Nicht Populismus zerstört Wohlstand – Wohlstandserosion erzeugt Populismus. Und diejenigen, die die Erosion verwalten, nennen den Protest anschließend „Gefahr“.
Geschrieben in Massenmediales, Spezielles am 15. Februar 2026 0 Kommentare »
Trumps Entscheidung, die Gefährdungsfeststellung zu kippen, ist in diesem Sinn roh, aber philosophisch klarer als die europäische Mischung aus Moraltheologie und Juristensprache. Sie beendet die Fehletikettierung vom CO₂ als Luftgift.
Geschrieben in Massenmediales, Regionales am 13. Februar 2026 0 Kommentare »
Wer ernsthaft nach den Gründen für den „blauen Osten“ suchen wollte, müsste sich zunächst einmal mit den blinden Flecken der eigenen Blase auseinandersetzen. Indem Hensel das verweigert, hält sie die Perspektive frei, dass hier vor allem die Ostdeutschen „versagt“ haben – nicht die bundesdeutsche Politik der letzten Jahrzehnte.
Aus der Einsicht, dass Bildung kein moralischer Zauberschlüssel ist, folgt gerade nicht, dass sie politisch zweitrangig wäre. Es folgt, dass wir eine andere Vorstellung von der „Krone des Geistes“ brauchen – eine neue Gelehrtenrepublik, die nicht im Dienst des Staates steht, sondern über ihm.
Geschrieben in Massenmediales, Spezielles am 11. Februar 2026 0 Kommentare »
Kirchen leben länger, weil das Gesetz ihren Tod nicht vorsieht. Damit ist die eigentliche Frage nicht beantwortet. Ob eine Landeskirche „pleitegehen“ kann, entscheidet sich nicht nur in Haushaltsplänen oder Paragrafen, sondern daran, ob sie ihre geistliche Aufgabe noch erfüllt.
Geschrieben in Massenmediales, Spezielles am 10. Februar 2026 0 Kommentare »
Wenn Nationen ihren Besten Kleidung geben, die sie kleiner, lächerlicher, konturloser erscheinen lässt als sie sind, sagt das etwas über die Selbstachtung dieser Nation – und über ihre Angst, sich in Form zu bringen.
„Natürlich mag es unter Flüchtlingen Ärzte, Ingenieure und andere Akademiker geben – aber als Gruppe unterscheiden sie sich, was formale Bildung und Sprachkompetenz angeht, von der einheimischen Bevölkerung im Mittel deutlich nach unten. Das ist kein moralisches Urteil, sondern die Beschreibung eines Ausgangspunktes. Wer das verschweigt, macht jede seriöse Bildungs- und Integrationsdebatte unmöglich.“
In der kurdischen Ikonographie – von den Frauenbrigaden der YPJ bis zu Demonstrationen in der Diaspora – ist der geflochtene Zopf zum Emblem eines widerständigen, bewaffneten Feminismus geworden. Man kann, soll und muss diese symbolische Gegenwehr ernst nehmen; aber gerade dann muss man fragen, warum das gleiche kulturelle Umfeld, das den kurdischen Zopf feiert, im eigenen Land Zöpfe oder Röcke deutscher Mädchen unter Generalverdacht stellt.
Wenn ein Konzern wie Iglo seine vegetarische Linie „Green Cuisine“ zurückfährt und die Marke „Veggie Love“ gleich ganz einstellt, ist das mehr als eine Sortimentsbereinigung; es ist ein stilles Eingeständnis: Der große Veggie-Hype der vergangenen Jahre trifft auf die Realität von Kaufkraft, Geschmack und Alltagskultur.
Die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt, eine institutionalisierte Instanz für „Antisemitismus, Rassismus & Menschenfeindlichkeit“, erklärt in den sozialen Medien, der Begriff „Schwarzfahren“ könne Schwarze diskriminieren. Das ist kein Witz.