{"id":6180,"date":"2022-01-10T07:00:00","date_gmt":"2022-01-10T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=6180"},"modified":"2022-01-30T15:00:40","modified_gmt":"2022-01-30T14:00:40","slug":"ich-schreibe-bestseller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=6180","title":{"rendered":"\u201eIch schreibe Bestseller\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Mit 175 B\u00fcchern, darunter allein 124 Krimis, geh\u00f6rte er zu den produktivsten und erfolgreichsten Autoren seiner Zeit. In 45 Sprachen \u00fcbersetzt, gilt er als Erfinder des modernen Thrillers und Anfang des 20. Jahrhunderts auch als dessen Hauptvertreter. Ein Gast durfte beobachten, wie er 1931 an einem Wochenende einen kompletten Roman diktierte, damit 4000 Pfund auf einen Schlag verdiente &#8211; und sich hinterher f\u00fcr zwei Tage Schlaf zur\u00fcckzog. Die dauerhafte Anstrengung hatte allerdings ihren Preis: Der Autor konsumierte t\u00e4glich rund 80 Zigaretten \u2013 mit Mundst\u00fcck, das wurde sein Markenzeichen \u2013 und 40 Tassen mit stark ges\u00fc\u00dftem Tee. Prompt erlitt er eine Diabetes, die nicht behandelt wurde und an der er am 10. Februar 1932 starb: Richard Horatio Edgar Wallace.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 1. April 1875 als unehelicher Sohn der mittellosen Schauspielerin Polly Richards geboren, adoptierte ihn eine Fischtr\u00e4gerfamilie zus\u00e4tzlich zu ihren zehn Kindern, weil seine Mutter nicht f\u00fcr ihn sorgen konnte. Zum Leidwesen seiner Adoptiveltern brachte der Junge nur wenig Begeisterung f\u00fcr die Schule auf und ging mit zw\u00f6lf Jahren ab. Daf\u00fcr liebte er B\u00fccher &#8211; und das Theater. Um sich den Eintritt leisten zu k\u00f6nnen, arbeitete er zuerst als Zeitungsjunge und schloss sich einer Jungenbande an, mit der er kleinere Diebst\u00e4hle beging. Sp\u00e4ter versuchte er sich dann in allerhand Berufen: Er arbeitete als Druckergehilfe, Botenjunge, in einem Schuhgesch\u00e4ft, in einer Tuchfabrik, als Koch auf einem Schleppnetzfischerboot in Grimsby, als Milchkutscher und als Stra\u00dfenbauer und Bauarbeiter. \u201eArbeit knochenbrechend&#8220;, schrieb er frustriert an seine Familie.<\/p>\n\n\n\n<p>1894 schrieb er sich als 18-J\u00e4hriger zur Armee ein und nahm den Namen Edgar Wallace an; angelehnt an den Schriftsteller Lew Wallace, der 1880 \u201eBen Hur\u201c ver\u00f6ffentlicht hatte. Zwei Jahre sp\u00e4ter wurde er in S\u00fcdafrika stationiert. Seine publizistische Laufbahn begann hier: Er besserte sein Gehalt auf, indem er kurze Texte zu lokalen Ereignissen und Personen f\u00fcr die Presse in Kapstadt schrieb. Zudem schrieb er Gedichte, die vor allem durch die Arbeiten von Rudyard Kipling beeinflusst waren, den er 1898 in Kapstadt traf. Im gleichen Jahr ver\u00f6ffentlichte er ein Sammelwerk seiner Balladen unter dem Titel \u201eThe Mission that Failed\u201c.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-default\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"477\" height=\"732\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6182\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace.jpg 477w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-195x300.jpg 195w\" sizes=\"(max-width: 477px) 100vw, 477px\" \/><\/a><figcaption>Edgar Wallace. Quelle: Von Bundesarchiv, Bild 102-13109 \/ CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=5480868<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Seine Karriere als Journalist begann Edgar Wallace w\u00e4hrend des Zweiten Burenkriegs ab 1899 f\u00fcr die <em>Daily Mail<\/em>. Aufgrund eines Tricks konnte er als erster Korrespondent die Nachricht vom bevorstehenden Friedenschluss nach London senden: Obwohl der Ort der Verhandlungen strikt abgeschirmt war, signalisierte ihm ein ehemaliger Kamerad durch das Zeigen unterschiedlich-farbiger