{"id":6378,"date":"2022-09-24T06:55:00","date_gmt":"2022-09-24T05:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=6378"},"modified":"2022-09-10T10:23:54","modified_gmt":"2022-09-10T09:23:54","slug":"ich-bin-kein-literat-ich-bin-farmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/?p=6378","title":{"rendered":"\u201eIch bin kein Literat, ich bin Farmer\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Seine konfuse deutsche Rezeptionsgeschichte h\u00e4ngt damit zusammen, dass er erst in der Mitte der drei\u00dfiger Jahre erstmals ins Deutsche \u00fcbersetzt wurde. Aber die drei Romane&nbsp; \u201eLicht im August\u201c, \u201eWendemarke\u201c und \u201eAbsalom, Absalom\u201c stehen in seinem Gesamtwerk nicht an erster bis dritter, sondern an zw\u00f6lfter, sechzehnter und siebzehnter Stelle. Dazu sind die \u00dcbersetzungen, \u00fcber mehrere Verlage verteilt, so G\u00fcnter Bl\u00f6cker 1956 in der <em>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/em>, \u201ein so krausem Durcheinander erschienen, dass weder die innere und \u00e4u\u00dfere Kontinuit\u00e4t des Werkes noch seine kompakte Einheitlichkeit hinreichend deutlich werden.\u201c Westdeutsche Leser d\u00fcrften die oft ohnehin komplizierten Verwandtschaftsverh\u00e4ltnisse und Familiengeschehnisse kaum noch durchschauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten seiner Romane und Kurzgeschichten spielen in dem fiktiven Yoknapatawpha County, das von seinem realen Wohnsitz, dem Lafayette County, inspiriert wurde. Der Quartalstrinker, der sich auch nach Genuss betr\u00e4chtlicher Whiskymengen stets peinlich korrekt verhalten hatte, beschrieb Neger, Seeleute, Bettler und Huren, Schwachsinnige und Schwarzh\u00e4ndler, Polizisten und Priester, er \u00fcbte sich in der Niederschrift innerer Monologe und bekundete seine Vorliebe f\u00fcr Skurrilit\u00e4t, bissigen Humor und dramatisch gesteigerten individualistischen Realismus. Er schraubte \u00fcbrigens den T\u00fcrknauf seines Arbeitszimmers ab, um konzentriert und ohne Ablenkung zu schreiben: William Cuthbert Faulkner, der am 25. September 1897 als erster von vier S\u00f6hnen eines verarmten Kleinindustriellen in Oxford (Mississippi) geboren wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon als Kind las er Shakespeare, Conrad und Balzac, verlie\u00df aber mit 17 Jahren die Schule ohne Abschluss und erhielt eine Anstellung in der Bank seines Gro\u00dfvaters. Dabei begann er zu zeichnen und zu schreiben. Bei Kriegseintritt der USA meldete er sich freiwillig zur Luftwaffe, wurde aber abgelehnt, da er nur 1,67 Meter gro\u00df war. Ab 1918 belegte er einige Kurse an der University of Mississippi in Oxford und ver\u00f6ffentlichte in der Universit\u00e4tszeitung Zeichnungen, Gedichte und Prosa. Im Herbst 1921 arbeitete er mehrere Monate bei einem Buchh\u00e4ndler in New York, danach bis 1924 als Leiter der Poststelle der University of Mississippi.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Feuerbach_Ludwig-7.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"402\" height=\"402\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Feuerbach_Ludwig-7.