{"id":5610,"date":"2021-04-23T06:51:18","date_gmt":"2021-04-23T05:51:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5610"},"modified":"2021-03-26T08:52:03","modified_gmt":"2021-03-26T07:52:03","slug":"der-grosse-schweiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5610","title":{"rendered":"Der gro\u00dfe Schweiger"},"content":{"rendered":"\n<p>Er hat, anders als etwa Clausewitz oder Baudissin, kein\nsystematisches Lehrgeb\u00e4ude seiner milit\u00e4rischen Auffassungen hinterlassen.\nAufgrund einer Vielzahl unvorhersehbarer Faktoren hielt er einen Feldzug nur\nbis zum Beginn der ersten Feindber\u00fchrung f\u00fcr vorausplanbar. So war Strategie\nf\u00fcr ihn ein \u201eSystem von Aushilfen\u201c, die der Lage entsprechend durch gesunden\nMenschenverstand anzuwenden waren. Die daraus resultierende Handlungsfreiheit\nf\u00fcr die milit\u00e4rischen Unterf\u00fchrer, die er im Rahmen der \u201eAuftragstaktik\u201c gew\u00e4hrte,\nsetzte allerdings ein einheitliches operatives Denken voraus, zu dem er w\u00e4hrend\nseiner langen Dienstzeit im Generalstab seine Offiziere erzogen hatte: Damit habe\ner \u201eeine der besten Traditionen milit\u00e4rischen F\u00fchrungsdenkens in deutschen\nStreitkr\u00e4ften begr\u00fcndet\u201c, befand sein Biograph Heinrich Walle.<\/p>\n\n\n\n<p>Er erkannte sehr fr\u00fch die Wichtigkeit konsequenter Nutzung\ntechnischer Errungenschaften, wirtschaftlicher und industrieller Ressourcen, und\nforderte sie so vehement wie kaum einer seiner Zeitgenossen ein. Au\u00dfer dem\nEinsatz moderner Waffen wie dem Z\u00fcndnadelgewehr waren vor allem Eisenbahn und\nTelegraph die entscheidenden Mittel, mit denen die raschen strategischen\nBewegungen der von ihm erstmals gef\u00fchrten Massenheere \u00fcberhaupt m\u00f6glich\ngeworden waren. Er gilt als erster Feldherr in Europa, der die M\u00f6glichkeiten\ndes neuen Verkehrsmittels Eisenbahn in voller Konsequenz in seine Planungen\neinbezog, indem er zur Kontrolle jeder einzelnen Strecke den Eisenbahnbeamten\nGeneralstabsoffiziere zuordnete: Ein \u201eWegbereiter des industrialisierten\nVolkskrieges\u201c, so Walle. Er habe dessen technisch-wirtschaftliche\nVoraussetzungen in aller Sch\u00e4rfe erkannt und die daf\u00fcr notwendigen\nf\u00fchrungstechnischen Grundlagen geschaffen: Generalfeldmarschall Helmuth Karl\nBernhard Graf von Moltke, der am 24. April 1891 in Berlin starb.<\/p>\n\n\n\n<p>Der dritte Sohn des sp\u00e4teren d\u00e4nischen Generalleutnants Friedrich Philipp Victor von Moltke, der zum mecklenburgischen Uradel z\u00e4hlte, kam am 26. Oktober 1800 in Parchim zur Welt. Da der Vater die von seinem b\u00fcrgerlichen Schwiegervater erworbenen Besitzungen nicht halten konnte, lie\u00df er seine drei \u00e4ltesten S\u00f6hne eine milit\u00e4rische Laufbahn einschlagen. Seine Kindheit soll Helmuth nicht als gl\u00fccklich empfunden haben. Nach dem Besuch von Kadettenanstalt und Kadettenakademie in Kopenhagen wurde er 1819 Leutnant. Schon drei Jahre sp\u00e4ter bewogen ihn die geringen Karriereaussichten in der kleinen d\u00e4nischen Armee, in preu\u00dfische Dienste zu treten. Im ersten Anlauf bestand er die Aufnahmepr\u00fcfung f\u00fcr die Allgemeine Kriegsschule in Berlin, die er von 1823 bis 1826 besuchte. Schon 1833 wurde der vielseitig Interessierte in den Gro\u00dfen Generalstab berufen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"299\" height=\"412\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5612\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke.jpg 299w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke-218x300.jpg 218w\" sizes=\"(max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/><figcaption>Moltke. Quelle: https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke.jpg#\/media\/Datei:Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach zwei Jahren erhielt er Urlaub f\u00fcr eine Bildungsreise in\nden S\u00fcdosten Europas, wurde von 1836 bis 1839 als Instrukteur der osmanischen\nTruppen abkommandiert und bereiste in dieser Zeit Konstantinopel, die\nSchwarzmeerk\u00fcste, das Taurusgebirge und die W\u00fcste von Mesopotamien. 