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Archiv für die 'Allgemeines' Kategorie

Weil richtige Ziele auf dem falschen Weg erreicht würden, erklärt die Schulinspektion eine Berliner Schule trotz Erfolgs zum Problemfall. Dass Ideologie über Pädagogik siegt, ist ein verheerendes Signal. Dass der Aufschrei der Pädagogik dazu ausbleibt, erst recht.

Für die einen ist er der wichtigste Mentor von Hitler-Attentäter Stauffenberg. Für die andern ein protofaschistischer Geistesaristokrat: Stefan George. Eine Würdigung zu des Dichters 150. Geburtstag.

Immer mehr Unternehmen entlasten ihre Bewerber vom Verfassen eines Anschreibens, zuletzt mit der Bahn gar ein Staatskonzern. Das ist ein katastrophales Signal für den Bildungsstandort Deutschland.

Skandalöse Personal- und Honorarpolitik, die Klageflut abgelehnter Asylbewerber, und jetzt der Bremer Asylskandal: ist das BAMF noch zu retten? Die Chronik einer Überforderung.

Nachdem der ZEIT-Text „Jugendliebe“ von Ulrike Gastmann wenigstens bei Facebook nur begeisternde Kommentare hervorrief, geb ich hier gern mal den Spielverderber.

Ein politisch unkorrektes Kreuzworträtsel sorgt in Sachsen für Aufsehen. Warum ist „Neger“ als Fluss, Getränk und Stadtteil in Ordnung, nicht aber als Person? Eine sprachhistorische Spurensuche.

Tattoos, Armbändchen, Postkarten – es gibt kaum ein Symbol, das in Deutschland nicht für den Schutz vor sexuellen Übergriffen instrumentalisiert wird. Dass es Silvester ruhig blieb, lag aber nicht daran.

Liebe Judith Sevinc Basad,
eigentlich wollte Ihnen zu Ihrer Initiative „Studenten für Demokratie und Meinungsfreiheit“ gratulieren, stieß aber mit einigem Entsetzen auf Ihren „causa“-Text im „Tagesspiegel“ zum Problem Geschlecht und Verhalten. Da behaupten Sie, dass es für die These, dass männliches oder weibliches Verhalten angeboren sei, keine wissenschaftlichen Beweise gebe und der Diskurs durch Vorurteile und verdrehte Fakten dominiert werde. Das kann nicht Ihr Ernst sein. Da ich keine Lust habe, zur Kommentierung meine Daten einem weiteren Medium zu überlassen, publiziere ich meinen „Leserbrief“ hier.

„Die AfD will den Einfluss der Parteien auf das Kulturleben zurückdrängen, gemeinnützige private Kulturstiftungen und bürgerschaftliche Kulturinitiativen stärken und die Kulturpolitik generell an fachlichen Qualitätskriterien und ökonomischer Vernunft anstatt an politischen Opportunitäten ausrichten.“ Wie ich diesen Satz unseres Programms beim MDR verteidigte, ist hier nachzuhören.

Zum Monatsbeginn machten in der Presse zwei Briefe an zwei Kinder die Runde, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Den einen, fiktiven, an Fraukes Sohn Ferdinand dachte sich im Namen der Mutter (!!!) ein FAZ-Redakteur aus, der nicht den Arsch in der Hose hatte, seinen Namen preiszugeben. Den anderen, realen an das afghanische Flüchtlingsmädchen Modina schrieb Eva Quistorp, 72jährige, ledige, kinderlose Grünen-Mitgründerin, und publizierte ihn in der WELT. In der Zusammenschau beider Texte ergibt sich ein verheerendes Bild unserer bundesdeutschen Demokratie, die sich offenbar darin gefällt, von moralisierenden, gesinnungsethischen Traumtänzern bespaßt, nicht aber, realpolitisch angemessen regiert zu werden. Das ASA-Editorial 31 ist übrigens eine Kurzfassung dieses Textes, daher teile ich es diese Woche nicht.

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