{"id":6244,"date":"2022-05-27T06:50:00","date_gmt":"2022-05-27T05:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=6244"},"modified":"2022-04-28T14:15:55","modified_gmt":"2022-04-28T13:15:55","slug":"scaramanga-saruman-und-saenger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=6244","title":{"rendered":"Scaramanga, Saruman &#8211; und S\u00e4nger"},"content":{"rendered":"\n<p>Schwarz die stechenden Pupillen, rot die lustvollen Aug\u00e4pfel, kalkwei\u00df das schmale aristokratische Gesicht &#8211; und w\u00f6lfisch die Fangz\u00e4hne: Dracula betritt die Szene. Er war der erste transsilvanische Blutsauger in Farbe, der von Bela Lugosi, Hollywoods Dracula der 1930er Jahre, als seinen w\u00fcrdigen Nachfolger ger\u00fchmt wurde. Sieben Mal verk\u00f6rperte er den elegant-erotischen Verf\u00fchrer-Vampir in B-Movies der legend\u00e4r-spleenigen Londoner \u201eHammer Film Productions\u201c, die ihn 1957 unter Vertrag genommen hatte, als w\u00e4hrend des Kalten Krieges das Gruselgesch\u00e4ft bl\u00fchte. Er sei, so Horror-Exper-te Eric Nuzum im <em>Tagesspiegel<\/em>, ein zeittypischer Katalysator f\u00fcr die Albtr\u00e4ume der Nachkriegs\u00e4ra gewesen: Die Menschen f\u00fcrchteten \u201eSuperm\u00e4chte, die zutiefst b\u00f6se waren und deren Motivation man nicht verstand\u201c. Und so habe er in seinem Spiel \u201ekein Motiv, das macht ihn so be\u00e4ngstigend\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit ging f\u00fcr ihn als Mittdrei\u00dfiger nach zahllosen kleinen Rollen endlich der Stern einer einzigartigen Karriere in der schwarzen Romantik auf. Ganz gleich, in welches Schocker-Kost\u00fcm der hagere Fast-Zweimeter-Mann schl\u00fcpfte, sein exzentrischer Ernst setzte Ma\u00dfst\u00e4be: Als Frankenstein-Kreatur, R\u00e4cher-Mumie und durstiger Vampir erlaubte er sich archaisches Pathos ohne psychologischen Hintergrund. Seine Monster und Schurken waren Ikonen des B\u00f6sen schlechthin, Wiederg\u00e4nger schauriger Mythen, die der Operns\u00e4nger mit melodi\u00f6sem Bass und elegantem Timing zu Klassikern veredelte. Gelegentlich streute er Auftritte als Edgar-Wallace-Polizist oder Comedy-Blutsauger ein, doch sein eigentliches Niveau erreichte er in seinen Rollen als Finsterling: \u201eHier repr\u00e4sentierte er das Faszinosum des Irrationalen, die Kehrseite der Logik p\u00e4dagogischen Konfliktmanagements\u201c, befand Claudia Lenssen in der <em>Zeit<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Lee.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Lee-724x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6274\"\/><\/a><figcaption>Lee 2013. Quelle: Von Avda &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=24647170<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Fantasy-Regisseure wie Peter Jackson, George Lucas und Tim Burton sind mit seinen ikonischen Rollen aufgewachsen &#8211; und boten ihm bis ins hohe Alter immer wieder Gastrollen an. Manchmal spielte man miese Tricks, um ihn in ein, zwei Szenen und seinen Namen auf den Plakaten zu einem Film zu haben &#8211; sogar in einem Softporno tauchte er unversehens auf. Der bizarre Zauber seiner typischen Figuren schien immer wieder aufzuerstehen, auch oder gerade wenn sie durch Explosionen, Feuersbr\u00fcnste, zusammenbrechende H\u00e4user oder zerberstende Eisschollen pittoresk zugrunde gingen. Seine \u201eLeinwand-Existenz war ein Spektakel, in dem das B\u00f6se durch woll\u00fcstig zelebrierte symbolische Tode aus der Welt geschafft wird\u201c, so Lenssen: Sir Christopher