Die Staatsbohème und das Eigentum der anderen
26. Oktober 2026 von Thomas Hartung
Das Problem besteht nicht darin, dass Künstler politische Meinungen äußern. Es besteht darin, dass ihre kulturelle Prominenz zur Ersatzlegitimation für wirtschaftspolitische Forderungen wird. Wer Vergesellschaftung fordert, müsste ihre Folgen erläutern. Wer von Demokratie spricht, müsste die Grenzen demokratischer Verfügungsmacht anerkennen. Die Zugehörigkeit zum richtigen Milieu entbindet von keiner dieser Pflichten.

Was zu dem Enteignungsbrief der „Künstler“ anzumerken ist.