{"id":5789,"date":"2021-07-31T06:45:43","date_gmt":"2021-07-31T05:45:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5789"},"modified":"2021-06-25T13:46:04","modified_gmt":"2021-06-25T12:46:04","slug":"der-mann-der-bismarck-besiegte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=5789","title":{"rendered":"Der Mann, der Bismarck besiegte"},"content":{"rendered":"\n<p>Wohl f\u00fcr eine \u201eProfessorenidee\u201c hielt Bismarck die\nVorstellung, dass in einem geeinten Land mit einer modernen Verwaltung und\neiner aufbl\u00fchenden Industrie und Medienlandschaft auch die Rechtschreibung\ngenormt werden m\u00fcsse. Zwar war um 1800 die Vereinheitlichung der deutschen\nRechtschreibung schon recht weit gediehen: Goethe und Schiller richteten sich\nnach Johann Christoph Adelungs W\u00f6rterbuch (1774\u20131786), k\u00f6nnte man etwas\nvereinfacht sagen. Und dieser erste wissenschaftlich vorgehende W\u00f6rterbuchautor\norientierte sich an der Rechtschreibung von Martin Luthers Mei\u00dfner\nKanzleis\u00e4chsisch, die seit drei Jahrhunderten vor allem die Drucker nach und\nnach immer klarer geregelt hatten. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das \u00e4nderte sich im Zuge der fr\u00fchb\u00fcrgerlichen Revolution ausgerechnet\ndurch Jakob Grimm, der, getrieben von der romantischen Idee, dass im\nMittelalter alles besser gewesen sei, die Rechtschreibung der Gegenwart durch\ndie Wiedereinf\u00fchrung mittelhochdeutscher Schreibgewohnheiten reformieren wollte:\nSo schlug er radikale Kleinschreibung und die Ersetzung von \u00df durch sz vor. Der\nMedi\u00e4vist Karl Weinhold forderte gar, man sollte k\u00fcnftig leffel statt L\u00f6ffel\nschreiben, weil sich das unhistorische \u00f6 nur durch fehlerhafte Aussprache seit\ndem Mittelhochdeutschen eingeschlichen habe. Die Anh\u00e4nger Grimms und Weinholds\nwurden deshalb von ihren Gegnern als \u201eleffel-Fraktion\u201c verspottet.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Gegner nannten sich \u201efi-Partei\u201c. Als Vertreter des phonetischen Prinzips \u201eSchreibe, wie du sprichst\u201c wollten sie die Buchstaben f, v und ph durch ein einheitliches f ersetzen und das Dehnungs-h weitgehend abschaffen &#8211; dann h\u00e4tte man nicht mehr \u201eVieh\u201c, sondern \u201efi\u201c geschrieben. Aber leichter gesagt als getan, denn man hatte nur lateinische Buchstaben, und f\u00fcr einige Laute der deutschen Sprache gab es keine Zeichen. Zum Beispiel f\u00fcr das \u201ech\u201c wie in \u201eBecher\u201c oder das \u201esch\u201c wie in \u201eSchwer\u201c. Zeichenkombinationen mussten helfen. Beide Lager trafen auf der Berliner \u201eOrthograpischen Konferenz\u201c 1876 aufeinander: Der preu\u00dfische Kultusminister nahm die reichsweit einheitliche, verbindliche Regelung der Rechtschreibung in die Hand, nachdem als erstes Land Hannover im Jahr 1855 verbindliche Regeln f\u00fcr die Schulorthografie aufgestellt und W\u00fcrttemberg nachgezogen hatte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"333\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Duden.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5791\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Duden.jpg 333w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Duden-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 333px) 100vw, 333px\" \/><figcaption>Konrad Duden. Quelle: Von unknown \/ \u043d\u0435\u0438\u0437\u0432\u0435\u0441\u0442\u0435\u043d &#8211; here \/ \u0437\u0434\u0435\u0441\u044c, Gemeinfrei, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=16045787<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf der Konferenz setzten sich mit demokratischer Mehrheit die\n\u201efi\u201c-Phonetiker durch. Bismarck tobte, verbot die neue Rechtschreibung in\nPreu\u00dfen und drohte, \u201ejeden Diplomaten in eine Ordnungsstrafe zu nehmen, welcher\nsich derselben bediene\u201c. Der Abgeordnete Lucius notierte, was der Reichskanzler\ndachte: \u201eMan mute den Menschen zu, sich an neue Ma\u00dfe, Gewichte und M\u00fcnzen zu\ngew\u00f6hnen, verwirre alle gewohnten Begriffe, und nun wolle man auch noch eine\nSprachkonfusion einf\u00fchren. Das sei unertr\u00e4glich.