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6397\" srcset=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Feuerbach_Ludwig-7.jpg 402w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Feuerbach_Ludwig-7-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Feuerbach_Ludwig-7-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 402px) 100vw, 402px\" \/><\/a><figcaption>Faulkner. Quelle: https:\/\/media2.nekropole.info\/2012\/09\/William-Faulkner-9292252-1-402.jpg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im selben Jahr erschien sein erstes Buch, der Gedichtband \u201eDer Marmorfaun\u201c. 1925 lernte er in New Orleans den Schriftsteller Sherwood Anderson kennen und fand Gefallen an dessen Lebensgewohnheiten: Morgens Arbeit, abends Zeit f\u00fcr die eine oder andere Flasche Whisky &#8211; wenn so der Arbeitstag f\u00fcr Schriftsteller aussah, meinte Faulkner, war Schriftstellerei f\u00fcr ihn der passende Beruf. Seinen ersten Roman \u201eSoldatenlohn\u201c schloss er im Mai 1925 ab. Wochen sp\u00e4ter reiste er mit einem Freund erst nach Italien, dann \u00fcber die Schweiz nach Frankreich, wo er sich lange in Paris aufhielt. Ab 1928 schrieb Faulkner innerhalb von acht Jahren seine vier bekanntesten Romane, darunter \u201eSchall und Wahn\u201c, der, f\u00fcnfmal umgeschrieben, in der BRD erst 1956 erschien, sowie zahlreiche Kurzgeschichten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201edie Kontrolle zu verlieren\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1929 heiratete er seine Frau Estelle, die er schon lange verehrt hatte und die zuvor mit einem anderen Mann verheiratet war. Weil das Eheleben durch \u00f6konomische Probleme gepr\u00e4gt war, mussten sie in einem Mietshaus leben und Faulkner als Aufseher im Heizwerk der Universit\u00e4t arbeiten. Wachsende Eink\u00fcnfte erm\u00f6glichten dem Paar, das Parkhaus Rowan Oak in Oxford mit wei\u00dfer S\u00e4ulenfassade und 700 Morgen Land zu kaufen, das Faulkner bis zu seinem Tod bewirtschaftete: \u201eIch bin kein Literat, ich bin Farmer\u201c, wird er sp\u00e4ter sagen. Der recht freiz\u00fcgige, im Pulp-Fiction-Stil verfasste Roman \u201eDie Freistatt\u201c (1931), der die weibliche Sexualit\u00e4t und den moralischen Verfall behandelt, wurde zum bisher gr\u00f6\u00dften Erfolg und machte Faulkner auch im Vereinigten K\u00f6nigreich und in Frankreich bekannt. Im selben Jahr starb, gerade neun Tage alt, die erste Tochter Alabama.<\/p>\n\n\n\n<p>1932 schloss er einen Vertrag mit Metro-Goldwyn-Mayer und schrieb fortan Drehb\u00fccher f\u00fcr die Filmindustrie in Hollywood. Darunter waren die Verfilmungen von Raymond Chandlers \u201eTote schlafen fest\u201c und Ernest Hemingways \u201eHaben und Nichthaben\u201c, beide unter der Regie von Howard Hawks, \u00a0mit dessen Scriptgirl Faulkner eine zehn Jahre w\u00e4hrende Aff\u00e4re hatte. Die zierliche blonde Meta entflammte den sch\u00fcchternen, \u201esexuell ausgehungerten\u201c Faulkner so, dass er \u201ef\u00fcrchtete, die Kontrolle zu verlieren\u201c, schrieb sie in ihren Erinnerungen. Ihr Liebeslager schm\u00fcckte er gern mit Gardenien- und Jasminbl\u00fcten, und unters Kopfkissen legte er eigene erotische Verse und Zeichnungen \u00fcber ihre \u201ewilden Liebesakte\u201c. Sie werden heute im \u201eGiftschrank\u201c in der Faulkner-Sammlung der New York Public Library aufbewahrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Feuerbach_Ludwig-8.