Mythen im Stechschritt
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 2. Februar 2026 0 Kommentare »
Mittelerde unter Gesinnungsverdacht: Wie das Feuilleton Tolkien zur „neurechten“ Zone erklärt – und warum Fantasy größer ist als jeder Kulturkampf.
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 2. Februar 2026 0 Kommentare »
Mittelerde unter Gesinnungsverdacht: Wie das Feuilleton Tolkien zur „neurechten“ Zone erklärt – und warum Fantasy größer ist als jeder Kulturkampf.
Geschrieben in Allgemeines, Massenmediales am 1. Februar 2026 0 Kommentare »
Wie schlimm muss es um dieses Land stehen, wenn sich binnen einer Woche gleich zwei prominente Leitartikler und ein Altkanzler zu Wort melden, um vor dem Zustand der Republik zu warnen?
Geschrieben in Allgemeines, Massenmediales am 31. Januar 2026 0 Kommentare »
Wer die falschen Parteien wählt, kann kein echter Demokrat sein, höchstens ein „Pseudo-“. Demokratie wird nicht mehr als offener Prozess verstanden, in dem wechselnde Mehrheiten ihre Präferenzen artikulieren, sondern als normatives Ergebnis, das von vornherein feststeht. Demokratisch ist, was bestimmte Milieus für richtig halten.
Geschrieben in Allgemeines, Massenmediales am 29. Januar 2026 0 Kommentare »
Eine Lebensweise, die jahrhundertelang tragende Säule der Gesellschaft war und bis heute von der Mehrheit faktisch gelebt wird, wird in ein Risikoraster eingezeichnet. Die Sehnsucht junger Menschen nach Verbindlichkeit, nach stabilen Rollen, nach einem verlässlichen Gegenüber wird nicht als verständliche Reaktion auf eine hyperflexible, prekäre Welt gelesen, sondern als politische Gefahr. Mein neuer Ansagetext, der […]
Geschrieben in Allgemeines, Massenmediales am 29. Januar 2026 0 Kommentare »
Nicht der Instrumentalisierungsgrad des Fußballs ist das Problem, sondern das Ziel der Instrumentalisierung. Gegen eine islamische Erdölmonarchie mahnt Blome zur Mäßigung; gegen einen unliebsamen westlichen Präsidenten fordert er Härte. Moral wird zur Richtungsangabe: nach Osten Pragmatismus, nach Westen Boykott. Mein neuer Ansagetext, der gern verbreitet werden kann.
Geschrieben in Allgemeines, Massenmediales am 28. Januar 2026 0 Kommentare »
Vehemenz kann man kritisieren. Man kann auch strategisch für mehr Nüchternheit plädieren. Aber wer die Vehemenz verstehen will, muss anerkennen, dass sich hier nicht „zwei Meinungen“ begegnen, sondern zwei Ordnungsansprüche: ein anthropologischer Realismus versus eine identitätspolitische Konstruktion, die über Institutionen normierend wirkt. Mein neuer Ansagetext, der gern geteilt werden kann.
Geschrieben in Allgemeines, Massenmediales am 27. Januar 2026 0 Kommentare »
Minderheitsregierungen, „Allparteienmodelle“, Patt-Konstellationen und ausdrücklich „Abwehrkoalitionen“ – so nennt Korte die Instrumente, mit denen eine als „verfassungsfeindlich“ deklarierte Partei von exekutiver Verantwortung ferngehalten werden solle. Damit spricht er offen aus, was in vielen Hinterzimmern und von vielen Leitartiklern längst offen gedacht wird: Wenn die Wähler falsche Mehrheiten produzieren, dann schafft man eben Regierungsformen, die diese […]
Geschrieben in Massenmediales, Regionales am 26. Januar 2026 0 Kommentare »
In Rheinland-Pfalz erklärt Bildungsminister (!) Sven Teuber (SPD) in der “Welt”, es gebe für Lehrkräfte eher eine „Haltungspflicht als eine Neutralitätspflicht“; Lehrer dürften „gar nicht neutral“ sein und müssten an der Schule “rote Linien” ziehen. Und dieselbe Landesregierung verbreitet nun eine Interpretationshilfe, die das klassische Neutralitätsverständnis ausdrücklich verabschiedet. Wer genauer hinschaut, erkennt: Hier wird nicht […]
Geschrieben in Massenmediales, Spezielles am 25. Januar 2026 0 Kommentare »
Joshua Kimmichs Ankündigung, sich bei der WM 2026 aus politischen Debatten herauszuhalten, schmeckt deutschen Haltungsjournalisten überhaupt nicht. Pit Gottschalk nennt die an sich für ein sportliches Event selbstverständliche Entscheidung eine „Kapitulation“.
Geschrieben in Massenmediales, Spezielles am 24. Januar 2026 0 Kommentare »
Girards Denken ist keine Hymne auf die liberalen Institutionen der Gegenwart, sondern eine radikale Anthropologie der Gewalt, die auch in modernen Gesellschaften weiterwirkt. Seine Sündenbocktheorie erklärt nicht nur lynchende Mobs, sondern auch subtile Formen moralischer Ausgrenzung. In Girards Logik kann selbstverständlich auch eine Elite, die sich selbst als “Verteidigerin der Demokratie” inszeniert, genau jene Mechanismen […]