\u201c Einen Monat sp\u00e4ter erkl\u00e4rte\nKultusminister Falk die Konferenz f\u00fcr gescheitert. Den Zug zur\nEinheitsschreibung konnte Bismarck damit aber nur entschleunigen, nicht\naufhalten. Denn ein Vertreter der \u201efi-Fraktion\u201c nahm die schon existierenden\nRegelb\u00fccher, verglich sie, ermittelte die h\u00e4ufigsten Schreibweisen, von denen\nman annehmen konnte, sie w\u00fcrden sich mittelfristig durchsetzen, und legte das\nResultat vier Jahre sp\u00e4ter vor: Konrad Duden, der am 1. August vor 110 Jahren in\nSonnenberg starb.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beurteilung nach Sprachtradition\ndes Lehrers<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er war am 3. Januar 1829 als zweiter Sohn eines Gutsbesitzers,\nBranntweinbrenners und Eisenbahnbeamten auf Gut Bossigt in Lackhausen bei Wesel\nam Niederrhein geboren worden. 1833 zog seine Familie in die Altstadt von\nWesel, wo er 1846 sein Abitur ablegte. Danach studierte er vier Semester\nGeschichte, Germanistik und Philologie in Bonn, wo er der Studentenverbindung\nGermania beitrat. Im Revolutionsjahr 1848 beteiligte sich Duden an den\nDemonstrationen der Burschenschaften, brach das Studium aus finanziellen\nGr\u00fcnden ab und nahm eine Stelle als Hauslehrer in Frankfurt an, um seinen\nLebensunterhalt zu finanzieren. Bis 1854 war er bei der Familie des Senators\nEduard Franz Souchay besch\u00e4ftigt und unternahm ausgedehnte Studienreisen nach\nEngland und in die Schweiz.<\/p>\n\n\n\n<p>1854 holte er mit besonderer Genehmigung das Staatsexamen an der Universit\u00e4t Bonn nach und promovierte im gleichen Jahr \u201ein absentia\u201c, also mit schriftlich eingereichter Arbeit und ohne m\u00fcndliche Pr\u00fcfung, in Marburg. Die an die Promotion anschlie\u00dfende Referendarzeit in Soest bricht Duden vorzeitig ab und nimmt eine Hauslehrerstelle in Genua an. Hier lernt er Adelinde Jakob kennen, die Tochter des deutschen Konsuls, die er 1861 heiraten und mit ihr sechs Kinder bekommen wird. Zwei Jahre zuvor war er nach Deutschland zur\u00fcckgekehrt und hatte eine Stelle als Prorektor an einem Soester Gymnasium angenommen. Nach zehn Jahren wechselt er 1869 als Gymnasialdirektor ins th\u00fcringische Schleiz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"767\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Duden-1-1024x767.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5792\"\/><figcaption>Geburtsort Gut Bossigt. Quelle: Von Stahlkocher &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=1905458<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Hier stellt er 1871 erstmals Regeln zur Rechtschreibung nach\ndem phonetischen Prinzip zusammen. Denn in Schleiz trafen fr\u00e4nkische, th\u00fcringische\nund s\u00e4chsische Dialekte zusammen, so dass die Beurteilung der Orthographie\neines Sch\u00fclers davon abhing, aus welcher Sprachtradition der jeweilige Lehrer\nkam: was bei dem einen richtig war, strich der andere als Fehler an. Durch sein\nStandardwerk hatte Duden insbesondere bildungsfernen Schichten das Lesen und\nSchreiben erleichtern wollen. Diese Schrift, zum Gebrauch in seinem Gymnasium\nbestimmt, war bald in Fachkreisen sehr bekannt und wurde 1872 erweitert zur Abhandlung\n\u201eDie deutsche Rechtschreibung. Abhandlungen, Regeln und W\u00f6rterverzeichnis mit\netymologischen Angaben\u201c \u2013 dieser sog. \u201eSchleizer Duden\u201c war die Grundlage\nseiner Einladung zur Berliner Konferenz. Im Konferenzjahr wechselte er als\nDirektor des K\u00f6niglichen Gymnasiums nach Hersfeld, wo er bis 1905 wirkte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eschnelle und sichere\nL\u00f6sung\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als er dann am 7. Juli 1880 sein \u201eOrthographisches\nW\u00f6rterbuch\u201c vorlegte, hatte er auf 187 Seiten etwa 27.000 W\u00f6rter gesammelt, die\ner in den Regelb\u00fcchern vor allem aus Bayern, Preu\u00dfen, \u00d6sterreich und sogar Kleinstaaten\nwie Mecklenburg-Strelitz fand.