Frank Carandini Lee, der am 27. Mai 1922 als Sohn eines britischen Offiziers und einer italienischen Gr\u00e4fin, deren Adelsgeschlecht sich angeblich bis zu Karl dem Gro\u00dfen zur\u00fcckverfolgen l\u00e4sst, in London geboren wurde. Die Genealogie gefiel ihm: Seine eigene Filmfirma wird er \u201eCharlemagne\u201c nennen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dracula wird geboren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er wurde mit seiner Schwester Xandra in der privaten \u201eSummer Fields\u201c-Schule unterrichtet und genoss dabei auch eine Ausbildung als Operns\u00e4nger: an Richard Wagner lernte er Deutsch. Sp\u00e4ter bekam er ein Stipendium f\u00fcr das renommierte Eton College und arbeitete f\u00fcr einen Wochenlohn von einem Pfund als Botenjunge in der Londoner Innenstadt. Am 17. Juni 1939 war er Augenzeuge der Hinrichtung des Serienm\u00f6rders Eugen Weidmann, der letzten \u00f6ffentlichen Hinrichtung durch die Guillotine in Frankreich. W\u00e4hrend des zweiten Weltkrieges diente er in der Royal Air Force sowie in Spezial-Einheiten: Nach Kriegsende verbrachte er die letzten Monate seines Milit\u00e4rdienstes mit dem Aufsp\u00fcren von Kriegsverbrechern. Lee wurde ausgezeichnet und erwarb den Rang eines Flight Lieutenant, was etwa dem Hauptmann entspricht. Nach Kriegsende beschloss er, Schauspieler zu werden, aber alle Agenten winkten ab, weil er bei seiner Gr\u00f6\u00dfe jeden Hauptdarsteller zum Zwerg degradiert h\u00e4tte. Lee lie\u00df sich jedoch nicht entmutigen; seine erste Filmrolle hatte er in \u201eIm Banne der Vergangenheit\u201c (1947).<\/p>\n\n\n\n<p>Zehn Jahre lang blieben Nebenrollen die n\u00fcchterne Realit\u00e4t seiner Karriere, au\u00dferdem arbeitete er als Synchronsprecher und Stuntman. Die Wende kam 1957 mit der Hauptrolle als Monster in \u201eFrankensteins Fluch\u201c und ein Jahr sp\u00e4ter mit der Rolle des Grafen \u201eDracula\u201c, beide unter der Regie von Terence Fisher. Innerhalb von zwei Jahren stand Lee f\u00fcr zwei Dutzend Filme vor der Kamera, darunter auch \u201eDer Hund von Baskerville\u201c (1959) und \u201eDie Rache der Pharaonen\u201c (1960). So begann eine endlose Serie meist billig produzierter Kinostreifen, die ihn neben Peter Cushing, mit dem er 20 Filme drehte, und Vincent Price zum popul\u00e4rsten Darsteller des Horrorfilms machten. Lee verband eine enge Freundschaft zu beiden, mit Boris Karloff und Ray Harryhausen wohnte er in den 1960er-Jahren in London Haus an Haus. Seit 1961 war Lee mit dem fr\u00fcheren d\u00e4nischen Fotomodell Birgit Kroenke verheiratet, aus der Verbindung ging 1963 Tochter Christina hervor. Die Familie sollte sp\u00e4ter einige Zeit in der Schweiz und in Kalifornien leben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Lee-1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Lee-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6276\"\/><\/a><figcaption>Ikonisch als Dracula. Quelle: https:\/\/www.mucke-und-mehr.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/dracula-title-small.jpg <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In den 1960er Jahren wirkte der charismatische Lee mit eigener Stimme in den deutschsprachigen Edgar-Wallace-Verfilmungen \u201eDas R\u00e4tsel der roten Orchidee\u201c und \u201eDas Geheimnis der gelben Narzissen\u201c mit. Da er acht Sprachen beherrschte, konnte er in Russisch, Franz\u00f6sisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch in zahlreichen anderen L\u00e4ndern rund um den Erdball drehen. Zwischen 1965 und 1969 sah man ihn in der Titelrolle mehrerer \u201eDr. Fu Man Chu\u201c-Filme. Aus Sorge, nur \u00fcber die Rolle als Dracula definiert zu werden, weigerte sich Lee ab Mitte der 1970er Jahre, in weiteren Dracula-Adaptio-nen, ja insgesamt Horrorproduktionen mitzuwirken: In manchen Biographien hei\u00dft es bis heute, er sei in Rum\u00e4nien geboren worden. 