{"id":6308,"date":"2022-07-26T06:04:00","date_gmt":"2022-07-26T05:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=6308"},"modified":"2022-07-07T13:38:05","modified_gmt":"2022-07-07T12:38:05","slug":"eurasisch-negroide-zukunftsrasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=6308","title":{"rendered":"\u201eeurasisch-negroide Zukunftsrasse\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eDer Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden \u00dcberwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, \u00e4u\u00dferlich der alt\u00e4gyptischen \u00e4hnlich, wird die Vielfalt der V\u00f6lker durch eine Vielfalt der Pers\u00f6nlichkeiten ersetzen.\u201c Es sind diese drei S\u00e4tze, um die bis heute erbittert gestritten wird. F\u00fcr die einen k\u00fcnden sie von einem Plan, eine neue Weltordnung zu errichten \u2013 den die anderen als rechtsnationalistische, rassistische Verschw\u00f6rungstheorie bek\u00e4mpfen. Ihr Urheber, der Publizist und Diplomat Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi, starb am 27. Juli vor 50 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Geboren wurde er am 16. November 1894 in Tokio als zweites von vier Kindern einer Japanerin und eines \u00f6sterreichischen k. und k. Gesch\u00e4ftstr\u00e4gers aus uraltem brabantischen Adel, der 16 Sprachen sprach und seinen Sohn nach dem Umzug aufs elterliche Schloss Ronsperg in Westb\u00f6hmen gemeinsam mit Hauslehrern selbst unterrichtete. So dachte er, wie er selbst in seinen Lebenserinnerungen schrieb, \u201enicht in nationalen Begriffen\u201c. Sein \u00e4lterer Bruder Johann wird den surrealen Menschenfresser-Roman \u201eIch fra\u00df die wei\u00dfe Chinesin\u201c schreiben. Richard kam ans Theresianum in Wien und studierte danach an der Alma Mater Rudolphina Philosophie und Geschichte. Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden kriegsdienstbefreit, heiratete er 1915 die \u00f6sterreichische Schauspielerin Ida Roland, wurde ein Jahr sp\u00e4ter zum Doktor der Philosophie promoviert und arbeitete seither als Publizist und Philosoph.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Krieg brachte ihn zur Politik: \u201eDen ersten Weltkrieg empfand ich als B\u00fcrgerkrieg zwischen Europ\u00e4ern: als Katastrophe erster Ordnung.\u201c Er entwickelte die vision\u00e4re Idee von \u201ePan-Europa\u201c, die zum Thema seines Lebens wurde. Nach dem Ende der \u00f6sterreichisch-ungarischen Monarchie nahm er zuerst die tschechoslowakische und sp\u00e4ter die franz\u00f6sische Staatsb\u00fcrgerschaft an. 1922 wurde er Mitglied der karitativ-pazifistischen Wiener Freimaurerloge Humanitas. Ein Jahr sp\u00e4ter schrieb er sein programmatisches Buch \u201ePan-Europa\u201c. Die Vorstellung eines europ\u00e4ischen Zusammenschlusses lehnte sich an das idealistische Konzept des Panamerikanismus an und grenzte sich deutlich von nationalen Str\u00f6mungen wie dem Panslawismus oder -germanismus ab. Er beginnt mit der Feststellung: \u201eDie Europ\u00e4ische Frage gipfelt in den drei Worten: Zusammenschluss oder Zusammenbruch!\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Steiff-4.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"775\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Steiff-4-775x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6341\"\/><\/a><figcaption>Der alte Calergi. Quelle: https:\/\/www.kas.de\/o\/adaptive-media\/image\/1050221\/hd-resolution\/7_media_object_file_112875.