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"693\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Feuerbach_Ludwig-8-693x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6399\"\/><\/a><figcaption>Wohnhaus in Oxford. Quelle: Von Gary Bridgman &#8211; Eigenes Werk, CC BY 2.5, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=1810643<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1933 wurde seine Tochter Jill geboren. In den n\u00e4chsten Jahren schrieb er diskontinuierlich weitere Romane und Erz\u00e4hlungen; so begann er die Snopes-Trilogie, die er erst kurz vor seinem Tod beendete. Er schrieb in langen, labyrinthischen S\u00e4tzen, kreierte Handlungsspiralen, in denen Gegenw\u00e4rtiges und Vergangenes durcheinanderkreisten, verband Redensarten und Slangschlenker und war doch Traditionalist, konservativ. Dass die Mehrheit recht habe &#8211; Glaubenssatz der Demokratie -, konnte ihm niemals einleuchten; er jedenfalls m\u00f6chte auf keinem Schiff reisen, sagte er, \u00fcber dessen Navigation die Matrosen und der Schiffskoch abstimmten. Neuerungen gegen\u00fcber war er skeptisch eingestellt, er schaffte sich lange kein Radio an und z\u00f6gerte auch den Kauf eines Autos hinaus. Und er erkl\u00e4rte, wenn es wegen der Farbigenfrage zu einem B\u00fcrgerkrieg k\u00e4me, w\u00fcrde er auf Seiten des S\u00fcdens k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Faulkner bewarb sich bei der US-Armee, um im Zweiten Weltkrieg mitzuk\u00e4mpfen, wurde aber wieder abgelehnt. 1948 erschien der Roman \u201eGriff in den Staub\u201c, der kurz nach Erscheinen in Faulkners Heimatort Oxford verfilmt wurde, was sehr zu seiner Popularit\u00e4t in Oxford beitrug. 1949 begann er eine Aff\u00e4re mit der wesentlich j\u00fcngeren Schriftstellerin Joan Williams, der er auch als Ratgeber diente und der zahlreiche Reflexionen Faulkners zu seinem Werk zu verdanken sind. 1950 wurde ihm der Nobelpreis f\u00fcr seinen \u201emachtvollen und unabh\u00e4ngigen k\u00fcnstlerischen Beitrag zur neuen Erz\u00e4hlliteratur Amerikas\u201c verliehen. Die Nachricht erreichte ihn beim D\u00fcngen auf der Farm.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst seine Tochter konnte ihn \u00fcberreden, nach Stockholm zu fahren. Der Preis gelte nicht ihm als Person, sondern seinem Werk, sagte er und spendete einen Teil seines Preisgeldes einer Stiftung zur Unterst\u00fctzung von Nachwuchsautoren, die bis heute den PEN\/Faulkner Award for Fiction vergibt: \u201eWenn ich nicht gelebt h\u00e4tte, w\u00fcrde mich jemand anders geschrieben haben: Hemingway, Dostojewski, wir alle. Der K\u00fcnstler ist nicht von Wichtigkeit.\u201c Der <em>Spiegel<\/em> befand: \u201eDer S\u00fcden mit seinen provinziellen St\u00e4dten und der von Sonne bedr\u00fcckten Unendlichkeit der Baumwollfelder, ein Land, erobert und gepr\u00e4gt von den Wei\u00dfen, getr\u00e4nkt vom Schwei\u00df der Neger, wird in Faulkners Romanen zu einer fast mythischen Landschaft, \u00fcber der wie Gewitterschw\u00fcle ein schwerer Fluch zu lasten scheint\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein &nbsp;\u201ehomerischer Provinzler\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den Jahren nach der Nobelpreisverleihung wurden seine Werke deutlich moralischer \u2013 und wahrnehmungsst\u00e4rker; er erhielt mehrfach den Pulitzerpreis und den National Book Award. Das als Drama verfasste \u201eRequiem f\u00fcr eine Nonne\u201c ist die Fortsetzung von \u201eFreistatt\u201c und hat die Sittlichkeit des Menschen zum Thema. 