Geschrieben in Allgemeines am 27. November 2015 0 Kommentare »
Wie unsäglich erbärmlich die Presse manipuliert, ist an dieser von der SäZ abgedruckten Agenturmeldung nachzuvollziehen: A) Die Schlagzeile suggeriert etwas Positives, einen Erfolg. Das Gegenteil ist richtig: mehr als 75 % werden eben NICHT übernommen. B) Dieser Fakt findet sich überdies am Ende der Agenturmeldung – nach journalistischem Pyramidenprinzip (lernt man das eigentlich noch?) dort, […]
Die K8553 von der B 101 Richtung Priestewitz nach Kmehlen ist ein Birnenparadies. Ich verband jüngst das Angenehme mit dem Nützlichen und nahm auf einer Fahrradtour Pflücker und Satteltaschen mit. Heraus kam neben Kompott diese leckere Suppe, deren Grundrezept ich irgendwo im Netz fand und ein wenig variierte.
Geschrieben in Allgemeines am 11. September 2015 0 Kommentare »
Seit einigen Wochen kann man auf den Seiten der MoPo eine – überdies von der GAGFAH gesponserte – Serie lesen, die die Mieter also mitfinanzieren und die meistens so angeteast wird: „Die Welt schaut in diesen Monaten auf unsere Stadt. Es heißt, hier herrsche Misstrauen gegenüber Fremden. Doch das stimmt nicht! Unsere Stadt ist weltoffen. Mit der Serie „Willkommen in Dresden“ treten wir hier jeden Mittwoch den Beweis an. Heute:…“ – und es folgt ein Kurzsatzporträt. Als kürzlich das 25. Porträt erschien, fragte ich mich, was diese Serie eigentlich soll.
Gleich drei Fälle journalistischer Manipulation sind mir heute morgen binnen weniger Stunden aufgefallen. Auf diese Weise wird nicht nur die Diskussion des Begriffs „Lügenpresse“ weiter befeuert, sondern auch die Entfremdung des politmedialen Komplexes von der Realität.
Ein Journalist lernt als eine eherne Regel: wenn dich ein Ereignis laut loslachen oder vor Wut in die Tischkante beißen lässt, oder vor Entsetzen zu Tränen rührt – dann mache eine Glosse draus. Mich plagten am Wochenende alle drei Emotionen zugleich, weshalb ich lieber eine Polemik versuche.
Bereits im alten Ägypten wurden Wachteleier als Delikatesse geschätzt. Hildegard von Bingen sagte ihnen nach, dass sie den Organismus stärken. Die alternative (chinesische) Medizin geht bis heute ebenfalls davon aus, dass Wachteleier das Immunsystem stärken, bei Migräne, Anämie, Bronchialasthma, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Diabetes und Verdauungsproblemen helfen und Allergien (speziell Heuschnupfen) lindern können. Nicht nur, weil letzterer bei mir langsam in Gang kommt, habe ich mit den aromatischen Delikatessen ein wenig experimentiert. Heraus kam das folgende Rezept.
Der Parteitag von Weinböhla trainierte die Diskursfähigkeit der sächsischen und den aufrechten Gang der ostdeutschen AfD. Der Appell, der von ihm ausging, war wichtig und richtig, er konnte kantig sein und trotzdem glätten, vor allem kam er rechtzeitig. Er vermochte aber nicht, drei konflikthaltige Sachaspekte, die in der AfD weiter schwelen, tiefgründig zu verhandeln und sie einer mehrheitlichen Klärung zuzuführen. Diese Aspekte werden in Folgenden knapp diskutiert.
Der folgende Text – geschrieben als Reaktion auf einen BILD-Bericht, der mir wieder mal Gesprächswert sicherte – kann als Lehrstück dafür gelten, wie selbstherrlich die rotgrünrotorange Mehrheit in Dresden inzwischen selbst auf Ortsbeiratsebene agiert, ja (durch)regiert, und wie dafür sämtliche Historizität (um nicht Tradition zu schreiben), sämtlicher politischer Anstand und sämtlicher Sachverstand zugunsten von schierer Machtdemonstration auf der Strecke bleiben.
Geschrieben in Allgemeines am 29. Januar 2015 8 Kommentare »
Ich kann im Gegensatz zum Bittnerschen Text fast 3 000 Likes unter meinem, viele Kommentaren und kluge, diskursive Mails verzeichnen, deren Beantwortung entschieden mehr Freude bereitet als einem moralinsauren Islamversteher, der offenbar bis heute nicht den Koran gelesen hat, seine Wissenslücken und Pseudodeutungen nachzuweisen. Ich habe es dennoch getan.
Geschrieben in Allgemeines am 27. Januar 2015 40 Kommentare »
Ich bin Friedrich Schorlemmer in den vergangenen 25 Jahren mehrfach begegnet: auf Veranstaltungen der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt und vor allem auf Diskussionen und Buchlesungen, bei denen ich mehrfach angenehme und ergiebige Interviews mit ihm führte für mehrminütige Rezensionen. Interviews, bei denen ich auch als Agnostiker spürte, mit einem evangelischen Landsmann viele Schnittmengen zu haben, Werte zu teilen, Argumente zu vereinen. Was diesen klugen Mann dazu gebracht hat, schon zum wiederholten Male solcherart Verbalgülle abzusondern, ist nicht nur mir ein Rätsel. Ich versuche es zu lösen.