1837\nbegleitete er Sultan Mahmud II. auf dessen Reise in die Donauf\u00fcrstent\u00fcmer und\nplante dort eine Verteidigungslinie gegen die Russen. Nach seinen Pl\u00e4nen wurden\nvier Festungen entlang der Donau erbaut, darunter die Festung Silistra, die nie\nerobert wurde und noch bis 1956 der \u00f6rtlichen bulgarischen Milit\u00e4rakademie\ndiente. 1838 nahm er an einem Feldzug gegen die Kurden teil und beteiligte sich\nam Kampf gegen die \u00e4gyptischen Truppen in Syrien. Dabei wohnte er der\nentscheidenden Niederlage der Osmanen in der Schlacht von Nizip am 24. Juni\n1839 bei und ver\u00f6ffentlichte 1841 unter dem Titel \u201eBriefe \u00fcber Zust\u00e4nde und Begebenheiten\nin der T\u00fcrkei\u201c eine gl\u00e4nzend geschriebene Reise- und Milit\u00e4rchronik, die ihn\nals scharfen und sensiblen Beobachter auswies und zum Bestseller wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Krieg als Glied der\ng\u00f6ttlichen Weltordnung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach seiner R\u00fcckkehr nach Deutschland wurde Moltke als einer\nder wenigen preu\u00dfischen Offiziere mit Kriegserfahrung zum Major bef\u00f6rdert und heiratete\n1842 Mary Burt, eine Stieftochter seiner Schwester Auguste. Durch die Heirat\nwurde sein Neffe Henry gleichzeitig sein Schwager &#8211; er war zeitweise sein Adjutant\nund gab nach dessen Tod den Briefwechsel zwischen Moltke und seiner Frau\nheraus. Helmuth selbst wurde Adjutant des Prinzen Karl Heinrich von Preu\u00dfen\nund, nach einem Intermezzo als Chef des Generalstabs des IV. Armee-Korps, 1855\nAdjutant von Kronprinz Friedrich Wilhelm. Nach Reisen unter anderen nach\nSchottland, England, Russland (zur Kr\u00f6nung Alexanders II.), Paris und Breslau\nwurde er 1857 im Range eines Generalmajors mit der \u201eWahrnehmung der Gesch\u00e4fte\ndes Chefs des Generalstabs der Armee\u201c beauftragt und am 18. September 1858 zum\nGeneralstabschef der preu\u00dfischen Armee ernannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Er erhielt das Recht, dem Feldheer im Namen des K\u00f6nigs direkt und ohne Vermittlung des Kriegsministers Befehle zu erteilen, so dass er milit\u00e4rische Operationen unmittelbar selbst leiten konnte. Dieser gestiegene Einfluss kam in der nach der Deutschen Reichsgr\u00fcndung \u00fcblichen Bezeichnung Gro\u00dfer Generalstab zum Ausdruck. Helmuth galt als genialer Stratege und war in leitender Verantwortung ma\u00dfgeblich an der Ausarbeitung der Pl\u00e4ne f\u00fcr den Deutsch-D\u00e4nischen Krieg (1864), den Preu\u00dfisch-Deutschen Krieg von 1866 gegen die Truppen des Deutschen Bundes und den Deutsch-Franz\u00f6sischen Krieg (1870\/1871) beteiligt. Die entscheidende Schlacht bei K\u00f6niggr\u00e4tz gegen \u00d6sterreich f\u00fchrte Moltke pers\u00f6nlich \u2013 auf einem Gel\u00e4nde von etwa zehn Kilometern Breite und f\u00fcnf Kilometern Tiefe bek\u00e4mpften sich hier \u00fcber 400.000 Soldaten. Durch den Sieg wurde Preu\u00dfen F\u00fchrungsmacht in Deutschland, und Kanzler Bismarck setzte damit die kleindeutsche L\u00f6sung durch. Zuvor bereits mit dem erblichen Titel eines Grafen belohnt, erreichte Moltke mit der Ernennung zum Generalfeldmarschall am 16.6.1871 den Gipfel seiner milit\u00e4rischen Laufbahn. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5613\"\/><figcaption>Schlachtpanorama. Quelle: Von Christian Sell &#8211; http:\/\/www.preussen-chronik.de\/_\/bild_jsp\/key=bild_658.html, Gemeinfrei, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=39903118<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1867 hatte er in Schlesien das Gut Kreisau als Alterssitz\nerworben und dort f\u00fcr seine Frau, die ein Jahr sp\u00e4ter kinderlos gerade 42j\u00e4hrig\nstarb, ein Mausoleum gebaut, das bis heute existiert. Im selben Jahr wurde er\nMitglied der Konservativen Partei und sa\u00df im Norddeutschen bzw. Deutschen\nReichstag. Er galt mit Bismarck und Kriegsminister von Roon als Schmied der\nReichseinigung von 1871 &#8211; Bismarck aus politischer, Moltke aus milit\u00e4rischer\nSicht. F\u00fcr ihn war Krieg im idealen Sinne ein Glied der g\u00f6ttlichen Weltordnung\nwie Unwetter, Not oder Krankheit, der ewige Friede in diesem Sinne nur \u201eein\nTraum und nicht einmal ein sch\u00f6ner\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>In Weiterentwicklung Clausewitz\u2018scher Ideen stellte er fest: \u201eDer Krieg hat zum Zweck, die Politik der Regierung mit den Waffen durchzuf\u00fchren\u201c, und betonte die Eigengesetzlichkeit des Krieges, dem sich w\u00e4hrend seiner Dauer alles unterzuordnen habe. Dadurch geriet er 1866 und vor allem 1870\/71 in Konflikt mit Bismarck, dem sein rein milit\u00e4risch gefasster Strategiebegriff zu eng erschien. In tiefer Loyalit\u00e4t zu seinem Monarchen, der ihm auf diesem Wege voranging, beugte er sich aber Bismarcks \u00fcberlegenem politischen Verstand und seinem eisernen Durchsetzungswillen. Die Denkweise Moltkes spielte allerdings eine Rolle beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs, als sein Neffe Helmut Johannes von Moltke an der Spitze der Milit\u00e4rf\u00fchrung stand.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke-2-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5614\"\/><figcaption>Schloss Kreisau. Quelle: Von Robert Friebe: Mitglied Robert96 &#8211; Robert Friebe\u00b4s Privatfotos, Copyrighted free use, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=33516875<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ab 1872 war Helmuth auch Mitglied des Preu\u00dfischen\nHerrenhauses, 1881 wurde er Alterspr\u00e4sident des Reichstags. Tonaufnahmen\nMoltkes \u2013 angefertigt im Oktober 1889 \u2013 sind die wahrscheinlich einzigen bis\nheute \u00fcberlieferten Aufnahmen eines im 18. Jahrhundert geborenen Menschen. Wiederholte\nGesuche um Verabschiedung aus dem aktiven Dienst aus Altersgr\u00fcnden lehnte\nKaiser Wilhelm I. stets ab. Wilhelm II. entband ihn am 10.8.1888 auf eigenen\nWunsch unter gleichzeitiger Ernennung zum Pr\u00e4ses der\nLandesverteidigungskommission von seinen Pflichten als Chef des Gro\u00dfen\nGeneralstabes. Noch in seiner letzten Reichstagsrede, die er als fast\n90-J\u00e4hriger am 14. Mai 1890 wenige Monate nach Bismarcks Entlassung hielt,\nwarnte er eindringlich vor einem neuen Krieg in Europa mit den Worten: \u201eMeine\nHerren, es kann ein siebenj\u00e4hriger, es kann ein drei\u00dfigj\u00e4hriger Krieg werden \u2013\nund wehe dem, der zuerst die Lunte in das Pulverfa\u00df schleudert!