor 150 Jahren starb er.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5587"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5587"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5587\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5594,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5587\/revisions\/5594"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5587"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5587"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5587"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}