{"id":6028,"date":"2021-12-04T06:32:00","date_gmt":"2021-12-04T05:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=6028"},"modified":"2021-11-30T21:32:47","modified_gmt":"2021-11-30T20:32:47","slug":"der-kuenstler-wissenschaftler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=6028","title":{"rendered":"Der \u201eK\u00fcnstler-Wissenschaftler\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eDiese Materienwellengleichung ist zun\u00e4chst nat\u00fcrlich nur ein Rahmen, in den das Bild erst hineingezeichnet werden muss\u201c, beendete er seinen Vortrag auf der 9. Nobelpreistr\u00e4gertagung in Lindau 1959. \u201eUnd von diesem Bild existiert bisher auch nur ein Teil (&#8230;). Trotzdem kann man schon jetzt sagen, dass das Verhalten der Elementarteilchen zumindest qualitativ in vieler Hinsicht durch die Gleichung richtig beschrieben wird. (&#8230;) Die paar Ergebnisse, die jetzt schon im Detail vorliegen, scheinen mir doch so ermutigend, dass man noch eine Zeitlang diese M\u00f6glichkeit verfolgen sollte.\u201c Doch selbst anderen Koryph\u00e4en war es nach ihrer Ver\u00f6ffentlichung nicht m\u00f6glich, seine Gleichung, seine \u201eWeltformel\u201c zu verstehen: Werner Heisenberg, der am 5. Dezember 1901 in W\u00fcrzburg geboren wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein ehrgeiziger Vater hatte es als Handwerkersohn zum Professor f\u00fcr Griechisch gebracht. W\u00e4hrend seiner M\u00fcnchner Schulzeit entdeckte er die Freude am \u201eSpielen zwischen Mathematik und unmittelbarer Anschauung\u201c. Die Mathematik zur Beschreibung physikalischer Gesetze brachte er sich selbst bei und zeigte fr\u00fch zwei Eigenschaften, die seine gl\u00e4nzende Karriere bestimmen sollten: Ehrgeiz wie sein Vater \u2013 und Begabung. Bereits auf dem Gymnasium war von der \u201espielenden Leichtigkeit\u201c die Rede, mit der Heisenberg \u201etreffliche Leistungen\u201c erzielte. Auch sei er \u201eordentlich selbstbewusst\u201c und wolle immer gl\u00e4nzen. Sp\u00e4ter als Professor trainierte Heisenberg Tischtennis, um auch hier der Beste zu sein \u2013 so wie in der Wissenschaft und im Schachspiel.<\/p>\n\n\n\n<p>In seiner griechischen Schullekt\u00fcre st\u00f6\u00dft Heisenberg auf\u00a0 die Ideen des griechischen Philosophen Platon, nach dem Dreiecke die Basis unserer Welt bildeten. Diese Dreiecke sind selbst keine Materie, aber sie gestalten das uns bekannte Universum, indem sie sich zu verschiedenen Formen zusammenf\u00fcgen: den bekannten platonischen K\u00f6rpern. Er ist irritiert. Doch die Lekt\u00fcre ist auch Schl\u00fcsselerlebnis f\u00fcr seinen weiteren Werdegang &#8211; Heisenberg will das Unbegreifliche der Ideenwelt Platons verstehen und f\u00fcr sich selbst die Frage nach der \u201eWeltformel\u201c kl\u00e4ren; ja kl\u00e4ren, \u201ewas die Welt im Innersten zusammenh\u00e4lt\u201c (Goethes <em>Faust<\/em>): Die Dreiecke werden bei ihm zu Quanten werden. Die Suche nach der tiefsten Quelle allen Verstehens war f\u00fcr ihn der gemeinsame Ursprung von Religion und Wissenschaft. 1918 zum Hilfsdienst eingezogen, \u00fcberlebt er die Spanische Grippe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Domino-10.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Domino-10.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6030\"\/><\/a><figcaption>Heisenberg. Quelle: https:\/\/www.forschung-und-lehre.de\/fileadmin\/user_upload\/Rubriken\/Zeitfragen\/2018\/4-18\/dpa_report_7338617_werner_heisenberg_955mal550.