Geschrieben in Allgemeines, Massenmediales am 27. November 2025 0 Kommentare »
Der Westen – zumal in seiner bundesdeutschen Ausprägung – lebt zunehmend von Erzählungen über Freiheit, während er im Alltag immer intensiver in Lebensführung, Sprache, Denken, Kindererziehung eingreift. Unter diesen Vorzeichen ist der Satz umzuschreiben: Es gibt in Europa nur noch eine glaubwürdige Quelle von Freiheit – und sie entspringt dem Osten.
Wenn der “Spiegel” einen Beitrag mit folgender Überschrift betitelt: „Studierende würden Redefreiheit für konservative Meinungen stärker einschränken“, dann ist damit eigentlich schon fast alles gesagt. Das ehemalige Nachrichtenmagazin verweist mit dieser Schlagzeile auf neue Daten zur politischen Kultur an Hochschulen – und deutlicher kann man die Schieflage kaum benennen: Liberalität ja, aber bitte nur für die „richtige“ Seite.
Geschrieben in Massenmediales, Regionales am 23. November 2025 0 Kommentare »
Reinhardswald-Verschandelung durch Windräder: Wie der Hessische Rundfunk kritische Bürger diffamiert.
Geschrieben in Massenmediales, Spezielles am 21. November 2025 0 Kommentare »
Es gibt Momente, in denen die Gegenwart sich selbst karikiert. Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) erklärte jetzt, sie wolle ein „klares Zeichen gegen Rechtsextremismus“ setzen – und entzieht nachträglich 14 längst verstorbenen Filmkünstlern ihre Ehrenmedaille.
Das Tragen von Kopftüchern sei eine grundgesetzlich geschützte Ausübung der Religionsfreiheit und daher „grundsätzlich zulässig“ an Schulen – und eine Antragspflicht deshalb damit unvereinbar. Die Schule kapituliert prompt: Der Brief wird korrigiert, die Schulordnung angepasst. Unterwerfung.
Geschrieben in Massenmediales, Spezielles am 13. November 2025 0 Kommentare »
„Ich bin selbst, per Definition des Wortes, ein Mohr“, schreibt Kacem El Ghazzali Anfang November in der “Neuen Zürcher Zeitung” (NZZ). Damit zerlegt ausgerechnet ein benannter „Betroffener“ das hiesige Taburitual: Das Sprechverbot macht aus „Mohr“ ein “M-Wort” und setzt es implizit dem “N-Wort”, dem vermaledeiten „Neger“, gleich.
Wer als Leipziger Philosoph Verben wie „Putinisieren“ und „Lawrowieren“ konstruiert, etikettiert den Anruch statt Wahrheit. Gefragt sind Satz, Beweis, Urteil – sonst wird aus Sprache Duftmarketing
Geschrieben in Massenmediales, Spezielles am 11. November 2025 0 Kommentare »
Jüngst feierte die Idee der „Menschheit“ als universalistische Utopie mal wieder fröhliche Urständ. Die Idee dahinter ist ahistorisch, pseudoharmonisch und kulturignorant.
In einer Zeit, in der die kulturelle Identität Deutschlands unter dem Druck gesellschaftlicher Veränderungen zu zerfasern droht, ertönt aus den Reihen der Berliner Schülerschaft ein Ruf, der nicht nur symptomatisch für eine tiefgreifende Krise ist, sondern geradezu deren Beschleuniger: „Sido statt Schiller!“
„…wenn das Feuilleton heute das Singen rehabilitiert, dann sollte es nicht in einer sentimentalen Entsühnung enden, sondern in einer nüchternen, souveränen Aneignung. Wer vom Volkslied spricht, betritt vermintes Gelände.“