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Archiv für die 'Allgemeines' Kategorie

„Neger“, „Zigeuner“, jetzt „Mohr“ – in Bayern geht es „rassistischen Unworten“ verstärkt an den Kragen: Aktivisten wollen das Augsburger Hotel „Drei Mohren“ umtaufen – in „Drei Möhren.“ Trotz Schweigespirale beginnt jedoch selbst die öffentliche und veröffentlichte Meinung, wie Thomas Hartung in seiner aktuellen Kolumne referiert, unter dem Eindruck deutlicher Umfrage-Ergebnisse zu kippen: in Richtung eines […]

Er war bis Horst Köhler der einzige Bundespräsident, der vorfristig zurücktrat: der gesundheitlich und rhetorisch angeschlagene Heinrich Lübke. Vor 125 Jahren wurde der „vergessene Präsident“ geboren.

Der vierte Bundespräsident galt als politisches Leichtgewicht und volkstümlicher Lebemann: Walter Scheel. Doch er drückte auch der neuen Ostpolitik seinen Stempel auf. Jetzt würde er 100 Jahre alt.

„In einem Text zu Sachsens SEK schreibe ich, ‚dass die primären Fragen dieses Landes wie Massenmigration, innere Sicherheit oder soziale Gerechtigkeit mit Diskussionen um das Aussehen von Polizeisitzlehnen beantwortet werden’“. Mein Interview zum Buchstart im Mai-Heft der „zuerst“.

64 Jahre Herrschaft: Die englische Königin Victoria gab einem ganzen Zeitalter ihren Namen. Die jahrzehntelang verwitwete „Großmutter Europas“ würde jetzt ihren 200. Geburtstag feiern.

Angela Merkels Afrika-Beauftragter Günter Nooke (CDU) steht massiv unter Beschuss: mit „kolonialen Stereotypen“ sei er „rassistischen Positionen“ entgegengekommen. Das ist absurd.

Der „Wendehals“, 1989 für DDR-Karrieristen reserviert, wäre auch seine Paraderolle: Kein deutscher Intellektueller wechselte öfter die Seiten als Hitler-Biograph Sebastian Haffner. Vor 20 Jahren starb er.

Günter Schabowski war der SED-Parteisoldat, der vor 30 Jahren die Mauer öffnete. Und einer der Wenigen, der sich zu moralischer Schuld bekannte und dafür mit Gefängnis büßte. Jetzt würde er seinen 90. feiern.

„Nearly like Feuchtwanger“ war einst die größte Auszeichnung internationaler Literaturkritik, „jüdi-scher Kommunist“ Lion Feuchtwangers größte Beschimpfung. Eine Spurensuche zum 60. Todestag.

Nobelpreisträger, Ur-Grüner, Erfinder des literarischen Roadmovies: vor 50 Jahren starb John Steinbeck. Das als „links“ verhöhnte US-Multitalent harrt der Wiederentdeckung – auch durch die soziale Rechte.

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