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Obwohl lange Zeit unentschlossen, ob er Musik oder Naturwissenschaften und Mathematik w\u00e4hlen soll, studierte Heisenberg von 1920 bis 1923 an der M\u00fcnchner Universit\u00e4t Physik und promovierte \u00fcber Stabilit\u00e4t und Turbulenz von Fl\u00fcssigkeitsstr\u00f6men. Zwischendurch h\u00f6rte er 1922\/23 in G\u00f6ttingen auch Vorlesungen bei Max Born, wurde 1924 dessen Assistent und habilitierte sich. Im Rigorosum scheiterte Heisenberg beinahe am Mitpr\u00fcfer, dem Experimentalphysiker Wilhelm Wien, der ihm bodenlose Ignoranz in der Experimentalphysik vorwarf. Nur das energische Eingreifen Sommerfelds lie\u00df Heisenberg die Pr\u00fcfung gerade noch bestehen. Bis 1926 war er an der Universit\u00e4t von Kopenhagen bei dem bekannten d\u00e4nischen Physiker Niels Bohr besch\u00e4ftigt und stellte bis 1927 zusammen mit Born und Pascual Jordan die Theorie der Quantenmechanik auf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201ej\u00fcdische Physik\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Grundlage ist seine These, dass die Wirklichkeit keine berechenbare, objektiv existierende Realit\u00e4t und nicht unabh\u00e4ngig von uns sein kann. Wir sind nicht nur ihr Beobachter, sondern ihr Mitsch\u00f6pfer:&nbsp; Die Bahn der Elektronen im Atom entsteht erst dadurch, dass wir sie beobachten. Albert Einstein kann die weltanschaulichen Konsequenzen der Quantenmechanik nie akzeptieren. \u201eExistiert der Mond auch dann, wenn keiner hinsieht?\u201c fragt er polemisch. Und weiter: \u201eWie ist das Ph\u00e4nomen der so genannten Nebelkammer zu erkl\u00e4ren?\u201c. In der Nebelkammer werden die Bahnen von Elementarteilchen sichtbar, \u00e4hnlich wie Kondensstreifen von Flugzeugen am Himmel. Auf diese Frage konzentriert Heisenberg seine Anstrengungen. Was man in der Nebelkammer wirklich beobachtet, sind nicht die Elektronen, sondern einzelne Wassertr\u00f6pfchen, milliardenfach gr\u00f6\u00dfer als ein Elektron.<\/p>\n\n\n\n<p>Die richtige Frage musste also lauten: Kann man in der Quantenmechanik eine Situation darstellen, in der sich ein Elektron ungef\u00e4hr \u2013 das hei\u00dft mit einer gewissen Ungenauigkeit an einem gegebenen Ort befindet und dabei wieder ungef\u00e4hr eine bestimmte Geschwindigkeit besitzt? Von 1927 bis 1941 lehrte Werner Heisenberg als Professor f\u00fcr Physik an der Universit\u00e4t Leipzig \u2013 und macht gleich im Berufungsjahr Furore, in dem er diese Frage vereint: Es ist physikalisch nicht m\u00f6glich, den Ort und den Impuls eines Elektrons mit absoluter Genauigkeit f\u00fcr den gleichen Zeitpunkt zu bestimmen. Je pr\u00e4ziser demnach die Messung der Ortskoordinaten, desto unsch\u00e4rfer die Bestimmung der Impulskomponenten und umgekehrt. Die \u201eheisenbergische Unsch\u00e4rferelation\u201c ist geboren und bedeutet letztendlich: Die Berechenbarkeit der Welt hat prinzipiell un\u00fcberwindbare Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Domino-11.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Domino-11.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6031\"\/><\/a><figcaption>Der junge Heisenberg. Quelle: https:\/\/cosmicity.net\/file\/2016\/06\/04_Werner-Heisenberg.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1928 wurde sein Buch \u201eDie physikalischen Prinzipien der Quantentheorie\u201c publiziert; Reisen in die USA, nach Japan und nach Indien schlossen sich an. 1932 wurde er mit dem Nobelpreis f\u00fcr Physik geehrt. Durch Heisenberg gelang der s\u00e4chsischen Universit\u00e4t der Anschluss an die Zentren der modernen Atomphysik: Kopenhagen, Cambridge und G\u00f6ttingen. Zudem zog der inspirierende Lehrer hochbegabte Studenten an, darunter Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker und den (sp\u00e4teren) \u201eVater der Wasserstoffbombe\u201c Edward Teller. Das NS-Regime verwehrte Heisenberg 1936 ein Engagement an der M\u00fcnchner Universit\u00e4t aufgrund seines Eintretens f\u00fcr Albert Einstein und Lise Meitner.<\/p>\n\n\n\n<p>1937 verliebt er sich in die Buchh\u00e4ndlerin Elisabeth Schumacher und heiratet sie. Aus der Ehe gingen insgesamt sieben Kinder hervor. In dieser Zeit wird seine Physik als \u201ej\u00fcdische Physik\u201c angefeindet, er f\u00fchlt sich politisch und wissenschaftlich isoliert. Dennoch schl\u00e4gt er lukrative Angebote aus den USA aus und bleibt mit seiner jungen Familie in Deutschland. 