&nbsp; Es ist\ndie Urform des heute l\u00e4ngst nach seinem Begr\u00fcnder einfach nur <em>Duden<\/em> genannten Nachschlagewerks, das\ngerade in der 28. Auflage erschienen ist. Bevorzugt entschied sich Duden f\u00fcr\ndie Varianten des amtlichen Preu\u00dfischen Regelbuchs, das sein Gesinnungsgenosse\nWilhelm Wilmanns kurz zuvor im Auftrag des neuen preu\u00dfischen Bildungsministers\nRobert Viktor von Puttkamer verfasst hatte \u2013 immer noch gegen Bismarcks Willen.\n<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anzeige im \u201eB\u00f6rsenblatt\u201c versprach jedermann f\u00fcr eine Mark ein \u201eNachschlagebuch, das ihnen in jedem Zweifel schnelle und sichere L\u00f6sung bringt\u201c. Weil es sich an der Praxis der Schreibenden orientierte, entwickelte es sich bald zum Bestseller. Schulen, Setzer, Drucker und Korrektoren richteten sich nach ihm, und Konrad Duden erreichte, was die erste staatliche Konferenz vergeblich angestrebt hatte: die Einheitsschreibung im gesamten deutschen Sprachraum. Im Vorwort schrieb er: \u201eDem Wunsche, diese Orthographie in ganz Deutschland und demn\u00e4chst, soweit die deutsche Zunge klingt, zum Siege gelangen zu sehen, bringt der Verfasser gern seine besonderen, die Rechtschreibung betreffenden W\u00fcnsche zum Opfer.\u201c Das Opfer lohnte sich. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"703\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Duden-2-703x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5793\"\/><figcaption>Dritte Auflage 1887. Quelle: Von Merker Berlin &#8211; Eigenes Buch, eigener Scan (own book, own scan), Gemeinfrei, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5313341<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>&nbsp;Ab 1880 wurde der\nDuden vom Bibliographischen Institut herausgegeben, das zun\u00e4chst in Leipzig\nangesiedelt war und heute seinen Sitz in Mannheim hat. 1892 \u00fcbernahm auch die\nSchweiz seine Schreibweisen, sp\u00e4ter \u00d6sterreich-Ungarn. Die zweite\n\u201eOrthographische Konferenz\u201c in Berlin 1901 legte dann zu gro\u00dfen Teilen nur noch\namtlich fest, was dank Dudens Bestrebungen l\u00e4ngst \u00fcberall praktizierte\nRechtschreibung war. Am Rande bleibt die Anekdote, dass Kaiser Wilhelm II.\ndarauf bestand, dass bei der Eliminierung des Buchstabens \u201eh\u201c aus W\u00f6rtern wie\n\u201eNoth\u201c oder \u201eTh\u00fcr\u201c der \u201eThron\u201c unangetastet blieb \u2013 bis heute. 1955 wurden die\nRegeln durch die Kultusministerkonferenz als verbindlich best\u00e4tigt und\nbehielten ihre G\u00fcltigkeit bis zur neuen Rechtschreibreform, die zum 1. August\n1998 in Kraft trat und nach Ansicht vieler Experten eine Verschlimmbesserung\nwar. Deshalb hat der Rat f\u00fcr Rechtschreibung 2010 eine Reformulierung des\namtlichen Regelwerks beschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Duden publizierte noch mehrere B\u00fccher, darunter die \u201eEtymologie\nder neuhochdeutschen Sprache\u201c (1893) und zog sich 1905 nach Sonnenberg bei\nWiesbaden zur\u00fcck, wo er auch starb. Nach ihm sind sowohl der Konrad-Duden-Preis\nf\u00fcr Germanisten als auch der Konrad-Duden-Journalistenpreis benannt. Die\naktuelle 28. Auflage umfasst fast 1.300 Seiten und nahezu 150.000 Stichw\u00f6rter &#8211;\nso viele wie noch nie, mehr als f\u00fcnf Mal so viele wie die Erstausgabe. Der\nwaren W\u00f6rter wie Social Distancing, Abwrackpr\u00e4mie, Selfie, fremdsch\u00e4men oder\ntindern einfach noch fremd. