Die Ästhetik des erlaubten Widerstands
2. November 2026 von Thomas Hartung
Wer den Widerstand als eigene Tradition beansprucht, eignet sich einen Teil seiner historischen Autorität an. Der gegenwärtige Gegner erscheint dann nicht mehr als politischer Kontrahent, dessen Argumente zu widerlegen wären, sondern als Wiederkehr eines bereits historisch verurteilten Übels. Aus dem Streit über die Gegenwart wird die Fortsetzung eines moralisch entschiedenen Kampfes.

Meine Anmerkungen zu Werner Bloch und der „Ästhetik des Widerstands“.