1974 verk\u00f6rperte er Francisco Scaramanga, den \u201eMann mit dem goldenen Colt\u201c als Gegenspieler von James Bond. Bond-Erfinder Ian Fleming, dessen Gro\u00df-Cousin er war, hatte Lee anfangs auch f\u00fcr die Rollen von Dr. No und sogar Bond selbst vorgeschlagen. In Richard Lesters drei Musketier-Filmen spielte er Graf Rochefort. Immer wieder \u00fcberraschte Lee sein Publikum nun durch seine Vielseitigkeit, so schon als Meisterdetektiv in \u201eSherlock Holmes und das Halsband des Todes\u201c (1962) oder als Prinz Phillip in \u201eCharles &amp; Diana \u2013 A Royal Love Story\u201c (1982).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eMeister des Schaurigen\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als 1983 der k\u00f6stliche Zeichentrickfilm \u201eDas letzte Einhorn\u201c deutsch synchronisiert wurde, lieh er dem b\u00f6sen K\u00f6nig Haggard seine Stimme in deutscher Sprache, dies wiederholte er ein Jahr sp\u00e4ter bei dem d\u00e4nischen Zeichentrickspa\u00df \u201eWalhalla\u201c und sprach Thor. Am 31. M\u00e4rz 1993 ver\u00f6ffentlichte die britische Presse Nachrufe auf den angeblich verstorbenen Schauspieler \u2013 mehr als 22 Jahre vor seinem Tod. 1995 spielte er die Rolle des Pharao Ramses II. in \u201eMoses\u201c als Teil der von der Kirch-Gruppe produzierten Gesamtverfilmung der Bibel, \u00fcber die er sich sehr positiv \u00e4u\u00dferte. Der Streifen mit seiner Lieblingsrolle, dem Gr\u00fcnder Pakistans Ali Muhammad \u201eJinnah\u201c als Gegenspieler von Mahatma Ghandi (1998), kam zu seinem Leidwesen nie in westliche Kinos. Das Klischee des Ungeheuers lie\u00df ihn aber nicht los. Nach der Jahrtausendwende spielte er einerseits in \u201eStar Wars\u201c II und III den Jedi-Grafen Dooku, der als Lord Tyranus zur dunklen Seite der Macht wechselt. Andererseits sah man ihn in der Herr-der-Ringe-Trilogie als wei\u00dfb\u00e4rtigen Zauberer Saruman &#8211; Lee war der einzige unter den Mitgliedern der Filmbesetzung, der Tolkien noch pers\u00f6nlich getroffen hatte: In einem Pub in Oxford.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der dreiteiligen Verfilmung des Tolkien-Romans \u201eDer Hobbit\u201c spielte er wieder diese Rolle. In Tim Burtons Literaturverfilmung \u201eCharlie und die Schokoladenfabrik\u201c verk\u00f6rperte er den b\u00f6sartigen Zahnarzt Dr. Wonka, im packenden Mystery-Actionfilm \u201eDer letzte Tempelritter\u201c an der Seite von Nicolas Cage und Ron Perlman den Kardinal D\u2019Ambroise und in Martin Scorseses Literaturadaption \u201eHugo Cabret\u201c an der Seite von Jude Law und Ben Kingsley den Monsieur Labisse. Im Rahmen der 55. Berliner Filmfestspiele trat Lee am 14. Februar 2005 als prominenter Gastgeber der Galaveranstaltung \u201eCinema for Peace\u201c in der deutschen Hauptstadt auf. Eine seiner letzten Arbeiten f\u00fcr den Film war der am\u00fcsante Fantasy-Streifen \u201eAngels in Notting Hill\u201c \u00a0(2014), wo er als \u201eBoss\u201c der Engel auftrat. Insgesamt wirkte er 67 Jahre lang in rund 280 Film- und Fernsehproduktionen mit, was ihm einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde bescherte. Zwischendurch wurde er 2009 von Elisabeth II. in den Rang eines Knight Bachelor erhoben und durfte sich nunmehr \u201eSir\u201c nennen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Lee.webp\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Lee.