\u201c <\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eErst w\u00e4gen, dann\nwagen\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gestorben in seiner Berliner Dienstwohnung, wurde er im\nMausoleum auf Gut Kreisau beigesetzt. Seine Gebeine gingen am Ende des Zweiten\nWeltkriegs allerdings verloren \u2013 das Gut, inzwischen bewohnt von Helmuth\nUrgro\u00dfneffen James, der 1945 gehenkt wurde, war Zentrum des \u201eKreisauer\nKreises\u201c, der im Gefolge Stauffenbergs in drei gro\u00dfen Tagungen\nGrundsatzerkl\u00e4rungen f\u00fcr eine Neuordnung Deutschlands nach Weltkriegsende\nverfasste. Moltkes bevorzugte Maxime war die Vernichtung des Gegners in einer\nUmfassungsschlacht bei der Vereinigung der getrennt marschierenden Heeresteile.\nUm diese Entwicklung nicht in Sichtweite des Gegners vorzunehmen und diesen\ndadurch zu warnen, dirigierte er getrennt aufmarschierende Streitkr\u00e4fte zur\nselben Zeit gegen die Flanken und die Hauptfront des Feindes. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei zeichnete er sich durch eiserne Gelassenheit aus, gepaart mit pers\u00f6nlicher Bescheidenheit und Wortkargheit, die zu seinem Spitznamen beitrugen. Als junger Hauptmann hatte Hindenburg mit einem Kameraden gewettet, Moltke werde das Hoch an Kaisers Geburtstag in weniger als elf Worten ausbringen, und gewann, denn Moltke erhob sein Glas nur mit den Worten: \u201eMeine Herren, der Kaiser hurra, hurra, hurra!\u201c. Es gibt sogar einen Fernsehkrimi, der mit dem Schweigen des Preu\u00dfen spielt: Der 214. \u201eTatort\u201c. Schimanski wurde darin mit einem Fall konfrontiert, in dem aus dem Hauptverd\u00e4chtigen w\u00e4hrend der Ermittlungen kein Wort herauszubringen ist. Die Presse, so sah es das Drehbuch vor, verpasste ihm daraufhin den Spitznamen \u201eMoltke\u201c, den er auch w\u00e4hrend seiner Haftstrafe behielt, da er weiterhin beharrlich schwieg. \u201eWenn er dann mal etwas von sich gegeben hat, dann meistens etwas in der Art wie \u201aGetrennt marschieren, vereint schlagen\u2018\u201c, erl\u00e4utert J\u00f6rg Kirchhoff, Pressesprecher der Berliner Universit\u00e4t der K\u00fcnste, in der <em>Rheinischen Post<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Helmuth_Karl_Bernhard_von_Moltke-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5615\"\/><figcaption>Dresdner Moltke-Eiche. Quelle: Von DynaMoToR &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=63771693<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie Bismarck war Moltke einer von nur vier Tr\u00e4gern beider\nKlassen des Pour le M\u00e9rite. Die Zahl seiner Auszeichnungen, Ehrenb\u00fcrgerschaften\nund Namenspatenschaften etwa f\u00fcr Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze ist kaum \u00fcberschaubar.\nBereits zu seinen Lebzeiten wurden an seinem 80. Geburtstag in vielen Orten des\nDeutschen Reichs Eichen gepflanzt. Einige davon stehen noch heute, darunter die\nam Leisniger Platz in Dresden. Guinea gab 2012 eine Briefmarke heraus, die\nMoltke und eine preu\u00dfische G 12 zeigen. Die Bundeswehr pflegt seine\n\u201eAuftragstaktik\u201c als eine St\u00e4rke in der F\u00fchrungsstrategie. Laut Walle gilt er \u201ebis\nheute als Inkarnation des an sittliche Ma\u00dfst\u00e4be gebundenen genialen Feldherren\nund vielseitig gebildeten Soldaten, dessen operative Prinzipien und\nF\u00fchrungsgrunds\u00e4tze zu den besten Traditionen deutschen Soldatentums z\u00e4hlen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er geh\u00f6rte zu den erfolgreichsten Feldherren seiner Zeit und f\u00fchrte die preu\u00dfische Armee zum Sieg bei K\u00f6niggr\u00e4tz: Generalfeldmarschall Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke. Vor 130 Jahren starb er.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5610"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5610"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5616,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5610\/revisions\/5616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}