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Archiv für die 'Massenmediales' Kategorie

Zwar findet die Documenta 15 wie geplant kommenden Sommer statt. Doch sie ist kulturhistorisch ins Visier linker Kritik geraten: Nazi-Vorwürfe befeuern alte und neue Schuld-/Opfer-Identitäten als weiteren Auswuchs von Identitätspolitik, der die Politisierung von Kunst weiter vorantreibt.

Ein unscheinbarer Gymnasiallehrer legte 1880 ein Wörterbuch vor, um die deutsche Rechtschreibung zu vereinheitlichen – und setzte sich gegen Bismarck durch: Konrad Duden. Vor 110 Jahren starb er.

Er war ein Klassiker der Moderne und erster berufener Bauhaus-Lehrer: Lyonel Feiniger. Der Mann, wegen dem die USA die DDR verklagte, feierte jetzt seinen 150. Geburtstag.

Die minderheitenfreundlich getarnte Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ungarns einerseits – die Feigheit vor tatsächlich homophoben Nationen andererseits: Nie entlarvten sich Doppelmoral und Gratismut westlicher Dekadenz besser als unter dem Symbol des Regenbogens im „Pride Month“.

Der Nobelpreisträger überlebte zwei Flugzeugabstürze, heiratete vier Frauen und gilt als einer der meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts: Ernest Hemingway. Vor 60 Jahren erschoss er sich.

Jedes Kind in der DDR wuchs mit seinen Büchern aus der Smaragdenstadt auf, die heute zu Musicals, Filmen und Opern wurden: Alexander Wolkow. Vor 130 Jahren kam er zur Welt.

Wiedergänger befeuern bis heute die Legende, dass sie 1918 nicht mit ihrer Familie ermordet wurde: Anastasia, die jüngste Tochter des letzten russischen Zarenpaars. Vor 120 Jahren kam sie zur Welt.

Er spielte in über 100 Filmen, wurde als Quasimodo, Zampano und Alexis Sorbas unsterblich und war auch als Bildhauer, Maler und Schmuckdesigner erfolgreich: Anthony Quinn. Vor 20 Jahren starb er.

Er war der Vater der sowjetischen Wasserstoffbombe, verbannter Dissident und Friedensnobelpreisträger: Andrej Sacharow. Vor 100 Jahren kam er zur Welt.

Der Dresdner Jan Josef Liefers hat mit 52 anderen Schauspielern die Republik aufgestört und den politmedialen Komplex erst verschreckt, dann erzürnt: Wie Corona-Kritiker zu „Rechten“ wurden und die „offene Gesellschaft“ als „geschlossene Gesinnungsgemeinschaft“ enttarnten.

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