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1924 gr\u00fcndete er die Paneuropa-Union als \u00e4lteste europ\u00e4ische Einigungsbewegung. Coudenhove-Kalergi war damit Vordenker der heutigen \u201eeurop\u00e4ischen Idee\u201c, der \u201eeurop\u00e4ischen Identit\u00e4t\u201c zumal. Prinzipien eines Europas in seinem Sinne waren Freiheit, Frieden, Wohlstand und Kultur. Coudenhove-Kalergi entwarf den Zusammenschluss des Kontinents in mehreren Stufen \u00fcber die Einberufung einer Konferenz, den Abschluss eines Vertrages, die Bildung einer Zollunion bis hin zur Gr\u00fcndung der \u201eVereinigten Staaten von Europa\u201c. Der von Coudenhove-Kalergi vorgeschlagene europ\u00e4ische Staatenbund von Polen bis Portugal, den er Paneurop\u00e4ische Union oder Vereinigte Staaten von Europa nannte, sollte als ein politischer und wirtschaftlicher Zweckverband einen erneuten Weltkrieg verhindern. Seit 1924 gab er die <em>Zeitschrift Pan-Europa<\/em> (Wien\u2013Leipzig) heraus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eCharakterst\u00e4rke verbunden mit Geistessch\u00e4rfe\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den skandinavischen Staaten dachte er die Rolle zu, f\u00fcr eine Einigung Europas die Initiative zu ergreifen und als Vermittler zwischen den verfeindeten europ\u00e4ischen Staaten zu fungieren. Am ersten Paneuropa-Kongress Anfang Oktober 1926 in Wien nahmen 2000 Personen aus 24 Nationen teil. Die Delegierten w\u00e4hlten Coudenhove-Kalergi zum Pr\u00e4sidenten der Union \u2013 ein Amt, das er bis zu seinem Tode innehaben sollte. Das Ehrenpr\u00e4sidium bestand unter anderem aus dem Au\u00dfenminister der \u010cSR, Edvard Bene\u0161, und dem deutschen Reichstagspr\u00e4sidenten Paul L\u00f6be. Kritisiert wurde von Anbeginn, dass Gro\u00dfbritannien in Coudenhove-Kalergis urspr\u00fcnglicher Konzeption von Paneuropa nicht vorgesehen war \u2013 erst 1939 wurde hier ein B\u00fcro er\u00f6ffnet \u2013 und die Sowjetunion aufgrund ihrer geographischen Lage, aber vor allem wegen ihres politischen Systems g\u00e4nzlich au\u00dferhalb der paneurop\u00e4ischen Betrachtungen blieb, womit von vornherein Konfliktpotential geschaffen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr zuvor hatte Coudenhove-Kalergi seinen Aufsatzband \u201ePraktischer Idealismus. Adel \u2013 Technik \u2013 Pazifismus\u201c ver\u00f6ffentlicht, in dem sich nicht nur die inkriminierten Mischlingss\u00e4tze, sondern auch S\u00e4tze wie die folgenden fanden: \u201eCharakterst\u00e4rke verbunden mit Geistessch\u00e4rfe pr\u00e4destiniert den Juden in seinen hervorragendsten Exemplaren zum F\u00fchrer urbaner Menschheit, zum falschen wie zum echten Geistesaristokraten zum Protagonisten des Kapitalismus wie der Revolution.\u201c Zwischen \u201evision\u00e4r\u201c und \u201eabgehoben\u201c bewegen sich die Einsch\u00e4tzungen von Kritikern, die einerseits aristokratischen D\u00fcnkel erkennen, andererseits als Fortf\u00fchrung des Werks seines Vaters interpretierbar war, dessen Studie \u00fcber das Wesen des Antisemitismus er sp\u00e4ter neu verlegte. Er habe lediglich eine Realit\u00e4t beschrieben, das, \u201ewas seiner Ansicht nach geschehen wird\u201c, so J\u00fcrgen Langowski dagegen auf dem Blog <em>Holocaust-Referenz<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Steiff-5.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"419\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Steiff-5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6342\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Steiff-5.jpg 419w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Steiff-5-210x300.jpg 210w\" sizes=\"(max-width: 419px) 100vw, 419px\" \/><\/a><figcaption>Calergis Manifest. Quelle: https:\/\/freimaurerloge-europa.