1941 baut Heisenberg mit seinen Mitarbeitern an der Universit\u00e4t Leipzig die Vorform eines Atomreaktors &#8211; der Weg zum Bau von Atombomben ist vorgezeichnet, die \u201ej\u00fcdische Physik\u201c also doch erfolgreich. Prompt wurde er Leiter des Berliner Kaiser-Wilhelm-Instituts, das sp\u00e4ter in Max-Planck-Institut umbenannt wurde, und lehrte zudem als Professor an der Berliner Universit\u00e4t, wo er am Uranprojekt des Heereswaffenamtes beteiligt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Heisenberg baut keine Bombe, weil die \u201eArbeiten an der Atombewaffnung \u2026 viel zu lange gedauert h\u00e4tten. Ich konnte ganz ehrlich berichten: Im Prinzip kann man schon Atombomben machen, aber alle Verfahren, die wir bisher kennen, sind so ungeheuer kostspielig, dass es Jahre dauern w\u00fcrde und einen ganz enormen technischen Aufwand von Milliarden brauchen w\u00fcrde\u201c. Geforscht wurde in einem Felsenkeller bei Haigerloch in W\u00fcrttemberg. Eilig haben es die Physiker nicht: Wie Bewohner berichten, \u00fcbt Heisenberg lieber an der Kirchenorgel \u00fcber dem Felsenkeller und gibt Konzerte f\u00fcr die Einheimischen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weltformel weitgehend gescheitert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von einem amerikanischen Spezialkommando verhaftet, wird er mit neun weiteren deutschen Wissenschaftlern, darunter Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker und Otto Hahn, auf dem Landsitz Farm Hall in England interniert und erf\u00e4hrt aus dem Radio vom Abwurf einer Atombombe \u00fcber Japan: \u201eIch wollte diese Nachricht zun\u00e4chst nicht glauben. &#8230; Erst am Abend, als der Berichterstatter im Rundfunk den riesigen technischen Aufwand schilderte, der geleistet worden sei, musste ich mich mit der Tatsache abfinden, dass die Fortschritte der Atomphysik, die ich 25 Jahre lang miterlebt hatte, nun den Tod von weit \u00fcber hunderttausend Menschen verursacht hatten.\u201c 1946 wurde er Direktor und Professor des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Physik in G\u00f6ttingen und blieb dort bis zu seiner Emeritierung 1970. Zu seinem Forschungsgebiet z\u00e4hlte unter anderem die Atomspaltung kosmischer Strahlungen im Raum.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Domino-12.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Domino-12.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6032\"\/><\/a><figcaption>W\u00fcrdigung der Post. Quelle: Von Ingo Wulff f\u00fcr das Bundesministerium der Finanzen und die Deutsche Post AG &#8211; Eigenes Werk, Gemeinfrei, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=3189077<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach einer Gastprofessur in Cambridge fungierte er von 1949 bis 1951 als Pr\u00e4sident des Deutschen Forschungsrats und der traditionellen G\u00f6ttinger Akademie der Wissenschaften, h\u00e4lt weitere Gastvortr\u00e4ge in den USA und wurde 1952 Vizepr\u00e4sident des \u201eEurop\u00e4ischen Rats f\u00fcr kernphysikalische Forschung\u201c, aus dem das Forschungszentrum CERN hervorgeht, sowie ein Jahr sp\u00e4ter erster Pr\u00e4sident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung in Bonn-Bad Godesberg. Diese Funktion \u00fcbte er bis 1975 aus. Er stand Konrad Adenauer nahe, setzte sich f\u00fcr eine verst\u00e4rkte Kernforschung und f\u00fcr den Bau von Reaktoren ein, lehnte jedoch gleichzeitig eine milit\u00e4rische Nutzung der Kernenergie ab. 1957 bekannte er sich in der G\u00f6ttinger \u201eErkl\u00e4rung der 18 Atomwissenschaftler\u201c \u00f6ffentlich gegen die Ausstattung der Bundeswehr mit Atomwaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr darauf lehrte er als Professor f\u00fcr Physik an der M\u00fcnchner