Feeds
Artikel
Kommentare

Archiv für die 'Spezielles' Kategorie

Als „Kirsche auf ein paar Dutzend der besten Rocksongs aller Zeiten“ wurde einst Robert Plants Stimme gefeiert. In seiner Musik beutet er nicht nur Tolkien aus. Jetzt wird der Led Zeppelin-Barde 70.

SPD-Bundesfamilienministerin Giffey hat kein Problem mit Burkinis: wichtig sei, dass alle Mädchen schwimmen lernen, nicht wie. Das sehen nicht nur Parteifreunde, sondern selbst Muslime anders. Die neue Bundesbildungsministerin dagegen nicht.

Trump stehe für Cäsarismus, Moral für Askese, Optimismus für Feigheit – was geht uns Oswald Spenglers „Der Untergang des Abendlandes“ heute noch an? Eine Würdigung zum 100. Erscheinungsjahr.

Vor 100 Jahren wurde Nikolai II. Romanow samt Familie gelyncht und die Ära der erfolgreichsten russischen Zarendynastie beendet. Die überflüssige Untat bleibt für die Orthodoxe Kirche ungeklärt.

Auf einer falschen Annahme fußend, beschreibt ein Soziologe die Gesellschaft als singulären Haufen von Individuen, die nichts mehr eint. So wird die Wissenschaft zur Individuologie, in der jeder alles sagen kann und damit gleich richtig oder falsch liegt. Das ist ebenso anmaßend wie destruktiv.

Immer mehr und immer jüngere Kinder fasten an Ramadan. Ärzte und Lehrer warnen, Muslim-Organisationen schweigen. Und die Politik schaut zu oder entwirft untaugliche Konzepte.

Nicht die Hand Gottes

Die FIFA will mittels Handknochenvermessung sichern, dass alle Fußballer die Altersgrenze bei der U17-WM einhalten. Für minderjährige Flüchtlinge in Deutschland ist das Verfahren unerwünscht.

Der Literatur der beiden deutschen Staaten war oft eine politische Dimension eigenen, manche Texte ohne sie kaum verständlich, das betraf etwa die frühe DDR-Science Fiction (del Antonio, Weise…) ebenso wie die Agit-Prop-Szene der BRD (Kittner, Süverkrüp…). Von Anbeginn steht dabei der Begriff „Tendenzdichtung“ im Raum: solche Texte seien nicht mit den Ansprüchen autonomer Kunst zu vereinbaren, denn die affirmative Rhetorik von „Parteilichkeit“ lässt immer die Instrumentalisierung unterschiedlicher Macht- und Interessengruppen durchblicken. So sei Dichtung kein angemessenes Medium für Politik, Politik kein angemessener Inhalt für Dichtung. Die Tage kurz vor der Bundestagswahl zeigen anhand zweier Jugendbücher, dass diese Vorwürfe durchaus gerechtfertigt sind, befassen sie sich doch mehr oder weniger explizit mit der AfD und verfolgen ganz eindeutig eine politische Mission: vor dieser Partei zu warnen.

Ungeheuerliches ist geschehen. Bereits zwei AfD-Bundesvorstände haben zugegeben, dass sie Döner lieben. DÖNER! Wo kämen wir denn da hin, wenn die Spitze einer ach so homophoben Partei eine Muselspeise mag? Die mediale Aufregung war eine maßlose.

Je kürzer, desto besser

Der Psychoanalytiker Karl Abraham hat schon vor 100 Jahren behauptet, dass der Name oft zum Schicksal seiner Patienten passt. Da könnte was dran sein.

Nächste »