Das invasive Kind
1. Juni 2026 von Thomas Hartung
Ein Kind lässt sich nicht kündigen, nicht abschalten, nicht „entfolgen“, nicht wegorganisieren. Es beansprucht Zeit, Aufmerksamkeit, Verantwortung und Opfer. Genau deshalb kollidiert es mit einer Kultur, die den Menschen primär als Konsumenten von Möglichkeiten versteht. Die Mutterschaft erscheint nicht mehr als Erfüllung einer anthropologischen Bestimmung, sondern als Konkurrenzmodell zur Selbstverwirklichung.

Meine Anmerkungen zu Elisabeth Winklers MDR-Kommentar.