Kaum sagt einer „christliches Abendland“, „Jesus“ oder „Brüder im Glauben“, rückt nicht der Inhalt des Glaubens, sondern seine mutmaßliche Gefährlichkeit in den Vordergrund. Gerade diese Asymmetrie macht den Fall rechtskonservativ brisant. Denn während Nmechas Bekenntnis im kirchlich-medialen Raum reflexhaft mit Warnhinweisen versehen wird, wird sichtbare islamische Symbolik im deutschen Diskurs bemerkenswert routiniert verharmlost oder als legitimer Ausdruck religiöser Identität normalisiert.

Meine Anmerkungen zum „Fall Nmecha“, die gern verbreitet werden können.