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Laut Liya Yu sei uns „das Autoritäre” zwar eingeschrieben, „das Liberale” aber evolutionärer Zielpunkt. Damit „Rechte” nicht gewinnen, muss das Gehirn also linkstrainiert werden. Das ist orwellesk.

Meine Kolumne geriet diesmal zu einer ziemlichen Räuberpistole, nichtsdestotrotz ist alles belegt. Darf wie immer gern geteilt werden.

Die Kirche gerät in eine eigenartige Scheu vor dem eigenen kulturellen Erbe – und ersetzt Substanz durch Formelhaftigkeit. Das „Abendland“ wird nun nicht mehr als historisch gewachsene Ordnung verstanden, sondern nur mehr als Verdacht, als Codewort der Abgrenzung – und natürlich als rhetorischer Marker „rechter“ Politik.

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Meine Anmerkungen zur Deutschen Bischofskonferenz, die gern verbreitet werden können.

Dazu auch mein aktueller Kontrafunk-Kommentar.

Der Vorschlag, das Sitzenbleiben am Gymnasium abzuschaffen, mag als Impuls verständlich sein. Aber in der vorgelegten Form ist er vor allem eins: eine symbolische Operation am Begriff des Scheiterns. Es geht dabei weniger um pädagogische Förderung, als vielmehr um kulturelle Beschwichtigung. Man strebt nach einer Schule der harmonischen Konfliktvermeidung.

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Meine Anmerkungen zum Vorstoß des bayrischen Lehrerverbands, die gern geteilt werden können.

Vom „Mediazid“

Medien sterben nicht primär an Konkurrenz, sondern am Vertrauensverlust. Eine Institution, die als unverzichtbar empfunden wird, überlebt jede technische Disruption. Sie verschwindet erst dann, wenn sie ihre ureigenste Funktion nicht mehr erfüllt: die Vermittlung zwischen Ereignis und Publikum, zwischen komplexer Wirklichkeit und orientierungsbedürftigem Subjekt.

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Meine Anmerkungen zu Wolfram Weimers „Mediazid“, die gern verbreitet werden können.

Journalismus versteht sich nicht mehr als Gegenmacht zu Regierung und Opposition, sondern als Teil eines demokratischen Blocks gegen den „Systemfeind“. Genau hier liegt der Verlust all dessen, wofür unabhängiger Journalismus eigentlich steht. Denn sobald sich Journalismus als Teil eines Blocks versteht, verändert sich auch zwangsläufig sein Verhältnis zur Macht.

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Meine aktuellen „Spiegel“-Anmerkungen, die gern geteilt werden können.

Gerade nach dem 7. Oktober ist die Debatte über antisemitische Einstellungen in Teilen muslimischer Milieus unvermeidlich geworden – und sie ist empirisch und historisch vielschichtig. Wer hier eine neue Fakultät gründet, muss erklären, wie sie konkret zur Stabilisierung der liberalen Ordnung beitragen will – und wie sie verhindert, dass schulische und akademische Strukturen selbst zum Durchlauferhitzer problematischer Deutungen werden.

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Meine Anmerkungen zur Islamischen Fakultär in Münster, die gern verbreitet werden können.

„Es gibt für das Konstrukt ‚Ausländer‘ kein gemeinsames Merkmal, das relevant wäre für die Kriminalität.“ Stattdessen schüre die Statistik nur „ein gewisses Bild von Menschen, die sich auf Grund ihres Status anders verhalten würden“, und suggeriere damit fälschlich, „dass Kriminalität und Herkunft etwas miteinander zu tun haben“. Das ist nicht nur eine akademische Spitzfindigkeit – es ist die klassische linke Verharmlosungsstrategie, die Realität durch Begriffsakrobatik zu leugnen.

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Meine Anmerkungen zum SWR, die gern geteilt werden können.

Die stille Revolte

Nachrichtenvermeidung ist kein Zeichen von Gleichgültigkeit, sondern von Entfremdung. Ein zentraler Befund der Studien ist nämlich die wachsende Diskrepanz zwischen medial vermittelter und persönlich erlebter Realität.

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Meine Anmerkungen zum Digital News Report 2025.

Demokratie wird nicht mehr primär als Verfahren verstanden – freie Wahlen, Wettbewerb, Mehrheitsbildung –, sondern zunehmend als Wertegemeinschaft, deren Grenzen politisch definiert werden. Wer außerhalb dieses normativen Rahmens steht, wird zwar gewählt, gilt aber nicht als vollwertiger Teil des demokratischen Spektrums. Das ist eine Verschiebung von der Verfahrensdemokratie zur Gesinnungsdemokratie.

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Meine Anmerkungen zum Unsinn der „Ostbeauftragten“.

NGOs leben von Sichtbarkeit, Förderlogik und Mission. Schule dagegen lebt von Neutralität, Schutzpflicht, Elternrechten – und von der Zumutbarkeit, dass Jugendliche politisch nicht „überrumpelt“ werden. Sobald NGO-Logik den Unterricht kolonisiert, verschiebt sich das Ziel: nicht mehr Urteilskraft, sondern Haltungserzeugung.

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Meine Anmerkungen aus Anlass des Schleife-Skandals.

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