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eabenteuerliche\nKreationen\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ebenso fremd d\u00fcrfte Duden heute sein, was unter dem Label der \u201eGeschlechtergerechtigkeit\u201c mit der Sprache \u2013 und seinem Standardwerk \u2013 geschieht. Denn die Redaktion des Duden gibt f\u00fcr eine geschlechtergerechte Sprache traditionelle Wortbedeutungen auf: Sie \u201egendert\u201c und schafft das generische Maskulinum ab. Erstmals enth\u00e4lt der Rechtschreib-Duden auf drei Seiten eine \u00dcbersicht zum Gender-Instrumentarium: Hingewiesen wird auf den zunehmenden Gebrauch des Gendersternchens und anderer Genderzeichen. Wer auf Duden.de \u201eMieter\u201c eingibt, sieht als Wortbedeutung jetzt: \u201em\u00e4nnliche Person, die etwas gemietet hat\u201c. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Duden-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5794\"\/><figcaption>Blick in die vorletzte Auflage. Quelle: https:\/\/media1.faz.net\/ppmedia\/511250772\/1.5173047\/width610x580\/duden-juengste-auflage-bringt-viele-neuerungen.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eDie Festlegung des grammatischen Genus Maskulinum auf das nat\u00fcrliche Geschlecht entspricht nicht der Systematik des Deutschen\u201c, sagt die Sprachwissenschaftlerin Ursula Bredel im <em>DLF<\/em>. \u201eSprachsystematisch f\u00fchrt ein Total-Verzicht auf maskuline Personenbezeichnungen in geschlechtsneutraler Deutung zu L\u00fccken\u201c, befindet ebenda auch die Linguistin Gisela Zifonun. Ihr Kollege Hennig Lobin dagegen erhebt in seinem Buch \u201eSprachkampf\u201c den Vorwurf, dass der Widerstand gegen politisch korrekte Sprache und Genderdeutsch Teil einer \u201eneurechten Agenda\u201c sei und mit der Ablehnung der \u201eGendersprache\u201c etwa durch die AfD \u201eeine traditionelle Vorstellung von Familie und Gesellschaft allgemein\u201c verbunden sei. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Rolle als ma\u00dfgeblicher H\u00fcter der Rechtschreibung hat der Duden seit 25 Jahren verloren. Stattdessen entscheidet der Rat f\u00fcr deutsche Rechtschreibung \u00fcber die Weiterentwicklung der Regeln. Doch sprachpolitisch macht der Duden weiter Druck und hat Einfluss. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Rats, Sabine Krome, bezweifelt, dass \u201eabenteuerliche Kreationen\u201c wie \u201eG\u00e4stin\u201c oder Neubildungen wie \u201eB\u00f6sewichtin\u201c eine relevante Rolle spielen. Der Duden missbrauche seine Deutungs-und Definitionshoheit \u00fcber die deutsche Sprache, meint die Bozener Sprachwissenschaftlerin Ewa Trutkowski, er propagiere eine einseitige Sichtweise. Sprache entwickelt sich aber als nat\u00fcrlicher Prozess aller Sprachverwender und nicht als Spielwiese weniger Sprachvorschreiber. Duden-Nutzer k\u00f6nnten die Variante als Sprachrealit\u00e4t missverstehen \u2013 was sie nicht ist. Der Stuttgarter AfD-Fraktionschef Bernd G\u00f6gel MdL bilanziert: \u201eDer neue Duden ist eine einzige linkspolitisch, genderideologisch und denglisch verzerrte Entt\u00e4uschung, die ihren gro\u00dfen Ahnherrn Konrad Duden im Grab rotieren l\u00e4sst\u201c.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein unscheinbarer Gymnasiallehrer legte 1880 ein W\u00f6rterbuch vor, um die deutsche Rechtschreibung zu vereinheitlichen \u2013 und setzte sich gegen Bismarck durch: Konrad Duden. Vor 110 Jahren starb er.  <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5789"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5789"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5789\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5795,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5789\/revisions\/5795"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5789"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5789"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}