Entscheidend ist nicht mehr, wie ein Wort tatsächlich verstanden wird, sondern welche historischen Assoziationen sich theoretisch rekonstruieren lassen. Es ist dieselbe Denkweise, die hinter vielen kulturpolitischen Konflikten der Gegenwart steht. Der normale Bürger soll lernen, dass er seine eigene Sprache eigentlich gar nicht versteht und seine eigenen Begriffe falsch benutzt.
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Meine Anmerkungen zur „Elfenbeinküste“, die wie immer gern verbreitet werden können.
Die eigentliche Krise unserer Gegenwart liegt darin, dass Freiheit zunehmend von Verantwortung getrennt wird. Die einen wollen Freiheit als grenzenlose Selbstverwirklichung ohne Bindung. Die anderen wollen Versorgung ohne Eigenverantwortung. Beide verfehlen den Kern.
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Meine Anmerkungen zu Marlene Streeruwitz, die wie immer gern verbreitet werden können.
Ein kulturelles Milieu, das inflationär von “Offenheit” spricht, beginnt Leitfäden zu produzieren, mit denen jede wirkliche geistige Offenheit politisch eingehegt und begrenzt wird. Das ist die eigentliche Ironie. Ausgerechnet jene, die den Pluralismus rhetorisch am lautesten verteidigen, arbeiten an Instrumenten der Vorfeldsortierung. Ausgerechnet der Buchmarkt, der von geistiger Neugier leben müsste, wird nach politischen Risikokategorien geordnet. Und just Literatur, die immer auch Zumutung ist, soll offenbar in den Korridor des Unbedenklichen zurückgeführt werden.
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Meine Anmerkungen zum Leitfaden „Rechtes Verlegen aufdecken“ des Bündnisses „Verlage gegen Rechts“, die wie immer gern verbreitet werden können.
Technik, Medizin, Forschung, Energie, Klima, Digitalisierung, Biotechnologie, Künstliche Intelligenz: All das sind keine exotischen Nischen, sondern die Felder, auf denen sich Wohlstand, Sicherheit und Handlungsfähigkeit einer Industriegesellschaft entscheiden. Dass ein eigener redaktioneller Bereich dafür offenbar als verzichtbar gilt, ist kein Betriebsunfall, sondern ein Symptom.
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Meine Anmerkungen zum Wegfall des Wissenschaftsressorts in der ARD, die wie immer gern geteilt werden können.
Kaum sagt einer „christliches Abendland“, „Jesus“ oder „Brüder im Glauben“, rückt nicht der Inhalt des Glaubens, sondern seine mutmaßliche Gefährlichkeit in den Vordergrund. Gerade diese Asymmetrie macht den Fall rechtskonservativ brisant. Denn während Nmechas Bekenntnis im kirchlich-medialen Raum reflexhaft mit Warnhinweisen versehen wird, wird sichtbare islamische Symbolik im deutschen Diskurs bemerkenswert routiniert verharmlost oder als legitimer Ausdruck religiöser Identität normalisiert.
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Meine Anmerkungen zum „Fall Nmecha“, die gern verbreitet werden können.
Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, die NSDAP-Mitgliedskarte eines Vorfahren zu finden. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, anzuerkennen, dass die deutsche Geschichte nicht außerhalb der Gesellschaft stattfand. Sie war die Geschichte dieser Gesellschaft.
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Meine Anmerkungen zur NSDAP-Kartei mit Künast und Ramelow, die wie immer gern geteilt werden können.
Moderne Demokratien zensieren selten offen. Sie arbeiten subtiler: Nicht der Staat selbst verbietet das Lied, sondern Institutionen, Veranstalter, Verwaltungen oder moralische Gremien erzeugen einen normativen Druckraum, innerhalb dessen bestimmte Inhalte zunehmend als „problematisch“ gelten. Gerade darin ähnelt die gegenwärtige Kulturpolitik auf paradoxe Weise spätsozialistischen Mechanismen.
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Meine Anmerkungen zur Erlanger Kirchweih, die wie immer gern verbreitet werden können.
Das politische Wir wurde nicht mehr gelebt, sondern inszeniert. Es entstand nicht von unten, sondern wurde von oben formuliert. Es war weniger Ausdruck einer vorhandenen Gemeinschaft als der Versuch, eine gewünschte Gemeinschaft kommunikativ hervorzubringen.
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Meine Anmerkungen zur Karriere des Pronomens „wir“, die wie immer gern verbreitet werden können.
Früher sprach man schlicht von Armutsbekämpfung oder Infrastrukturaufbau. Heute dominieren Formeln wie Klimagerechtigkeit, Dekolonisierung, Resilienz oder gendergerechte Transformation. Die Begriffe wechseln permanent, der Geldfluss bleibt bestehen. Entwicklung erscheint dadurch nicht mehr als erreichbares Ziel, sondern als endloser Prozess administrierter Bedürftigkeit.
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Meine Anmerkungen zur „globalen Verteilungsbürokratie“, die Botschafter a.D. Volker Seitz im “Cicero” beschrieb und die wie immer gern geteilt werden können.
Das Wetter wird politisiert. Der Sommer wird problematisiert. Die Natur wird pädagogisiert. Und während die Bürger „Ein Bett im Kornfeld“ singen, entsteht der Eindruck, als ließe sich das Klima durch die richtige Mischung aus Musikschule, Sonnenhut und Aktionsbündnis beeinflussen.
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Meine Anmerkungen zum „Hitzeaktionsplan“ von Recklinghausen, die wie immer gern geteilt werden können.