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Archiv für die 'Hochschulisch-Pädagogisches' Kategorie

Er war Flugzeugbauer, Offizier, Volksschullehrer, Architekt und einer der einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts: Ludwig Wittgenstein. Vor 70 Jahren starb er – und zählt heute zum Welterbe.

Corona, Gender, Klima – noch nie war die Wissenschaft in Deutschland so einseitig verpolitisiert und verökonomisiert. Titelskandale drohen sie zusätzlich zu beschädigen. Ein Warnruf.

Die Kinderärztin entwickelte ein reformpädagogisches Bildungskonzept, das sogar Mussolini für Italien übernahm: Maria Montessori. Vor 150 Jahren kam sie zur Welt.

Mit seiner Erfindung, der Batterie, begann das Zeitalter der Elektrizität; nebenbei kreierte er auch den Vorläufer des Gasfeuerzeugs: Alessandro Volta. Jetzt feierte er seinen 275. Geburtstag.

Studenten werden gemobbt, Professoren Fördermittel entzogen – wegen „falscher“ Meinungen. Das Landeshochschulgesetz NRW schreibt nun erstmals „Redefreiheit“ fest. Das ist verfassungsrechtlich absurd.

Wegen eines „AfD-nahen“ Malers wird eine Ausstellung abgesagt. Wegen einer „AfD-nahen“ Biblio-thekarin besetzen Studenten eine Kunsthochschule. Linksfaschismus ruiniert gerade Sachsens Kultur.

Vom Freischwingerstuhl über Plattenbautristesse bis hin zur UNESCO-Welterbesiedlung: das „Bau-haus“ ist bis heute eine Design- und Architektur-Institution. Vor 100 Jahren wurde es gegründet.

Hannah Arendt würdigte ihn als einzigen Nachfolger, den Immanuel Kant je gehabt habe: Karl Jaspers. Der Psychiater und Philosoph galt als letzter „Praeceptor Germaniae“. Vor 50 Jahren starb er.

Unter dem Titel „#infokrieg – ANGRIFF AUF DIE MEDIEN“ (sic!) ist jüngst das neueste „Funkturm“-Pamphlet aus dem Hause Stawowy erschienen – DJV-Mitglieder finden es automatisch im Briefkasten. Waren die letzten Ausgaben schon grenzwertig-einseitig in Bezug auf Themenwahl und –aufbereitung sowie der O-Ton-Auswahl, schlägt diese Nr. 8 alles Dagewesene. Da nutzt es wenig, wenn Herausgeber Peter Stawowy im Editorial selbst antizipiert, dass die Darstellung „völlig überzogen, von Ideologie getrieben, eben linksgrün-versifft-gehirnwaschend“ wirken könne. Nein, sie ist eine Zumutung für jeden auch nur halbwegs gebildeten Leser, die sich unter der 4000er Auflage, ja, tatsächlich auch noch finden.

Weil richtige Ziele auf dem falschen Weg erreicht würden, erklärt die Schulinspektion eine Berliner Schule trotz Erfolgs zum Problemfall. Dass Ideologie über Pädagogik siegt, ist ein verheerendes Signal. Dass der Aufschrei der Pädagogik dazu ausbleibt, erst recht.

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