Taschent\u00fccher den Stand der Verhandlungen. Noch in Kapstadt heiratete er die Tochter eines methodistischen Missionars und bekamt eine Tochter, die 1903 mit 10 Monaten an einer Hirnhautentz\u00fcndung starb. Aufgrund dieses Schocks sowie von Schwierigkeiten mit Wallace\u2018 Vorgesetzten kehrte das Paar hoch verschuldet nach London zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Plakate mit der Gr\u00f6\u00dfe einer Wohnzimmerwand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das sich die Familie mit drei weiteren Kindern vergr\u00f6\u00dferte und Wallace einem durchaus gehobenen Lebensstil fr\u00f6nte, reichte das Honorar als Journalist und Sonderberichterstatter nicht aus. Wallace beschloss, sich mit einem Krimi wortw\u00f6rtlich aus den Schulden rauszuschreiben. \u201eHeutzutage sind Religion und Unmoral die einzigen Dinge, durch die man ein Buch verkaufen kann\u201c, schrieb er seiner Frau. Er wusste genau, was er seinen zuk\u00fcnftigen Lesern liefern wollte: \u201eBlut und Verbrechen\u201c. \u201eDie vier Gerechten\u201c lautete der Titel seines ersten Werks von 1905. Mit einem Trick wollte er K\u00e4ufer anlocken: Er setzte Preisgelder von insgesamt 500 Pfund f\u00fcr diejenigen Leser aus, die den kniffligen Fall zu l\u00f6sen vermochten. Wie konnten die M\u00f6rder den britischen Au\u00dfenminister t\u00f6ten, der sich in einem schwer bewachten Raum aufhielt und den niemand betreten hatte?<\/p>\n\n\n\n<p>Wallace bewarb das Buch mit einer gewaltigen Kampagne: \u201eZus\u00e4tzlich zu der Anzeigenwerbung\u201c habe er, so gab er an, \u201etausend riesige Plakate bestellt, die etwa die Gr\u00f6\u00dfe einer Wohnzimmerwand haben\u201c. Der Krimi verkaufte sich tats\u00e4chlich hervorragend. Zu Wallaces Leidwesen hatte er bei seinem Preisausschreiben allerdings vergessen zu erw\u00e4hnen, dass jeder Geldgewinn nur einmal zu vergeben war. So stapelten sich bald die richtigen L\u00f6sungen. Zu guter Letzt musste ihm seine Zeitung, die <em>Daily Mail<\/em>, finanziell aushelfen. Weil Wallace das Blatt zudem durch Fehler in seinen Artikeln viele Tausend Pfund an Schadenersatz kostete, endete die Zusammenarbeit bald.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-default\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6183\"\/><\/a><figcaption>circa 1901: Als Korrespondent (2. v.r. sitzend) in Afrika. Quelle: https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/dd3a76cd-0001-0004-0000-000000825021_w920_r1.2622377622377623_fpx45.12_fpy52.98.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Hause Wallace ging der Gerichtsvollzieher ein und aus. Schmuck und andere Wertgegenst\u00e4nde waren bald zu Geld gemacht, trotzdem legte sich der Schriftsteller keinerlei Beschr\u00e4nkung auf. \u201eSelbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen wir es uns nicht leisten\u201c, kl\u00e4rte er seine Frau auf, \u201eaber wenn ich darauf warten will, dass ich mir etwas leisten kann, werde ich nie etwas bekommen.\u201c Er spielte leidenschaftlich gerne, verzockte hohe Summen auf der Pferderennbahn und g\u00f6nnte sich jeglichen Genuss. Beispielsweise einen cremefarbenen Rolls-Royce und sp\u00e4ter einen eigenen Rennstall. Am Ende verschaffte ihm sein Talent Ruhm &#8211; und Geld. Mit dem 1911 erschienenen Afrikaroman \u201eSanders vom Strom\u201c wurde er noch bekannter, er war der erste Roman einer 11-teiligen Serie. Der Bestseller half ihm zugleich, seine Reputation als Journalist wieder zu erlangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Daneben brachte er mit zwei eigene Rennsport-Bl\u00e4tter heraus und gr\u00fcndete, um die Arbeit zu bew\u00e4ltigen, ein Schreibb\u00fcro. Zum Personal geh\u00f6rte auch seine sp\u00e4tere zweite Frau, Ethel Violet King, die er zwei Jahre nach seiner Scheidung 1919 heiratete. Das B\u00fcro war n\u00f6tig geworden, da er die eintr\u00e4gliche Krimi-Produktion im Akkord aufgenommen hatte. Der k\u00f6rperlich immer tr\u00e4ger und korpulenter werdende Wallace schrieb seine Geschichten nicht mehr selbst auf, sondern diktierte sie seinem Sekret\u00e4r, der auch die zahlreichen Fehler zu korrigieren hatte. 