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/91c3cc0a47.jpg <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Mai 1930 folgte der zweite Kongress in Berlin, 1932 ein dritter in Basel. Als sich die Paneuropa-Union zum vierten Mal im M\u00e4rz 1935 erneut in Wien traf, hatten sich die politischen Rahmenbedingungen jedoch grundlegend ge\u00e4ndert. Wenige Monate nach der nationalsozialistischen Machtergreifung waren in Deutschland auch B\u00fccher Coudenhove-Kalergis verbrannt worden, seine Organisation, die er als Gegengewicht zu den Hegemonialbestrebungen Hitlers aufbauen wollte, verboten. In den Jahren 1933 bis 1936 versuchte Coudenhove-Kalergi in mehreren Treffen vergeblich, Mussolini f\u00fcr die Paneuropa-Idee zu gewinnen. Neben der Vorstellung, in Mussolini eine St\u00fctze f\u00fcr das von der NS-Regierung zusehends bedrohte \u00d6sterreich zu haben, spielte auch die Faszination Coudenhove-Kalergis f\u00fcr den autorit\u00e4ren Politikstil Mussolinis eine gewisse Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch beginnend mit der Besetzung \u00d6sterreichs 1938 musste der Pr\u00e4sident der Paneuropa-Union ins Exil gehen, zuerst nach Frankreich, dann in die USA, wo er die gesamte Zeit des Zweiten Weltkriegs verbrachte. Als Immigrant lehrte Coudenhove-Kalergi von 1942 bis 1946 an der New-York-Universit\u00e4t Geschichte, zun\u00e4chst als Lehrbeauftragter (Lecturer), ab 1944 als Professor und Leiter eines neugegr\u00fcndeten Forschungsseminars zur europ\u00e4ischen Nachkriegsf\u00f6deration. Der 5. Paneuropa-Kongress in New York 1943 blieb weitgehend bedeutungslos.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Coudenhove-Kalergi im Juni 1946 in die europ\u00e4ische Heimat zur\u00fcckkehrte, waren die ersten Europainitiativen bereits neu entstanden. Deshalb stellte er die Wiederbelebung der Paneuropa-Union zun\u00e4chst zur\u00fcck und gr\u00fcndete von der Schweiz aus, wo er inzwischen lebte, eine neue Vereinigung, die Europ\u00e4ische Parlamentarier Union, die im September 1947 in Gstaad ihren ersten Kongress abhielt. Unter den deutschen Mitgliedern des zweiten Kongresses 1948 befand sich auch der sp\u00e4tere Bundeskanzler Konrad Adenauer. Im Mai 1950 erhielt Coudenhove-Kalergi in Anerkenntnis seiner bisherigen Leistungen auf dem Gebiet der europ\u00e4ischen Einigung den erstmals von der Stadt Aachen vergebenen Internationalen Karlspreis. 1951 starb seine Frau, 1952 heiratete er Gr\u00e4fin Bally.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>54 Mal f\u00fcr den Friedensnobelpreis nominiert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im selben Jahr fusionierte er die Europ\u00e4ische Parlamentarier-Union mit der Parlamentarischen Gruppe der Europ\u00e4ischen Bewegung zum Parlamentarischen Rat der Europ\u00e4ischen Bewegung und wurde deren Generalsekret\u00e4r, einer der Ehrenpr\u00e4sidenten und 1954 \u2013 als einziger Nichtparlamentarier \u2013 Mitglied auf Lebenszeit. Er unterbreitete dem Europarat einen Entwurf f\u00fcr eine Europaflagge, der aber wegen der Verwendung des christlichen Symbols des Kreuzes nicht konsensf\u00e4hig war. 1955 schlug er die Ode an die Freude in Beethovens Vertonung als Europ\u00e4ische Hymne vor. Seit 1972 ist die Melodie die Hymne des Europarats und seit 1985 die Hymne der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Steiff-6.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Steiff-6-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6343\"\/><\/a><figcaption>46. Paneuropatage 2020 in Waldsassen. Quelle: https:\/\/www.otv.de\/storage\/thumbs\/441895.