Demophobie: Die liberalen Eliten lieben das Volk – solange es nichts entscheidet
26. Juli 2026 von Thomas Hartung
Die Demophobie des 21. Jahrhunderts ist eben keine offene Volksverachtung im Stil alter Oligarchien. Sie ist feiner, höflicher, pädagogischer. Sie spricht von Schutz, Verantwortung, Komplexität, Europarecht, Verfassungsbindung und Desinformationsabwehr – und meint doch allzu oft dasselbe: Das Volk soll bitte nur dort entscheiden, wo es keinen Schaden anrichten kann.

Meine Anmerkungen zu Heiner Ranks NZZ-Text zur „Volksangst“, die wie immer gern verbreitet werden können.