1921 unterschrieb er einen Vertrag bei Hodder and Stoughton und lie\u00df in Folge alle neuen Romane von diesem verlegen. Wallace wurde zum \u201eKing of Thrillers\u201c aufgebaut und mit dem Slogan \u201eEs ist unm\u00f6glich, nicht von Edgar Wallace gefesselt zu sein\u201c vermarktet. Er arbeitete h\u00e4ufig an mehreren Geschichten gleichzeitig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eIch bin v\u00f6llig blank\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch seine Phantasie revolutionierte er den modernen Thriller, indem er den erz\u00e4hlenden und sensationsheischenden Stil der <em>Daily Mail<\/em> auf seine Werke anwandte, weiterentwickelte und sich immer spektakul\u00e4rere Mordmethoden ausdachte. Etwa im Fall von Charles Creager, der 1923 durch einen Pfeil starb &#8211; abgefeuert vom \u201eGr\u00fcnen Bogensch\u00fctzen\u201c. Oder in dem des ehrenwerten Inspektors Genter, den 1925 ein als \u201eFrosch mit der Maske\u201c verkleideter Schurke mittels Blaus\u00e4ure ins Jenseits bef\u00f6rderte. Frauen und M\u00e4nner, Reiche und Arme, Ehrliche und Ganoven &#8211; er lie\u00df sie alle sterben, ermordet in freier Natur, in verrufenen Schl\u00f6ssern, in heruntergekommen Hafenspelunken oder den besten Vierteln Londons. Seine B\u00fccher beinhalteten Elemente der Kom\u00f6die und des Science-Fiction-Romans, des Liebesromans und der Kriegsgeschichte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-default\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6184\"\/><\/a><figcaption>King Kong und die wei\u00dfe Frau. Quelle: https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/716881ec-0001-0004-0000-000000825006_w920_r1.296793002915452_fpx46.23_fpy49.98.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In dieser Phase wurden seine Romane zu Zehn-, ja Hunderttausenden verkauft. 1928 wurde gesch\u00e4tzt, dass mit Ausnahme der Bibel eines von vier in England gedruckten und verkauften B\u00fcchern von Edgar Wallace geschrieben wurde. Einer von Wallace ber\u00fchmtesten Krimis wurde \u201eDer Hexer\u201c (Original: \u201eThe Gaunt Stranger\u201c), der als Theaterst\u00fcck unter dem Namen \u201eThe Ringer\u201c am 1. Mai 1926 mit dem britischen Schauspieler Gerald du Maurier uraufgef\u00fchrt wurde und ein gro\u00dfer Erfolg war. In Deutschland fand die Erstauff\u00fchrung 1927 am Deutschen Theater in Berlin unter der Regie von Max Reinhardt statt. Manchmal wurden zwei oder drei Theaterst\u00fccke von Wallace in London gleichzeitig aufgef\u00fchrt; insgesamt 120 wird er zeitlebens geschrieben haben. Kritik an seinen in Windeseile produzierten Geschichten lie\u00df Wallace kalt. \u201eIch schreibe keine guten B\u00fccher\u201c, erkl\u00e4rte er einmal einem amerikanischen Reporter. \u201eIch schreibe Bestseller.\u201c Bizarre Morde, spannende Plots und die Verhei\u00dfung auf eine baldige Neuerscheinung lie\u00dfen die Schw\u00e4chen in Charakterentwicklung und Aufbau schnell vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Stil hatte Einfachheit, Kraft und Tempo, aber es war die Vielfalt und Originalit\u00e4t seiner Handlungen, die zusammen mit seinem enorm produktiven Schaffen seinen Ruf begr\u00fcndeten. Kinder liebte der ber\u00fchmte Schriftsteller \u00fcber alles. Wallace war auch f\u00fcr seine Gro\u00dfz\u00fcgigkeit bekannt. So unterst\u00fctzte er eine Theaterkassiererin, deren Kind an Tuberkulose erkrankt war und nahm die beiden mit in den Familienurlaub. 