Achilles im Diversity-Labor
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 1. Juli 2026 0 Kommentare »
Eine schwarze Helena, ein Trans-Achilles: Wie Hollywood die Vergangenheit moralisch neu besetzt – und Deutschland munter mitmacht.
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 1. Juli 2026 0 Kommentare »
Eine schwarze Helena, ein Trans-Achilles: Wie Hollywood die Vergangenheit moralisch neu besetzt – und Deutschland munter mitmacht.
Geschrieben in Literarisches, Regionales am 25. Juni 2026 0 Kommentare »
Demokratische Entscheidungen werden getroffen, aber medial und moralisch sofort unter Vorbehalt gestellt. Fachlichkeit ist vorhanden, zählt aber nicht. Was zählt, ist die richtige Haltung. Und genau dort, wo Kultur eigentlich ein Raum des freien, auch widerständigen Urteils sein müsste, herrscht inzwischen die größte Nervosität gegenüber echter Pluralität.
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 20. Juni 2026 0 Kommentare »
Ein kulturelles Milieu, das inflationär von “Offenheit” spricht, beginnt Leitfäden zu produzieren, mit denen jede wirkliche geistige Offenheit politisch eingehegt und begrenzt wird. Das ist die eigentliche Ironie. Ausgerechnet jene, die den Pluralismus rhetorisch am lautesten verteidigen, arbeiten an Instrumenten der Vorfeldsortierung.
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 2. Juni 2026 0 Kommentare »
Hooton-Plan, „nazisicheres“ Land, jetzt Bärbel Bas’ (SPD) „Einheitsbraun“: Warum die Vergewisserung des Eigenen unter Verdacht steht – und die Vielfalt des Fremden neue Staatsideologie wird.
Geschrieben in Literarisches, Regionales am 25. Mai 2026 0 Kommentare »
Zwei Städte, zwei vermeintlich lokale Entscheidungen, dieselbe nationale Dramaturgie: Aus einer organisatorischen Abwägung wird binnen Stunden ein Moralstück über Zensur, politischen Druck und die Frage, wer in öffentlichen Räumen noch sprechen darf.
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 7. März 2026 0 Kommentare »
Eine Gesellschaft, die ihre Literatur nach politischer Loyalität vorsortiert – egal ob von links oder von rechts, egal ob informell oder staatlich – verändert nicht nur ihren Buchmarkt. Sie verändert die Grundlagen ihrer geistigen Freiheit. Sie gibt das Prinzip auf, dass der Widerspruch, die Provokation, ja die Zumutung Teil des literarischen Raums sein dürfen.
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 17. Februar 2026 0 Kommentare »
Eine akademisch sozialisierte Öffentlichkeit, die in ihrem eigenen Spiegelbild versinkt und ausgerechnet im Theater nicht mehr unterscheiden kann, was Spiel ist und was Ernst. Dass sich diese Szene ausgerechnet in einem Stück ereignet, das im Titel die „Schönheit, Faschisten zu töten“ besingt, ist keine Randnotiz.
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 2. Februar 2026 0 Kommentare »
Mittelerde unter Gesinnungsverdacht: Wie das Feuilleton Tolkien zur „neurechten“ Zone erklärt – und warum Fantasy größer ist als jeder Kulturkampf.
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 6. Januar 2026 0 Kommentare »
Mythische Literatur ist kein Rekrutierungsinstrument, sondern Resonanzraum. Wer diesen Raum prophylaktisch zur „neurechten Zone“ erklärt, traut den Lesern nicht über den Weg. Er ersetzt Kritik durch Gesinnungskontrolle.
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 23. Oktober 2025 0 Kommentare »
Annekathrin Kohouts Buch „Hyperreaktiv“ entlarvt, wie Empörungskultur und Hyperinterpretation durch Reiz-Reaktions-Reflexe Wahrheit und Freiheit verdrängen.