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die in den Jahren 1952 bis 1954 reorganisierte Paneuropa-Union hatte zun\u00e4chst ihren Sitz in Basel, seit 1965 in Br\u00fcssel. Die Wiederbelebung eines deutschen Komitees stie\u00df jedoch auf massiven Widerstand der Europa-Union Deutschland unter der Leitung des Bankiers Friedrich Carl Baron von Oppenheim. Dar\u00fcber hinaus riefen einige Vorst\u00f6\u00dfe Coudenhove-Kalergis bei der Bonner Regierung Irritationen hervor. Er forderte f\u00fcr das Ziel der Wiedervereinigung Deutschlands die Beendigung des Kalten Krieges, was f\u00fcr ihn eine Anerkennung Ostdeutschlands beinhaltete. Dar\u00fcber hinaus vertrat der Paneuropa-Pr\u00e4sident sehr vehement das Konzept eines Europas der Nationalstaaten, ebenso wie der seit 1959 amtierende franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Charles de Gaulle, was bei vielen deutschen Europabef\u00fcrwortern eher reserviert aufgenommen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Protest gegen die Unterst\u00fctzung der Pr\u00e4sidentschaftskandidatur von Fran\u00e7ois Mitterand durch die Europ\u00e4ische Bewegung legte er seine Ehrenpr\u00e4sidentschaft nieder. In den letzten Lebensjahren stand Coudenhove-Kalergi der europapolitischen Konzeption von Franz Josef Strau\u00df nahe. Nach Ballys Tod heiratete er 1969 noch Melanie Benatzy, die Witwe des \u201eWei\u00dfen R\u00f6ssl\u201c-Komponisten. In Anerkenntnis seiner Lebensleistung, der Hartn\u00e4ckigkeit, mit der er f\u00fcr sein Ziel, die europ\u00e4ische Einigung, k\u00e4mpfte, verlieh ihm die Bundesregierung 1972 schlie\u00dflich das Gro\u00dfe Bundesverdienstkreuz mit Stern. Coudenhove-Kalergi konnte die Feiern zum 50. Jubil\u00e4um der Paneuropa-Union noch erleben, bevor er wenige Wochen sp\u00e4ter, am 27. Juli 1972, starb.<\/p>\n\n\n\n<p>Die NS-Propaganda gegen ihn sowie einige dekontextualisierte Aussagen Coudenhove-Kalergis f\u00fchrten dazu, dass sich nach 1945 eine Reihe von Mythen um einen geheimen Plan formierten, den Coudenhove-Kalergi angeblich geschmiedet habe und der bis heute verfolgt w\u00fcrde. Ein zentraler Bestandteil dieser Mythen ist die Behauptung, Coudenhove-Kalergi h\u00e4tte mit seinem Plan die \u201eHeranz\u00fcchtung\u201c einer \u201eeurasisch-negroiden Zukunftsrasse\u201c unter der F\u00fchrung einer j\u00fcdischen \u201eAdelsrasse\u201c angestrebt. Als vermeintlicher Beweis f\u00fcr diese Behauptung werden bis heute Zitate falsch paraphrasiert und aus ihren Kontexten gerissen. Der Terminus \u201eKalergi-Plan\u201c wurde vermutlich von dem \u00f6sterreichischen verurteilten Holocaustleugner Gerd Honsik 2003 gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Steiff-8.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Steiff-8-724x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6345\"\/><\/a><figcaption>Werbeflyer 1989. Quelle: https:\/\/www.kas.de\/o\/adaptive-media\/image\/6729085\/hd-resolution\/3_Originalflyer.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Er wurde 54 Mal f\u00fcr den Friedensnobelpreis nominiert, erhielt ihn allerdings nie. Die Leitung der Union \u00fcbernahm sein Vertrauter und Mitarbeiter aus den Jahren des Exils, Otto von Habsburg. Mit dem offiziellen Antritt seiner Pr\u00e4sidentschaft formulierte von Habsburg die Stra\u00dfburger Grundsatzerkl\u00e4rung vom 11.\/12. Mai 1973, in der die Wiedervereinigung Europas in den Mittelpunkt ger\u00fcckt wurde. Bekanntester Ausdruck dieser \u00dcberzeugung ist das Paneurop\u00e4ische Picknick vom 19. August 1989 an der ungarisch-\u00f6sterreichischen Grenze, in dessen Verlauf Hunderte von DDR-B\u00fcrgern \u00fcber die Grenze in den Westen flohen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Verschw\u00f6rer plante er den \u201eGro\u00dfen Austausch\u201c, f\u00fcr Politiker war er \u00fcberzeugter Europ\u00e4er: Graf Coudenhove-Kalergi. 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