Es gehört zu den paradoxesten Signaturen unserer Zeit, dass jene, die in der DDR unter der autoritären Gängelung des Sozialismus zu innerer Freiheit fanden, heute in der Bundesrepublik als Störenfriede und Nestbeschmutzer gelten. Monika Maron ist eine solche Figur
Der Westen stirbt, der Osten triumphiert – so lauten mit Rekurs auf Spengler die jüngsten Befunde kritischer Essayisten. Berechtigter Fatalismus? Dekadenter Optimismus? Eine Bestandsaufnahme.
AfD-Lachen ist „Nazi“, so die FAZ. Rechte Humoristen darf man doxxen, so das ZDF. Im vergifteten politischen Diskurs feiert Jorge von Burgos’ Spaßhass fröhliche Urständ. Das ist nicht lustig.
Ich bin ein großer, ein bekennender Hein-Fan und fordere nach wie vor seine Aufnahme nicht nur in den Lehrplan Deutsch, sondern auch Geschichte. Aber dieser Text des 81jährigen – es ist vielleicht sein letzter großer – hinterlässt mich nicht wie die anderen aufgewühlt, sondern resigniert.
Nicht nur von der Tagesschau, auch von der Belletristik wird seit diesem Jahr „Leichte Sprache“ adaptiert. Das Resultat ist verheerend, zeugt aber vom gewollten Verfall der deutschen Kulturnation.
Eine neue Erklärung internationaler Intellektueller wettert gegen den „industriellen Zensurkomplex“. Der hat auch in Deutschland längst Fuß gefasst – gegen schwindenden Widerstand. Das ist fatal.
Laut politmedialem Komplex bewegt sich Literatur für die Abiturstufe mindestens im Südwesten zunehmend zwischen Rassismus und Unverständlichkeit, weshalb sie entweder getilgt oder wenigstens erklärt werden müsse. Das aber verhindert Bildung ebenso wie es Geschichte verschwinden lässt.
Eine neue Sensibilitätsindustrie bewertet Figuren rassistisch, macht aus fetten „riesige“ Menschen oder cancelt frauenlose Theaterstücke. Auf dem Altar „Wohlfühlkollektiv“ wird die Literatur geopfert.
Geschrieben in Literarisches, Massenmediales am 19. Oktober 2022 Kommentar »
Der „Dracula“ per excellence war fünfmal verheiratet, konnte Film und Rolle zuletzt nicht mehr tren-nen und wird bis heute verehrt: Bela Lugosi. Der Schauspieler feierte nun seinen 140. Geburtstag.
Er gehörte den führenden und produktivsten französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und gilt als „Erfinder“ des Naturalismus: Émile Zola, der vor 120 Jahren tragisch starb.