Universit\u00e4t und leitete zugleich, ebenfalls bis 1970, das dortige Max-Planck-Institut. Heisenberg engagierte sich auch im T\u00fcbinger Memorandum, in dem sich 1961 die Unterzeichner gegen eine atomare Bewaffnung und f\u00fcr die Anerkennung der Oder-Nei\u00dfe-Grenze aussprachen. Als Ende der 1960er Jahre die Studentenbewegung auch sein Institut okkupierte, reagierte Heisenberg empfindlich und zog Vergleiche zu nationalsozialistischen Studentenbewegungen in den 1930er Jahren. F\u00fcr Hans-Peter D\u00fcrr, Heisenbergs Sch\u00fcler und Nachfolger als Direktor des M\u00fcnchner Max-Planck Instituts, war er ein \u201eK\u00fcnstler-Wissenschaftler\u201c: Es spielte Klavier und sicher vom Blatt; es gibt eine Aufnahme von Mozarts d-Moll-Klavierkonzert mit Heisenberg als Pianist in seinem Hause in M\u00fcnchen von 1966.<\/p>\n\n\n\n<p>Er starb am 1. Februar 1976 in M\u00fcnchen, wo er auch begraben ist. Heisenberg war Mitglied in vielen Akademien der Wissenschaften und Ehrendoktor zahlreicher Universit\u00e4ten und Hochschulen. Nach ihm wurde das Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) benannt, das seit 1977 das Heisenberg-Stipendium und seit November 2005 auch die Heisenberg-Professur umfasst. Zahlreichen Schulen und geographische Orte tragen seinen Namen. Damals eine Sensation, gilt seine \u201eWeltformel\u201c, die den Aufbau der Materie im Sinne eines \u201egemeinsames Urfelds\u201c als Grundlage allen Seins beschreiben wollte, heute als weitgehend gescheitert, diente aber als Inspiration f\u00fcr Terry Pratchetts Antwort \u201e42\u201c in <em>Per Anhalter durch die Galaxis<\/em> auf die Frage \u201enach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest\u201c. Experimentell bewiesen ist bis heute nur, dass Materie direkt aus Energie entsteht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Domino-13.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"772\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Domino-13-772x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6033\"\/><\/a><figcaption>Bronzetafel Werner Heisenberg im Foyer des Physikgeb\u00e4udes der Universit\u00e4t Leipzig, Quelle: Von Prof308 &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=72315607<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bis heute nicht vollst\u00e4ndig aufgearbeitet ist seine Reise mit Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker 1941 nach Kopenhagen, um mit seinem v\u00e4terlichen Freund Niels Bohr \u00fcber die Implikationen einer deutschen Atombombe zu sprechen. Das Gespr\u00e4ch wurde von Michael Frayn unter dem Titel <em>Kopenhagen<\/em> (1998) in einem bekannten Theaterst\u00fcck dramatisiert. Bohr verstand Heisenberg offenbar v\u00f6llig falsch, floh \u00fcber Schweden in die USA und rekonstruierte den Los-Alamos-Physikern das Gespr\u00e4ch mit der Skizze einer Bombe, die in Wirklichkeit ein Reaktor war. Heisenbergs fr\u00fcherer Mitarbeiter Edward Teller nahm seinen Doktorvater sp\u00e4ter vehement in Schutz und \u00e4u\u00dferte die Ansicht, dass Heisenberg das Atomwaffenprojekt niemals ernsthaft verfolgt habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Physik-Nobelpreistr\u00e4ger suchte nach der \u201eWeltformel\u201c, entdeckte die atomare Unsch\u00e4rferelation und entwarf die Quantenmechanik: Werner Heisenberg. Vor 120 Jahren wurde er geboren. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6028"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6028"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6028\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6034,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6028\/revisions\/6034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6028"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6028"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6028"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}