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Archiv für die 'Spezielles' Kategorie

Der geständige Messer-Attentäter von Solingen ist nach Ansicht des psychiatrischen Gutachters zwar unterdurchschnittlich intelligent mit einem IQ von 71, aber dennoch voll schuldfähig. In Syrien, wo er aufgewachsen sei, liege er damit im unteren Normbereich.

So etwas erzählt einer hier nicht verschämt, sondern selbstsicher – als habe nur er den wahren Sinn der Demokratie erkannt und mit heroischer Geste verteidigt. Doch in dieser kleinen Episode steckt das große Skandalon: Im Namen der Demokratie wird inzwischen zu antidemokratischen Mitteln gegriffen.

Lehrer sollen sich gegen „Fake News“ fortbilden, so der deutsche Historikerverband VHD. Gemeint ist der Kampf gegen Informationen, die staatlich-medialen Narrativen widersprechen. Das ist skandalös.

Es gehört zur politischen Folklore unserer Tage, dass die Maßstäbe verrutschen. Wo früher ein Staat den Schutz von Leib und Leben, die Abwehr von Gewalt und den Erhalt einer bürgerlichen Ordnung als seine höchste Pflicht verstand, gilt heute die Empfindlichkeit als Maß aller Dinge. Das Strafrecht, einst Ultima Ratio, wird nun zur Bühne moralischer Symbolpolitik. […]

Die Frage ist so zugespitzt wie beunruhigend –  und wirkt fast wie ein Dolchstoß in das Herz der politischen Debatte: Ist die SPD eine faschistische Partei? Wer sie stellt, wirft allerdings nicht mit billigen Etiketten um sich, sondern zielt auf eine neue, perfide politische Praxis ab, die unter dem hehren Banner der „wehrhaften Demokratie“ die […]

Es gibt eine eigentümliche Schönheit in der Art, wie der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk die Wirklichkeit formt. Nicht die Schönheit der Wahrheit, sondern die glatte, polierte Oberfläche einer Pädagogik, die sich von den Tatsachen verabschiedet hat. Während auf deutschen Straßen tagtäglich Messer gezückt werden, während Bahnhöfe, Schulhöfe und Freibäder zu Schauplätzen eskalierender Gewalt geworden sind, setzt […]

Gesundheitsschutz“ vor Freiheit: Der autoritäre Reflex einer Pädagogokratie. Ein Staat, der jungen Menschen das Wählen erlaubt, ihnen aber den Konsum von Bier verwehren will, hat entweder den Kompass verloren oder ein anderes Ziel im Sinn.

Vom verwalteten Vergessen der Namen zur Dingbenennungsgesellschaft – wie sich der Mensch langsam selbst aus der Erinnerung tilgt.

Moralische Verkehrung, ökonomische Wirklichkeitsverweigerung, stille Rache der Demographie: Die „offene Gesellschaft“ entrechtet zunehmend ihre alten Leistungsträger, um ihre eigenen Illusionen zu retten.

Heute Aachen, gestern Sebnitz, Chemnitz, Halle: Wenn „fremdenfeindliche Anschläge“ inszeniert und zur Bühne politischer Moral werden, stirbt die Demokratie an der Förderung ihrer eigenen Lügen.

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