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Wenn der “Spiegel” einen Beitrag mit folgender Überschrift betitelt: „Studierende würden Redefreiheit für konservative Meinungen stärker einschränken“, dann ist damit eigentlich schon fast alles gesagt. Das ehemalige Nachrichtenmagazin verweist mit dieser Schlagzeile auf neue Daten zur politischen Kultur an Hochschulen – und deutlicher kann man die Schieflage kaum benennen: Liberalität ja, aber bitte nur für die „richtige“ Seite.

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Ein schon etwas älterer Text, den Ansage jetzt gebracht hat und der natürlich gern geteilt werden darf.

Reinhardswald-Verschandelung durch Windräder: Wie der Hessische Rundfunk kritische Bürger diffamiert.

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Mein neuer Ansagetext, der gern verbreitet werden kann.

Auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt, so will es die neue deutsche Sittlichkeit, bestellt man keinen Lumumba mehr. Man wünscht sich gefälligst kultursensibel „Kakao mit Schuss“ oder „Heiße Schokolade mit Rum“. Das Getränk bleibt, der Name wird exmatrikuliert.

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Mein neuer Ansagetext, der gern verbreitet werden kann.

Es gibt Momente, in denen die Gegenwart sich selbst karikiert. Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) erklärte jetzt, sie wolle ein „klares Zeichen gegen Rechtsextremismus“ setzen – und entzieht nachträglich 14 längst verstorbenen Filmkünstlern ihre Ehrenmedaille.

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Mein neuer Ansagetext, der gern verbreitet werden kann.

Das Tragen von Kopftüchern sei eine grundgesetzlich geschützte Ausübung der Religionsfreiheit und daher „grundsätzlich zulässig“ an Schulen – und eine Antragspflicht deshalb damit unvereinbar. Die Schule kapituliert prompt: Der Brief wird korrigiert, die Schulordnung angepasst. Unterwerfung.

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Mein neuer Ansagtetext, der gern verbreitet werden kann.

Wider die Morphemmoral

Eine PoC-Lehrkraft fordert im Netz, Worte mit dem Suffix „-ling” nicht mehr zu nutzen. Zwischen Flüchtling und Liebling entscheidet aber der Kontext. Sprache wirkt über Urteile, nicht bloße Listen.

Verständigung ohne ein Wort. Mimik in Neapel, Andrea de Jorio, 1832. Originalbild Tumult.

Mein neuer Tumult-Essay, der gern geteilt werden kann.

In einer Zeit, in der die Bildungspolitik Deutschlands unter dem Banner von Integration & Inklusion segelt, droht ein stiller Verrat an den Grundlagen unserer Kultur und vor allem unserer Sprache. Was als wohlmeinender Akt der Gerechtigkeit beginnt – die Anpassung von Lehrmaterialien an Kinder, deren Alltagssprache nicht Deutsch ist –, mündet in eine systematische Vereinfachung, die den intellektuellen Anspruch an alle opfert.

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Mein neuer Ansagetext, der gern geteilt werden kann.

„Ich bin selbst, per Definition des Wortes, ein Mohr“, schreibt Kacem El Ghazzali Anfang November in der “Neuen Zürcher Zeitung” (NZZ). Damit zerlegt ausgerechnet ein benannter „Betroffener“ das hiesige Taburitual: Das Sprechverbot macht aus „Mohr“ ein “M-Wort” und setzt es implizit dem “N-Wort”, dem vermaledeiten „Neger“, gleich. Genau diese Gleichsetzung aber verfehlt Geschichte, Praxis und Maß: Wer derart „kontextsensitiv“ argumentiert, erklärt den deutschen Diskurs zum Nabel der Welt.

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Mein neuer Ansage-Text, der gern verbreitet werden kann.

Wer als Leipziger Philosoph Verben wie „Putinisieren“ und „Lawrowieren“ konstruiert, etikettiert den Anruch statt Wahrheit. Gefragt sind Satz, Beweis, Urteil – sonst wird aus Sprache Duftmarketing.

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Mein neuer Ansage-Text, der gern verbreitet werden kann.

Jüngst feierte die Idee der „Menschheit“ als universalistische Utopie mal wieder fröhliche Urständ. Die Idee dahinter ist ahistorisch, pseudoharmonisch und kulturignorant.

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Mein neuer Ansage-Text, der gern verbreitet werden kann.

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