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Archiv für die 'Massenmediales' Kategorie

Unter dem Titel „#infokrieg – ANGRIFF AUF DIE MEDIEN“ (sic!) ist jüngst das neueste „Funkturm“-Pamphlet aus dem Hause Stawowy erschienen – DJV-Mitglieder finden es automatisch im Briefkasten. Waren die letzten Ausgaben schon grenzwertig-einseitig in Bezug auf Themenwahl und –aufbereitung sowie der O-Ton-Auswahl, schlägt diese Nr. 8 alles Dagewesene. Da nutzt es wenig, wenn Herausgeber Peter Stawowy im Editorial selbst antizipiert, dass die Darstellung „völlig überzogen, von Ideologie getrieben, eben linksgrün-versifft-gehirnwaschend“ wirken könne. Nein, sie ist eine Zumutung für jeden auch nur halbwegs gebildeten Leser, die sich unter der 4000er Auflage, ja, tatsächlich auch noch finden.

Jeden Sonntag ab 22.00 Uhr diskutiert Klaus Kelle auf “Radio B2″ aktuelle Themen. In der Einheitswoche war natürlich die deutsche Einheit Thema, ich gehörte zu den Diskutanten.

Mehrere Studien sorgten sich im Sommer um das kindliche Spielverhalten: statt auf Bäume zu klettern werde auf Bildschirme gestarrt. Das Bündnis „Recht auf Spiel“ macht der Politik noch keine Beine.

Amazon vernichtet nicht nur Retouren, und nicht nur Amazon vernichtet Produkte. Die Politik ist empört, der Handel zuckt die Schultern: Waren-Vernichtung ist ein komplexes ökonomisches Problem.

Dissident, Aktionist, Publizist: Ulrich Schacht spielte zeitlebens viele Rollen. Schon über 60, wurde dem Geburtssachsen noch eine glänzende literarische Zukunft prophezeit. Der Tod hat etwas dagegen.

Er war in Lateinamerika ein Teeny-Idol, wurde in der DDR zum „Roten Elvis“ und brachte sich wegen einer Frau um – der US-Sonnyboy Dean Reed. Im September würde der Revolutionsromantiker 80.

Als „Kirsche auf ein paar Dutzend der besten Rocksongs aller Zeiten“ wurde einst Robert Plants Stimme gefeiert. In seiner Musik beutet er nicht nur Tolkien aus. Jetzt wird der Led Zeppelin-Barde 70.

SPD-Bundesfamilienministerin Giffey hat kein Problem mit Burkinis: wichtig sei, dass alle Mädchen schwimmen lernen, nicht wie. Das sehen nicht nur Parteifreunde, sondern selbst Muslime anders. Die neue Bundesbildungsministerin dagegen nicht.

Trump stehe für Cäsarismus, Moral für Askese, Optimismus für Feigheit – was geht uns Oswald Spenglers „Der Untergang des Abendlandes“ heute noch an? Eine Würdigung zum 100. Erscheinungsjahr.

Immer mehr Unternehmen entlasten ihre Bewerber vom Verfassen eines Anschreibens, zuletzt mit der Bahn gar ein Staatskonzern. Das ist ein katastrophales Signal für den Bildungsstandort Deutschland.

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