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Archiv für die 'Massenmediales' Kategorie

Nicht nur von der Tagesschau, auch von der Belletristik wird seit diesem Jahr „Leichte Sprache“ adaptiert. Das Resultat ist verheerend, zeugt aber vom gewollten Verfall der deutschen Kulturnation.

Grünzertifizierte „Trusted Flagger“ sollen gegen „Hass und Hetze“ im Netz vorgehen, eine liberal definierte Kategorie „Sozialschädlichkeit“ gar ins Strafgesetzbuch gelangen. Wann kommen die Gulags?

Presseecho

Als Kreis- und Stadtrat ist von mir natürlich Medienwirksamkeit erwünscht – die aber in der Regel nur nach „Skandalen“ eintritt. Anbei zwei Beispiele aus dem Oktober.

Beteiligungsprojekte, Mitmachformate – der „zufällig ausgewählte“ Bürger ist neuerdings politisch und medial sehr gefragt. Dumm nur, wenn sich die „Zufallsauswahl“ als regierungskonform entpuppt. Oder dem Zufall entsprechend nachgeholfen wird.

Erstmals gewinnt eine Partei eine Landtagswahl, die der politmediale Komplex nur noch mit dem Framing „gesichert rechtsextrem“ außen vorhalten kann. Doch normative Demokratie ist keine Demokratie mehr, sondern der kaum getarnte Machterhaltungsversuch offenkundig Dummer.

Simplifiziert bedeutet „misgendern“, eine selbstdeklarierte Transfrau einen biologischen Mann zu nennen. Der Sieg der ultima irratio über die Naturwissenschaft zeitigt auch linguistische Volten, mit denen der Staat richtig abkassieren könnte.

Da ich die AfD in Sachsen 2013 nicht nur mitgegründet, sondern als Bautzner SAEK-Studioleiter auch 2001 das erste TV-Magazin in obersorbischer Sprache Serbske wokno produziert habe und mit einigen durchaus nicht unbekannten Sorben wie Cordula Ratajczak oder Beata Nasticky bis heute freundschaftlich verbunden bin, sehe mich zu diesem Widerspruch aus Stuttgart herausgefordert, den ich in Form eines Offenes Briefes versende.

Döp Dödö döp

„Ausländer raus“: Ein von einer alkoholenthemmten Jungschickeria auf Sylt gegrölter Videoschnipsel bringt die Nation kurz vor der Europawahl zum Hyperventilieren und zeitigt fragwürdige juristische Folgen. Das ist gesinnungsblind, medientaub und realitätsverleugnend zugleich.

Antikolonialismus statt Antisemitismus wird das Motto der grünen Staatssekretärin Claudia Roth – anders sind ihre Vorstellungen zur „Erinnerungskultur“ nicht zu deuten. Damit offenbart sich erneut der Deutschlandhass einer Partei, die den Nationalstaat abschaffen will.

Weil die Typographie der Nr. 44 auf dem neuen Nationaltrikot woke Aktivisten an „SS“ erinnert, zieht es der DFB zurück – am 1. April. Dazu kämpft eine Fashion-Initiative gegen „Nazi-Kleidung“, zu der nun auch Hawaiihemden gehören. Die deutsche Realität hat 2024 Aprilscherzniveau angenommen.

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