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Journalismus versteht sich nicht mehr als Gegenmacht zu Regierung und Opposition, sondern als Teil eines demokratischen Blocks gegen den „Systemfeind“. Genau hier liegt der Verlust all dessen, wofür unabhängiger Journalismus eigentlich steht. Denn sobald sich Journalismus als Teil eines Blocks versteht, verändert sich auch zwangsläufig sein Verhältnis zur Macht.

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Meine aktuellen „Spiegel“-Anmerkungen, die gern geteilt werden können.

Gerade nach dem 7. Oktober ist die Debatte über antisemitische Einstellungen in Teilen muslimischer Milieus unvermeidlich geworden – und sie ist empirisch und historisch vielschichtig. Wer hier eine neue Fakultät gründet, muss erklären, wie sie konkret zur Stabilisierung der liberalen Ordnung beitragen will – und wie sie verhindert, dass schulische und akademische Strukturen selbst zum Durchlauferhitzer problematischer Deutungen werden.

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Meine Anmerkungen zur Islamischen Fakultär in Münster, die gern verbreitet werden können.

„Es gibt für das Konstrukt ‚Ausländer‘ kein gemeinsames Merkmal, das relevant wäre für die Kriminalität.“ Stattdessen schüre die Statistik nur „ein gewisses Bild von Menschen, die sich auf Grund ihres Status anders verhalten würden“, und suggeriere damit fälschlich, „dass Kriminalität und Herkunft etwas miteinander zu tun haben“. Das ist nicht nur eine akademische Spitzfindigkeit – es ist die klassische linke Verharmlosungsstrategie, die Realität durch Begriffsakrobatik zu leugnen.

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Meine Anmerkungen zum SWR, die gern geteilt werden können.

Die stille Revolte

Nachrichtenvermeidung ist kein Zeichen von Gleichgültigkeit, sondern von Entfremdung. Ein zentraler Befund der Studien ist nämlich die wachsende Diskrepanz zwischen medial vermittelter und persönlich erlebter Realität.

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Meine Anmerkungen zum Digital News Report 2025.

Demokratie wird nicht mehr primär als Verfahren verstanden – freie Wahlen, Wettbewerb, Mehrheitsbildung –, sondern zunehmend als Wertegemeinschaft, deren Grenzen politisch definiert werden. Wer außerhalb dieses normativen Rahmens steht, wird zwar gewählt, gilt aber nicht als vollwertiger Teil des demokratischen Spektrums. Das ist eine Verschiebung von der Verfahrensdemokratie zur Gesinnungsdemokratie.

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Meine Anmerkungen zum Unsinn der „Ostbeauftragten“.

NGOs leben von Sichtbarkeit, Förderlogik und Mission. Schule dagegen lebt von Neutralität, Schutzpflicht, Elternrechten – und von der Zumutbarkeit, dass Jugendliche politisch nicht „überrumpelt“ werden. Sobald NGO-Logik den Unterricht kolonisiert, verschiebt sich das Ziel: nicht mehr Urteilskraft, sondern Haltungserzeugung.

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Meine Anmerkungen aus Anlass des Schleife-Skandals.

Nicht die Politik ist problematisch, nicht ihre Entscheidungen, nicht ihre sozialen Folgen – sondern jene, die sich ihr entziehen oder ihr widersprechen. Der Befund wird zur Umkehrung: Aus dem demokratischen Subjekt wird ein demokratisches Risiko.

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Meine Anmerkungen zu Karl-Rudolf Kortes Diagnose in der “Zeit”.

Am Ende ist die aktuelle Faschismusdebatte deshalb vor allem ein Symptom. Sie verrät weniger über die Wiederkehr des historischen Faschismus als über die intellektuelle Verfassung eines Milieus, das seine Gegner nur noch mit Großvokabeln zu fassen vermag. Der antifaschistische Überschuss kompensiert einen analytischen Mangel. Und je schriller die Warnung, desto deutlicher wird, dass hier nicht nur Geschichte gedeutet, sondern Gegenwart bewirtschaftet werden soll.

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Meine neuen Anmerkungen zur Faschismusdebatte, die gern verbreitet werden können.

Denn je stärker das Staatsritual auf Pop-Autoritäten setzt, desto deutlicher zeigt sich, dass die politische Klasse dem eigenen institutionellen Ernst nicht mehr traut. Sie borgt sich Glaubwürdigkeit, Wärme und Pathos aus der Unterhaltungsindustrie, um ihre Erinnerungspolitik gegenwartsfähig zu halten.

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Meine Anmerkungen zu HPK, Krumbiegel & Co. /

„Während historische Unterschiede oft aus Knappheit, Arbeitsteilung und Statuslogik entstanden, sind moderne Unterschiede häufig Ausdruck von freien Präferenzen oder Milieucodes. Passend dazu zeigen neuere kulturvergleichende Studien, dass Männer im Durchschnitt häufiger Fleisch essen als Frauen – und dass diese Differenz in entwickelten, „gendergleichen“ Ländern teils sogar größer ausfällt. Das ist das Gegenteil der einfachen Unterdrückungserzählung“

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Meine Anmerkungen zum Gender Meat Gap, die gern verbreitet werden können.

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