1957 und 1958 war Faulkner \u201eWriter in Residence\u201c an der University of Virginia in Charlottesville, wo auch seine Tochter lebte und wo die Studenten dem gemeinhin wenig interviewfreudigen Romancier \u00fcber 2.000 Fragen stellten, die samt Antworten auf 37 Tonb\u00e4ndern konserviert wurden. Ihm seien alle seine B\u00fccher \u201evollst\u00e4ndig misslungen\u201c, und dies sei f\u00fcr ihn \u201eder einzige Grund, Neues zu schreiben, denn das Schreiben selber ist wahrhaftig kein Vergn\u00fcgen\u201c, hei\u00dft es da. Oder \u201eIch glaube nicht, dass ein College dazu verhilft, Schriftsteller zu werden; ebenso wenig hindert es daran, Schriftsteller zu werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Feuerbach_Ludwig-9.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Feuerbach_Ludwig-9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6400\"\/><\/a><figcaption>Faulkners Schreibmaschine. Quelle: Von Gary Bridgman &#8211; own work, http:\/\/www.southsideartgallery.com, CC BY-SA 3.0, https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=1810998<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Seinen letzten Roman \u201eDie Spitzbuben\u201c schrieb er 1961 innerhalb weniger Wochen. Nach einem Pferdesturz kam der begeisterte Reiter, J\u00e4ger und Flieger am 5. Juli in eine Klinik und starb dort am Folgetag an einem Herzinfarkt, der auf eine Thrombose als Folge des Reitunfalls zur\u00fcckgef\u00fchrt wurde. In Deutschland, wo er in Ost und West verlegt wurde, beeinflusste er wesentlich das Schaffen von Heinrich B\u00f6ll, Alfred Andersch, Uwe Johnson und Peter Handke. Sein vielschichtiges Gesamtwerk gebe \u201eden geistig-kulturellen Untergang des S\u00fcdens sowie den wachsenden Einfluss skrupelloser Aufsteiger nach dem B\u00fcrgerkrieg\u201c sowie \u201edie Dekadenz ehemals angesehener S\u00fcdstaatenfamilien und die Gegens\u00e4tze zwischen wei\u00dfen und schwarzen Einwohnern\u201c wieder, wei\u00df der <em>Brockhaus<\/em>. Romancier Arno Schmidt, in Vulg\u00e4rsprache wohlge\u00fcbt, hat als sechzehnter seine 15 \u00dcbersetzer-Vorg\u00e4nger allesamt an Fertigkeit \u00fcbertroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Schriftsteller ist nur seiner Kunst gegen\u00fcber verantwortlich. Er wird v\u00f6llig gewissenlos sein, wenn er ein guter Schriftsteller ist. Er hat einen Traum. Der \u00e4ngstigt ihn so sehr, dass er ihn loswerden muss. Er hat keinen Frieden bis zu diesem Augenblick. Er wirft alles \u00fcber Bord: Ehre, Stolz, Anstand, Sicherheit, Gl\u00fcck &#8211; alles, um das Buch fertig zu bekommen\u201c, behauptete Faulkner. \u201eWenn ich die Wahl habe zwischen dem Nichts und dem Schmerz, dann w\u00e4hle ich den Schmerz\u201c, ist eine seiner vielen Lebensweisheiten. In deutschen Kritiken ist von \u201estenographischer Poesie\u201c eines \u201ehomerischen Provinzlers\u201c zu lesen, ja eines cholerischen, \u201emenschenfeindlichen und hoffnungslos bornierten literarischen Hinterw\u00e4ldlers\u201c. Er sei so widerspr\u00fcchlich wie seine Figuren, meinte Tom Noga im <em>DLF<\/em>. Das kann man so stehen lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er war nicht nur erfolgreicher Drehbuchautor, sondern der bedeutendste US-amerikanische Romancier des 20. Jahrhunderts: William Faulkner. Der Nobelpreistr\u00e4ger kam vor 125 Jahren zur Welt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6378"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6378"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6378\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6401,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6378\/revisions\/6401"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6378"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dr-thomas-hartung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}