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-6277\"\/><\/a><figcaption>Ritterschlag. Quelle: https:\/\/image.gala.de\/20046856\/t\/AU\/v16\/w960\/r0\/-\/christopher-lee-440&#8211;4788932-.jpg <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Verbl\u00fcffender Weise kehrte er am Ende seines Lebens zu seinen Wurzeln als Sprecher und S\u00e4nger zur\u00fcck. Schon in den 70er Jahren arbeitete er am Rock-Musical \u201eThe King of Elfland\u2019s Daughter\u201c mit und zeigte 1986 stimmliche Wandlungsf\u00e4higkeit bei der Aufnahme von \u201eThe Soldier\u2019s Tale\u201c von Igor Strawinsky und Charles-Ferdinand Ramuz f\u00fcr Nimbus Records, wo er als Erz\u00e4hler, Soldat und Teufel fungierte. F\u00fcr Nimbus nahm er 1989 unter der Leitung von Yehudi Menuhin auch Prokofjews \u201ePeter und der Wolf\u201c als Erz\u00e4hler auf. Sp\u00e4ter wirkte er auf mehreren Alben der Symphonic-Power-Metal-Band \u201eRhapsody of Fire\u201c mit und setzte mit dem \u201eTolkien Ensemble\u201c die Gedichte Tolkiens stimmlich und musikalisch in Szene. 2010 ver\u00f6ffentlichte Lee mit \u201eCharlemagne: By the Sword and the Cross\u201c ein Metal-Konzeptalbum \u00fcber das Leben Karls des Gro\u00dfen mit zwei Bands und einem 100-Mann-Orchester, das mit dem \u201eSpirit of Metal\u201c Award ausgezeichnet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>An seinem 90. Geburtstag k\u00fcndigte Lee eine neue Single an; mit dem dazugeh\u00f6rigen Album \u201eCharlemagne: The Omens of Death\u201c (2013) ist er der \u00e4lteste Heavy-Metal-S\u00e4nger der Geschichte. Im selben Jahr setzte er noch eins drauf und ver\u00f6ffentlichte zu Weihnachten eine Metal-Version von \u201eJingle Bells\u201c, womit Lee im Alter von 91 Jahren und 6 Monaten zum \u00e4ltesten lebenden K\u00fcnstler wurde, der sich je in den Charts platzierte. Am 7. Juni 2015 starb er, seine Asche wurde auf den Surrey Hills verstreut. Londons damaliger B\u00fcrgermeister Boris Johnson w\u00fcrdigte den Verstorbenen, der nie einen Oscar bekam, als \u201eeinen der gr\u00f6\u00dften britischen Schauspieler\u201c und \u201eMeister des Schaurigen\u201c. Sein Lieblingsfilm war \u201eThe Wicker Man (1973), in dem er Lord Summerisle spielt, den \u201eHerren eines so hippie-esken wie grausamen Sonnen-Fruchtbarkeitskults, den er in merkw\u00fcrdiger Verkleidung, singend und tanzend,&nbsp;anf\u00fchrt. Er ist, von Dracula bis Summerisle, der gro\u00dfe Andere, der dominiert und dem sich zu unterwerfen und auszuliefern die reine Lust ist\u201c, bilanziert Fritz G\u00f6ttler in der <em>S\u00fcddeutschen<\/em>. Lapidarer k\u00f6nnte man sagen: Niemand wie Lee war so gut darin, b\u00f6se zu sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Filmb\u00f6sewicht ist er jahrzehntelang Kult, steht mit 280 Filmen im Guinnessbuch der Rekorde und besingt am Lebensende Karl den Gro\u00dfen: Christopher Lee. Die \u201eDracula\u201c-Ikone w\u00fcrde jetzt 100 Jahre.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6244"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6244"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6244\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6278,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6244\/revisions\/6278"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}