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Archiv für die 'Literarisches' Kategorie

Der traumatisierte Heidegger-Adept zwang posthum einen Bundestagspräsidenten zum Rück-tritt: Paul Celan. Der bedeutendste deutsche Lyriker jüdischer Zunge würde nun 100 Jahre alt.

„Cancel Culture“ ist eine um sich greifende linksmoralistische Anmaßung, die zunehmend mehr Literaten trifft. Monika Maron wurde so von der DDR- zur BRD-Dissidentin.

Der falsche Pilger

Weltenbummler, Sprachgenie, Entdecker, Übersetzer – und erster Mensch, der Mekka als Nichtmuslim während des Haddsch betrat: Richard Francis Burton. Vor 130 Jahren starb er.

Aus unerfüllten Karriereträumen wurde er zum Frühaufklärer und begnadeten Satiriker Irlands: Jonathan Swift. Der Autor von „Gullivers Reisen“ starb vor 275 Jahren.

„Euer Rolf“

Fix und Foxi, Tom und Biberherz, die Pichelsteiner… Millionen Kinder sind mit seinen Figuren aufgewachsen: Rolf Kauka. Der „deutsche Walt Disney“ starb vor 20 Jahren.

Die Stiftung Lesen präsentiert eine Empfehlungsliste von „Büchern gegen Rassismus“. Das ist fürsorglicher Totalitarismus im Dienst linker Ideologie.

Sie galt als „Königin der Herzen“ und wurde als patriotische Wegbereiterin des deutschen Kaisertums teils kultisch verehrt: Luise von Preußen. Vor 210 Jahren starb sie.

Der Moralphilosoph gilt als Begründer der klassischen Nationalökonomie und träumte von einem sittlich reifen, moralischen Kapitalismus: Adam Smith. Vor 230 Jahren starb er.

Er lieferte zehntausende Rezensionen, die Autoren erfolgreich machen oder vernichten konnten, und lehnte den deutschen Fernsehpreis ab: Marcel Reich-Ranicki. Nun würde er 100 Jahre.

Er erfand Blitzableiter und Leihbibliothek, schrieb Amerikas ersten Schachtext und korrigierte die amerikanische Unabhängigkeitserklärung: Vor 230 Jahren starb Benjamin Franklin.

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