12. Juli 2026 von Thomas Hartung
Das “Manifest” der mutigeren Grünen ist ein Symptom der Panik vor der konservativen Wende unter jungen Männern. Es kommt zu spät und bleibt zu zaghaft. Es will „Räume für Debatte“ öffnen, ohne aber die ideologischen Prämissen – als da vor allem wären: Fluidität der Geschlechter, Gleichstellung als Quotenzwang, Pazifizierung als Fortschritt – grundsätzlich in Frage zu stellen. Doch echte Erneuerung würde bedeuten, die Entwertung traditioneller männlicher Tugenden wie Stärke, Verantwortung oder Wettbewerb rückgängig zu machen, statt sie „progressiv“ umzudeuten.

Meine Anmerkungen zum Grünen-Manifest, die wie immer gern verbreitet werden können.