1923 wurde er in den Vorstand des Londoner Presseclubs berufen, wo er nach einigen Jahren einen Fonds f\u00fcr mittellose Journalisten einrichtete. In Hollywood, wo er 1931 f\u00fcr das Drehbuch zu \u201eKing Kong\u201c engagiert wurde, sollte ein neuer Markt erschlossen werden. Eigentlich w\u00e4re der Schriftsteller lieber in Gro\u00dfbritannien geblieben. \u201eEs hat keinen Zweck\u201c, klagte er verzweifelt. \u201eIch bin v\u00f6llig blank und muss einfach hin\u00fcber.\u201c Seine Heimat sah er ebenso nie wieder wie er den fertigen Streifen je vor Augen bekam. Er schlief in seinem Bett ein. In der Londoner Fleet Street, in der die meisten Zeitungen der Hauptstadt ans\u00e4ssig waren, wurden nach der \u00dcberf\u00fchrung seiner Leiche in die Heimat die Flaggen auf Halbmast gesetzt und die Kirchenglocken gel\u00e4utet.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem der Wilhelm Goldmann Verlag 1952 \u201eDer Frosch mit der Maske\u201c als Goldmanns Taschen-Krimi Band 1 herausgab, erwarb der d\u00e4nische Filmproduzent und Rialto-Chef Preben Philipsen die Filmrechte. 1959 produzierte er den Film, der sich zu einem gro\u00dfen \u00dcberraschungserfolg entwickelte. Rialto erwarb daraufhin die Exklusivrechte fast aller Wallace-Romane und begr\u00fcndete in den 1960er- und 1970er-Jahren einen regelrechten Boom mit 38 Wallace-Verfilmungen. Viele wurden mit dem Spruch \u201eHallo, hier spricht Edgar Wallace!\u201c und den Ger\u00e4uschen mehrerer Sch\u00fcsse eingeleitet. Hauptregisseur mit 12 Filmen war Alfred Vohrer, dessen leicht \u00fcbertriebene Schauspielf\u00fchrung und die pointierte Schnitt- und Zoomtechnik Ma\u00dfst\u00e4be setzten. Harald Reinl inszenierte f\u00fcnf Streifen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-3.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-3-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6185\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-3-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-3-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-3-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-3-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Wallace-3.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Eine Verfilmung mit dem fr\u00fchen Kinski. Quelle: https:\/\/assets.deutschlandfunk.de\/FILE_05a4a891e5ef26da32f059f9f87fee3b\/1920&#215;1080.jpg?t=1597485763206<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Erfolg der aufwendigen, handwerklich hochstehenden Produktionen wird zur\u00fcckgef\u00fchrt auf das immer auch komische, extravagante Spiel mit dem Grusel und die erstklassigen Besetzungen mit dem Who is Who des bundesdeutschen Nachkriegskinos, die f\u00fcr viele Jungschauspieler zugleich Karrieresprungbrett wurden. Oft stellte Klaus Kinski einen Kriminellen oder einen Verd\u00e4chtigen dar. Zu weiteren Stammschauspielern geh\u00f6rten Eddi Arent, Joachim Fuchsberger, Werner Peters, Heinz Drache oder Karin Dor; viele Stars wie Gert Froebe, Klausj\u00fcrgen Wussow, Wolfgang V\u00f6lz, Hans Clarin, Hubert von Meyerinck, Karin Baal, Lil Dagover oder Elisabeth Flickenschildt hatten Gastauftritte. Sowohl Otto als auch Bastian Pastewka versuchten sich seit den 90ern an kom\u00f6diantischen Persiflagen (bspw. \u201eDer WiXXer\u201c 2004). Das Archiv des deutschen Kriminalfilms stiftet seit 1999 den Edgar-Wallace-Preis f\u00fcr besondere Verdienste um den Kriminalfilm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er schrieb \u00fcber 100 Krimis, schuf Kultfiguren wie den \u201eHexer\u201c und war Drehbuchautor von \u201eKing Kong\u201c: Edgar Wallace. Vor 90 Jahren starb er. <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6180"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6180"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6186,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6180\/revisions\/6186"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}