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Archiv für die 'Literarisches' Kategorie

Er war einer der vielseitigsten und anspruchsvollsten Autoren der DDR – und zugleich einer der kritischsten: Franz Fühmann. Der einstige SA-Mann und Ex-Kommunist würde jetzt 100 Jahre.

Er schrieb über 100 Krimis, schuf Kultfiguren wie den „Hexer“ und war Drehbuchautor von „King Kong“: Edgar Wallace. Vor 90 Jahren starb er.

Sie schrieb, komponierte, war durch Beziehungen traumatisiert und rang ihr Werk vielen Krankheiten ab: Annette von Droste-Hülshoff. Die „Dichterin Westfalens“ feierte nun ihren 225. Geburtstag.

Er galt als begnadeter Romancier, wissenschaftliche Koryphäe, witzig-subversiver Essayist, rastloser Denker und moralische Instanz Italiens: Umberto Eco. Jetzt würde der Semiotiker 90 Jahre alt.

Vielleicht war er als Vertreter des absurden Theaters besonders prädestiniert für die reale Revolution: Tschechiens Wende-Präsident Václav Havel. Der Politiker und Dramatiker starb vor 10 Jahren.

Mit Collin, Ahasver oder Radek schrieb er bedeutende gesamtdeutsche Romane – und wurde dafür in seiner Heimat DDR geächtet: Stefan Heym. Der unbequeme Zeitkritiker starb vor 20 Jahren.

Er fährt sieben Ferraris, dreht 15 Edgar-Wallace-Streifen als Dämon vom Dienst und mit Werner Herzog fünf deutsche Kino-Meisterwerke: Klaus Kinski. Das enfant terrible des Films starb vor 30 Jahren.

Er war begnadeter Seelenschilderer, suchte im Menschen Gott und Teufel und nannte sich „Proletarier-Literat“: Fjodor Dostojewski. Der Autor unvergleichlicher Romane kam vor 200 Jahren zur Welt.

Er gilt als erfolgreichster polnischer Autor des 20. Jahrhunderts: Stanisław Lem. Jetzt würde der zuerst utopische, zuletzt dystopische Science Fiction-Visionär 100 Jahre.

Seine Cartoons („Wum“), Sketche („Das Frühstücksei“) und Filme („Ödipussi“) machten ihn zu „Deutschlands komischster Figur“: Vicco von Bülow, genannt Loriot. Vor 10 Jahren starb er.

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